psychomaeh
hab mal im inet so rumgestöbert und diese geschcihte gefunden:
Freundschaft
Es war einmal eine Insel wo alle verschiedenen Gefühle lebten.
Das Glück, die Traurigkeit, das Wissen und all die Anderen, auch die Freundschaft.
Eines Tages meldete man den Gefühlen, das die Insel sinken wird. So bereiteten sie ihre Schiffe vor und verließen die Insel.
Nur die Freundschaft wollte bis zum letzten Moment bleiben. Als die Insel unterging, rief sie um Hilfe.
Der Reichtum war in der Nähe mit einem Luxusschiff. Die Freundschaft fragte ihn: "Reichtum, kannst du mir bitte helfen?" "Nein, weil ich zuviel Geld und Gold auf meinem Schiff habe, so hab ich keinen Platz für dich".
Die Freundschaft bat sodann den Hochmut um Hilfe, der auch in der Nähe mit seinem wunderschönen Boot vorbeifuhr. "Ich kann dir nicht helfen. Du bist ganz nass, du könntest mein Schiff beschmutzen".
Als die Traurigkeit nicht weit vorbeisegelte, fragte die Freundschaft: "Traurigkeit, lass mich mit dir gehen!" "Oh.. Freundschaft, ich bin so traurig, ich möchte lieber alleine bleiben".
Auch das Glück ist weiter gefahren. Es war so glücklich, dass es die Freundschaft gar nicht bemerkte...
Und plötzlich hörte die Freundschaft eine Stimme: "Komm, komm mit! Ich nehme dich mit".
Das war ein alter Mann, der gesprochen hatte.
Die Freundschaft war so glücklich, so zufrieden, dass sie nicht nach seinem Namen gefragt hat.
Als beide auf festem Boden ankamen, ging der Alte weg. Die Freundschaft merkte, wie viel sie dem Alten schuldete und fragte das Wissen: "Wer hat mir geholfen"?
"Das war die Zeit", antwortete das Wissen.
"Die Zeit"!?, fragte die Freundschaft, "aber warum hat die Zeit mich gerettet"?
Das Wissen lächelte weise und antwortete ihr:
"Weil nur die Zeit verstehen kann, wie wichtig Freundschaft im Leben ist"...
Find die toll. Steckt so viel Wahrhheit dahinter
Würd mcih freuen wenn ihr so ähnliche Storys habt und die hier reinsetzt
psychomaeh
Schwieriger Charakter
Einst war einmal ein Junge mit einem sehr schwierigen Charakter. Sein Vater gab ihm einen Beutel voll mit Nägeln und bat ihn, jedesmal dann einen Nagel in den Gartenzaun zu schlagen, wenn er seine Geduld verliert und/oder mit jemandem in Streit geraten ist.
Am ersten Tag schlug der Junge 37 Nägel in den Gartenzaun. In den folgenden Wochen lernte der Junge, sich zu beherrschen und die Zahl der Nägel, die er in den Zaun schlug, wurde immer weniger. Der Junge merkte, dass es einfacher ist, sich zu beherrschen, als Nägel in den Zaun zu hämmern.
Schließlich kommt der Tag, an dem der Junge keinen Nagel in den Gartenzaun schlägt.
Er geht zu seinem Vater und erklärt ihm,
dass er heute keinen Nagel in den Gartenzaun geschlagen hat.
Da sagte sein Vater zu ihm, er soll jeden Tag wieder einen Nagel aus dem Zaun entfernen, an dem er sein Temperament erfolgreich unter Kontrolle halten kann.
Viele Tage vergingen, bis der Junge seinem Vater erzählen kann, dass er alle Nägel aus dem Zaun gezogen hat.
Der Vater geht mit seinen Sohn zu dem Zaun und erklärt ihm: „Mein Sohn, du hast dich in letzter Zeit gut benommen, aber schau, wie viele Löcher du in dem Zaun hinterlassen hast.“
Es wird nie mehr das gleiche sein.
Jedesmal, wenn du Streit mit jemandem hast und ihn beleidigst, bleiben Wunden wie diese
Löcher im Zaun.
Immer dann, wenn du jemanden mit einem Messer stichst und es wieder herausziehst,
bleibt jedesmal eine Wunde.
Ganz egal, wie oft du dich entschuldigst, die Wunde wird bleiben.
Eine Wunde, die du durch Worte erzeugst, tut genauso weh, wie eine körperliche Wunde.
Richard_the_King
Schockierend zutreffend. Ich kann solche Texte nicht ausstehen, weil mich die Art einfach anwidert. Aber muss sagen, ich bin beeindruckt, dass es so wahr ist - wo ich gerade heute wieder so einen Fall erlebt habe. Nicht schlecht.
Bitte mehr.
MFG : die Traurigkeit
Kasi
wow, ich find die echt gut. die sind beide so wahr und mir gefällt auch die art...
Arkain
schöne geschichte, die ich auch in meinen blog aufgenommen habe:
Das Märchen von der Traurigkeit
Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlangkam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: "Wer bist du?"
Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, daß sie kaum zu hören war.
"Ach die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.
"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit mißtrauisch.
"Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet."
"Ja aber...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"
"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, daß du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"
"Ich.....ich bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.
Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt."
Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. "Ach, weißt du", begann sie zögernd und äußerst verwundert, "es ist so, daß mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest." Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muß sich nur zusammenreißen. Und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."
"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet."
Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zuläßt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, daß ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu." Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.
"Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt."
Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: "Aber...aber - wer bist eigentlich du?"
"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. "Ich bin die Hoffnung."
(Inge Wuthe)
Quelle:
http://www.fotoinsel.de/Lyrik/Traurigkeit.htm
Lu-chan
Ich find die Geschichten toll.
Die ersten beiden hatte ich vor längerer Zeit mal gelesen und trifft auch voll zu, was die Wahrheit anbelangt.
Das Märchen vor der Traurigkeit kannte ich schon aber der Text ist sehr schön :)
biene
schöne geschichten,
könnte mir vorstellen das solche geschichten in bibelstunden erzählt werden
und der alte mann ist die zeit ...
Peachy
Ich find die Geschichten toll.
Gefallen mir echt gut.
Wo hast du die Geschichten gefunden, psychomaeh?
elsa
Kurz vor neun Uhr abends läutete das Telefon. " Dr. van Eyck, ja bitte?" - "Hier spricht Dr. Haydon vom Krankenhaus Glen Falls. Bei uns ist eben ein Junge mit einer Schußwunde am Kopf eingeliefert worden. Er hat viel Blut verloren, der Puls ist schwach." - "Aber das sind ja von hier aus 100km, rief Dr. van Eyck." - "Ich rufe gerade bei Ihnen an, weil der Junge aus Ihrer Stadt ist. Er hat hier übers Wochenende Verwandte besucht und sich beim Spielen mit einer Pistole angeschossen." - "Der Junge wohnt in Albany, sagen Sie, wie heißt er denn?" fragte Dr. van Eyck. "
"Arthur Cunningham." - "Kann mich nicht erinnern. Ich komme also, so schnell es geht. Es schneit mächtig, aber bis Mitternacht werde ich es wohl schaffen." - "Ich muß Ihnen noch sagen, daß die Eltern des Jungen sehr arm sind. Ein Honorar ist da kaum zu erwarten." - "Schon gut", entgegnete Dr. van Eyck.
Kurz darauf hielt der Arzt am Stadtrand von Albany vor einer roten Ampel. Da riß ein Mann in einer braunen Lederjacke die Wagentür auf und kletterte hinein.
"Sie fahren jetzt geradeaus, Herr, verstanden", sagte er, "und machen Sie ja keinen Quatsch ---- ich habe eine Pistole dabei."
"Ich bin Arzt" erwiderte van Eyck, "und muß zu einem dringenden Fall." - "Reden Sie nicht so viel", sagte der Mann in der Lederjacke. "Fahren Sie zu."
Kurz hinter der Stadt befahl er dem Arzt, zu halten und auszusteigen. Eine halbe Stunde brauchte Dr. van Eyck, um ein Telefon zu finden. Nach langem Reden konnte er auch eine Taxifirma dazu bringen, ihm einen Wagen zu schicken. Aber am Bahnhof stellte sich heraus, der nächste Zug nach Glens Falls ging erst 12.10Uhr.
Gegen 2Uhr nachts war er endlich im Krankenhaus. Dr. Haydon erwartete ihn schon.
"Es ging nicht schneller", sagte van Eyck. Mein Wagen....."
"Sie haben getan, was Sie konnten", antwortete Dr. Haydon. "Der Junge ist vor einer Stunde gestorben."
Als die beiden durch den Warteraum gingen, stutzte van Eyck plötzlich. Auf einer Bank saß, den Kopf in die Hände gestützt, der Mann in der braunen Lederjacke.
"Herr Cunningham", sagte Dr. Haydon. "Darf ich Sie mit Dr. van Eyck bekannt machen. Er ist eigens von Albany gekommen, um Ihren Jungen zu retten." ............................
Richard_the_King
Lol, welch Ironie. Erinnert mich irgendwie an X-Factor.
MFG : gefühlloses, krankes Schwein
SpookyUki
Wow, dass sind echt gute Geschichten... Die hinterlassen eine sehr seltsame Stimmung in mir. Ihren Sinn erfüllen sie gut.
psychomaeh
| Zitat: |
Original von -=Peachy=-
Ich find die Geschichten toll.
Gefallen mir echt gut.
Wo hast du die Geschichten gefunden, psychomaeh? |
hab die von dieser side maeh*
finds toll ads ihr auch noch n paar storys habt ^^
SpookyUki
*Thread wiederbelebt*
Diese "Geschichte" ist eine wahre Begebenheit von einen meiner großen Vorbilder Bruno Kramm.
Clowns und Helden
Der wie aus einer Kehle gellende Jubel der über 6000 Mexikaner ist schmerzhaft laut, während die Luftfeuchtigkeit und Temperatur Saunaniveau erreicht hat. Das Licht der stählernen Traversen am Bühnenhimmel blendet uns und unterstreicht die gespenstische Unwirklichkeit der Szenerie. „Kramm“, der unerbittliche, fast bellende Ruf meines Physiklehrers weckt mich aus dem Dämmerschlaf der fünften Stunde. “Wie war das mit dem Hitzekoeffizienten“. Stotternd entfährt mir „Ganz schön heiß wars“ und bemerke endgültig, das der Bühnentraum dem muffigen Klassenzimmer gewichen ist, während mich der zwischen Mitleid und Abscheu pendelnde Blick des Lehrkörpers straft. Die Müdigkeit des durchgefeierten Wochenendes steckt noch in meinen Knochen und die Nachwirkungen des „großen Pause Joints“ mit meinem Kumpel Heinrich haben meinen Adrenalinspiegel nahe der Nullgrenze gesenkt. Der fast schon obligate Wochenantrittsbesuch beim Direktor meiner so genannten höheren Schule wegen dauerhafter Absenz inklusive dem Hinweis auf eine zerstörte Zukunft und das Absacken ins soziale Abseits können mich eigentlich nicht mehr beeindrucken, denn meine Gedanken sind auf der billigen Ikea Couch des Schulleiters längst zu meiner eigentlichen Obsession abgewandert, welche schon längst Überhand über das Ideal des bürgerlichen Abiturs gewonnen hat. Allein die Anzeige des Hausmeisters wegen Konsum von Haschisch im Fahrradkeller gibt mir zu denken. Neben dem schulischen Glanz läuft alles zur vollsten „Zufriedenheit“: Mein neu erstandener, während den Sommerferien bei Mac Donalds mit Kloputzen finanzierter Juno 106 Synthesizer hat den Geist aufgegeben, die dritte unpersönliche Labelabsage - diesmal von Mute Records - hat uns vor dem Wochenende die motivierende Makulatur für ein Konzert zuteil werden lassen, das unseren Ruf als Spinner von Bayreuth festigen sollte. „The Dying Moments“, das sind Stefan, die zwei verstrittenen Meierbrüder und ich. Zusammen sind wir die erste und anscheinend einzige Waveband Frankens, sofern dieser Begriff schon existent ist. Unser Auftritt im versifften Industrieviertel zwischen Knast und Sozialgetto wurde von knapp 30 Gästen verfolgt, die sich in erster Linie aus lokaler Stadtpresse, hämeschmiedender Klassenkameraden meines Gymnasiums und einem Dutzend Alkipunks zusammensetzten. Die Punks nannten sich „Prohls“ und waren so was Ähnliches wie unser Fanclub, das heißt nur wenn wir einen Kasten Bier und Korn bereitstehen hatten. Rein technisch gesehen war der Auftritt auf hohem Niveau, denn das aus der Uni gestohlene Trockeneis im Kochtopf mit Tauchsieder hätte noch den Fields zur Ehre gereicht, die Tonanlage war für den damaligen Stand der Technik äußerst klanggewaltig, hatten wir doch die einzelnen, aus verschiedenen Musikläden gemieteten PA Komponenten zu einer großen, einzigartigen und noch nie in Bayreuth gehörten Surroundanlage zusammengeschlossen und eine eigens für diese Show inszenierte Bühnenshow zwischen Blutbad und archaischen Mönchschören inklusive Bühnenfeuerwerk abgebrannt. Leider war unsere Kenntnis über Livesound beschränkt und die Feedbacks schossen erbarmungslos aus allen vier Boxen und brannten zu allem Ungemach ein paar der Lautsprecher durch.. Leider hatten wir zwecks Bewerbung und grenzenlosen Nacht- und Nebel Plakatierung der Stadt Bayreuth zu wenig Zeit für Proben eingeplant und unsere Texte und Einsätze größtenteils vergessen. Das Konzert wurde dann eine der kurzweiligsten Veranstaltungen, die Bayreuth je sah: zumindest für uns. Die Presse überschlug sich Tags darauf mit empörten Darstellungen unseres als satanistisch eingestuften Spektakels und dem Hinweis auf die textlichen Lücken und den musikalischen Dilettantismus der Show. Ganz anderer Natur war der Spiesrutenlauf in den Leistungs- und Grundkursen meiner Kollegstufe. Schweigendes Kopfschütteln war die freundliche Variante, während andere in sinnlosen Übertreibungen meinen geistigen Krankheitsgrad stilisierten und meine Karriere als Kommastelle in der kommenden Jahresstatistik der Drogentoten prognostizierten. Einziger positiver Nebeneffekt war das schlagartige Ende der ehemals endlosen Fragen nach meinen seltsamen Hobbies, Neigungen und Erscheinungsbild, denn die Erklärung war ja perfekt: Satanismus... „Kramm“, reißt mich ein stöhnender Aufschrei des Direktors aus der geistigen Revue meiner letzten Tage. „Sämtliche Sportnoten des letzten Semesters müssen sie heute nachtragen, da sie noch kein einziges Mal anwesend waren“.. - Kein Wunder, die musikalischen Nachmittage konnte ich auf keinen Fall den Reckübungen opfern.- „Was man über Sie und ihre seltsamen Freunde in der Zeitung liest, erhärtet sämtliche Vermutungen meines Lehrerkollegiums. Sie sollten im gegenseitigen Interesse die Schule verlassen.“ – Nicht schon wieder...hatte ich doch erst letztes Jahr in die Kollegstufe eines neuen Gymnasiums gewechselt. Konsterniert und ein wenig bedröhnt wanke ich nach Hause und schlafe mich erst mal von den Strapazen des selten in Anspruch genommenen Schulalltags aus. Jahre später - wir hatten bereits einige Scheiben veröffentlicht -, traf ich ein paar meiner ehemaligen Klassenkameraden, die mich neidvoll und wissbegierig nach unseren Tourneen in USA und Mexiko befragten. Plötzlich waren die alten Geschichten Kult und mein Aufbegehren in der Schulzeit revolutionäre Anekdote, selbstredend wusste ja schon damals jeder über den positiven Verlauf meiner Karriere Bescheid. Ironie des Schicksals: Selbst an der Banklehre und viel zu früher Familiengründung gescheitert, gelten wir plötzlich als die Gewinner im Spiel des Lebens. Fragen mich heute Nachwuchsbands nach der Absicherung und dem Einstieg kann ich nur antworten: Die Grenze zwischen Clowns und Helden ist sehr schmal...
Summer
Schöne Geschichten. Und manche einfach passend.
SpookyUki
Ach ja bezüglich "meiner" oben geposteten Story:
Von Bruno Kramm gibt es noch mehr solche Erlebnisse unter
www.brunokramm.de
Ich habe aber ausgerechnet diese Story genommen, weil die mich persönlich am meisten anspricht. Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht.
psychomaeh
wow. tolle story... wie bist du denn auf brunno kramm gekommen?#
SpookyUki
| Zitat: |
Original von psychomaeh
wow. tolle story... wie bist du denn auf brunno kramm gekommen?# |
Ähm ja... *räusper* der ist ein Bandmitglied von "Das Ich" und ich finde den halt... faszinierend...
Ach ja mehr Story von ihm findest du im oben genannten Link bei "Zillo Kolumne".
psychomaeh
rofl ich unwissene... da hört man das ich aba weis nich wer des is xD nya =) ich mach uch abi.. vlt pasiert ma nu das gleliche wie ihm ^^
SpookyUki
| Zitat: |
Original von psychomaeh
rofl ich unwissene... da hört man das ich aba weis nich wer des is xD nya =) ich mach uch abi.. vlt pasiert ma nu das gleliche wie ihm ^^ |
lol, das sage ich mir auch immer ^^
Irgendwann bin ich mal der Held, den mir erging es früher in der Schule ähnlich.
psychomaeh
| Zitat: |
Original von SpookyUki
| Zitat: |
Original von psychomaeh
rofl ich unwissene... da hört man das ich aba weis nich wer des is xD nya =) ich mach uch abi.. vlt pasiert ma nu das gleliche wie ihm ^^ |
lol, das sage ich mir auch immer ^^
Irgendwann bin ich mal der Held, den mir erging es früher in der Schule ähnlich. |
wizo =) bist du nu auch mit band bekannt ^^
der spruch in deiner sig ^^ ich hab das buch auch ^^.. aba noch nie fertig gelesen.. glau bnur bis buch2....