[Spoiler!] Europa Stadion Tour 2019 (Allgemeine Diskussion)

  • Severin Black

    Es ist schön zu lesen, dass du dir deinen Traum erfüllen konntest.

    Bei der Hitze und der Anstrengung, die man seinem Körper an so einem Tag antut, kann ich das mit dem Nicht-Trinken aber absolut nicht verstehen.

    Immerhin ist es für dich gut gegangen und du hast alles ohne einen Zusammenbruch überstanden.

    Ich bin zum Glück relativ hart im Nehmen und kann vieles wegstecken - der Wille war hier einfach auch größer als alles andere.

    Es war natürlich unglaublich anstrengend, aber mir ging es noch verhältnismäßig gut, mir war auch nicht schwindelig oder so.

    Ich habe leider ohnehin schon eine recht schwache Blase und da etwas zu trinken hätte mir alles kaputt gemacht. Ich hatte tatsächlich sogar etwas Harndrang, obwohl ich nichts getrunken hatte und vor dem Konzert schon zweimal pinkeln war. Aber da spielt sicher auch die Psyche mit, da ich mir über diesen Faktor am meisten Gedanken gemacht habe und mir das nicht ausm Kopf ging ^^

    Gab allerdings auch Leute, die schon vor Einlass kollabiert sind. Einer hat 10 Minuten vor Einlass darum gebeten, zum Sani gebracht zu werden. Hat mir voll leid getan, weil der seit morgens mit uns draußen stand und kurz vorher dann ausgeschieden ist.

    22.11.2011 - München [Innenraum]

    08.06.2019 - München [1. Reihe]

    22.06.2019 - Berlin [Sitzplatz]

  • Bis wann gab‘s denn ungefähr die Bändchen für den FOS?

    In München haben sie die irgendwann zwischen 12 und 13 Uhr, glaube ich, verteilt an die ersten 200 bis 400 Leute

    22.11.2011 - München [Innenraum]

    08.06.2019 - München [1. Reihe]

    22.06.2019 - Berlin [Sitzplatz]

  • Irgendwie lässt es mich seit Tagen nicht los. Scheinbar muss ich durch diese Zeilen meine Gedanken der vergangenen Tage seit Erscheinen des Albums und insbesondere nach dem Besuch eines Konzerts hier verarbeiten. Ich bin dankbar dafür, eine Karte für die Tour bekommen zu haben und freue mich auch für jeden hier, der für zwei Stunden alles vergessen und für Lebzeiten von zehren kann. Aber ich kann die Lobeshymnen der vorherigen Posts nicht in Gänze bestätigen. Zur Einordnung des Ganzen muss ich auch ein paar Worte zum Album verlieren. Der Reihe nach.


    Ich finde es schlichtweg nicht fair, dass zuletzt erschienene Album derart zügig zu bewerten und einzuordnen, da es sich mit teils zwanzig Jahre alten Alben/ Songs messen muss. Der Eindruck nach mehrmaligen Durchläufen ist definitiv positiv und ich möchte gar nicht weiter auf einzelne Songs eingehen. Generell über den gar zwanghaften Drang, ständig und überall Kunst einordnen zu müssen, möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen. Vielleicht sind auf dem Album keine Klassiker wie auf Sehnsucht oder Mutter, dennoch hat es seine Banger und kann vor allem gut als Gesamtwerk gehört werden. Mit ein paar Wochen Abstand setzen sich die Lieder aber mehr und mehr auch nachhaltig im Kopf fest. Und darin liegt möglicherweise schon ein Grund, weshalb die Konzerte der aktuellen Tour für meinen Geschmack bei weitem nicht rund laufen: der Abstand zwischen erscheinen des Albums und dem Beginn der Tour ist einfach zu knapp. Wurde wahrscheinlich auch nicht von Anfang an so geplant und spielt für die Konzerte gegen Ende der Tour keine so große Rolle mehr, ist aber nicht mehr zu ändern.


    Dass dann vier von sechs Lieder zu Beginn der Tour bei Tageslicht gespielt werden und dementsprechend anders wirken als Lieder der Zugabe bei Dunkelheit kann meines Erachtens nach als Eingeständnis der Band verstanden werden, selbst nicht hundertprozentig vom Album überzeugt zu sein. Dazu noch verhältnismäßig lieblos unter normaler Lichtshow „abgearbeitet“. Einzige Ausnahme bietet hier im weiteren Verlauf des ersten Teils des Konzerts „Puppe“ mit einer fantastisch umgesetzten Show zum Lied. „Was ich liebe“ leider ein sehr lahmer Opener, wenn auch tatsächlich gut geeignet, um alle Instrumente der Musiker nacheinander einzuführen und der schwarze Rauch zu Anfang ein gelungener Schachzug der Band.


    Und hier schließt sich dennoch der nächste, große Grund für die an manchen Stellen fehlende Atmosphäre an: die im Hellen beginnende Show. Ich habe hier schon einige Meinungen gelesen, denen das relativ egal war, aber nach meinem Empfinden wirkt einfach alles im Dunkeln anders und Gelsenkirchen bot mit der ziemlich geschlossenen Arena Ende Mai noch die mit beste Voraussetzung hinsichtlich eines „Hallen-Feelings“. In Berlin kurz nach Mittsommernacht sehe ich da schwarz, bzw. hell, denn da wird es doch höchstens zur Zugabe annehmbar dunkel.


    Nachdem dann gefühlt Lieder und Helligkeit abgearbeitet wurden, nahm dann das Konzert auch deutlich an Fahrt auf und die letzte Dreiviertelstunde plus Zugabe war wirklich eine Freude. Ich will weiß Gott nicht alles schlechtreden, aber ich finde schon, dass man die Tour auch mal differenzierter betrachten kann. Ich werde auch kein Freund von Stadionkonzerten. Musik gehört für mich in die Halle. Es ist zwar schön, dass somit vielen Leuten ein Konzertbesuch ermöglicht wird, aber sorgt auch für eine gewisse Distanz zur Band (gar nicht mal im tatsächlichen Sinne der metergenauen Entfernung gemeint) und einer gewissen Kühle vom Publikum. Was mich stört, ist dieses Fangehabe. Ich habe insbesondere bei Rammstein das Gefühl, jeder ist der noch größere Fan und solch eine Grundstimmung überträgt sich auch zwei Blöcke weiter auf die anderen Besucher. Auch möchte ich vielen Menschen zurufen, neben Rammstein und anderen Rock- oder meinetwegen Metalbands mal andere Musik zu hören und über den Tellerrand zu schauen. Dass sich dann hier an vielen Stellen über „Eventis“ lustig gemacht wird, die keine Ahnung von den Texten hätten, spricht Bände.


    Kurz ein paar Worte zu vereinzelten Lieder und dem Ablauf generell: Die ganze Zeit vor dem Konzert und als Vorband nur Rammstein zu spielen, ist auch echt ein Overkill. „Deutschland“ funktioniert live erstaunlich schlecht, auf Radio und Puppe haben sich glaube ich meiner Wahrnehmung zufolge die meisten gefreut, was die neuen Songs betrifft. Zugabe dann wirklich stark. „Rammstein“ natürlich der Hammer und „Heirate mich“ zuvor auch eine sehr schöne Überraschung. Auch hat sich die Band wirklich Mühe gegeben, dass auch Zuschauer die Show von weiter hinten gut wahrnehmen können (z.B. Screen in der Mitte der Bühne, die Tanzeinlage vor Deutschland, Kamera an Tills Kopf während Puppe). Lediglich links und rechts außen hätte es ruhig auch Screens geben können, hätte glaube ich nicht weiter dem Gesamtbild der imposanten Bühne geschadet). Die Organisaton auf Schalke lief für meine Begriffe sehr gut und die Mitarbeiter waren sehr freundlich und hilfsbereit.


    Nicht falsch verstehen: es gibt nichts Größeres auf der Bühne als Rammstein. Die Bühnenshow ist ohne Zweifel erhaben und kaum in Worte zu fassen, sondern als Verbindung zwischen Publikum und Band zu spüren. Und diese Verbindung habe ich aus einer Mischung meiner Gefühle samt des neuen Albums und des Erlebens auf dem Konzert hiermit geschildert. Keine Ahnung, ob für jeden hier nachvollziehbar, aber vielleicht kann der ein oder andere innerlich zustimmen und fühlt ähnlich.


    Nichtsdestotrotz eine Wahnsinns Show und an Bombast in jeder Hinsicht nicht zu überbieten. Doch hätte ich es lieber, dieses große Ganze demnächst wieder im kleineren Rahmen zu erleben.

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    Dass dann vier von sechs Lieder zu Beginn der Tour bei Tageslicht gespielt werden und dementsprechend anders wirken als Lieder der Zugabe bei Dunkelheit kann meines Erachtens nach als Eingeständnis der Band verstanden werden, selbst nicht hundertprozentig vom Album überzeugt zu sein. Dazu noch verhältnismäßig lieblos unter normaler Lichtshow „abgearbeitet“. Einzige Ausnahme bietet hier im weiteren Verlauf des ersten Teils des Konzerts „Puppe“ mit einer fantastisch umgesetzten Show zum Lied. „Was ich liebe“ leider ein sehr lahmer Opener, wenn auch tatsächlich gut geeignet, um alle Instrumente der Musiker nacheinander einzuführen und der schwarze Rauch zu Anfang ein gelungener Schachzug der Band.


    [...]


    Dass sie neue Lieder am Anfang der Konzerte abarbeiten ist doch nichts neues und es wurde auch schon in der Vergangenheit öfters in Interviews immer mal wieder so gesagt, dass sie es bevorzugen, am Anfang immer einen Block mit neuen Sachen zu haben.

    Dass diese Lieder dann ohne große Show auskommen ist eben dem Tageslicht geschuldet; ist einfach so. Aber die Bühne ist eigentlich auch Show genug, die Arbeit mit dem Licht ist der Wahnsinn. Und außerdem gibt es eben auch Songs, die schlichtweg nicht mit irgendwelchen Specialeffects kompatibel sind. Nicht jeder Song ist ein "Effektsong". Und nur Knallpeng um des Knallpeng wegen ist eben nicht Rammstein; das wäre Kiss.


    Und ich verstehe auch nicht die öfter mal zu lesende Kritik an der Openerwahl mit Was ich Liebe; von wegen das sei ja so ein langsamer und getragener Song usw und sie früher ja aufregendere Opener hatten. Ja, weil Reise Reise, Spiel Mit Mir, 5/4 und Rammstein so unglaublich schnelle Partysongs sind, verstehe schon.

    Sicher ist die Inszenierung, wie sie die bei dem Song haben, etwas antiklimatisch, aber das ist denke ich eben auch genau der Plan. Ich finds außerdem ganz niedlich, dass Olli auf diese Weise auch mal zu Aufmerksamkeit und Applaus kommt :]

    „Könnte es sein, dass Alter und Erfahrung mit Intelligenz und moralischer Reife wenig oder gar nichts
    zu tun haben? Dass es auch nichts hilft, tausend Jahre alt zu werden, wenn man blöde geboren wurde?“


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  • Dass sie neue Lieder am Anfang der Konzerte abarbeiten ist doch nichts neues und es wurde auch schon in der Vergangenheit öfters in Interviews immer mal wieder so gesagt, dass sie es bevorzugen, am Anfang immer einen Block mit neuen Sachen zu haben.

    Dass diese Lieder dann ohne große Show auskommen ist eben dem Tageslicht geschuldet; ist einfach so. Aber die Bühne ist eigentlich auch Show genug, die Arbeit mit dem Licht ist der Wahnsinn. Und außerdem gibt es eben auch Songs, die schlichtweg nicht mit irgendwelchen Specialeffects kompatibel sind. Nicht jeder Song ist ein "Effektsong". Und nur Knallpeng um des Knallpeng wegen ist eben nicht Rammstein; das wäre Kiss.


    Und ich verstehe auch nicht die öfter mal zu lesende Kritik an der Openerwahl mit Was ich Liebe; von wegen das sei ja so ein langsamer und getragener Song usw und sie früher ja aufregendere Opener hatte. Ja, weil Reise Reise, Spiel Mit Mir, 5/4 und Rammstein so unglaublich schnelle Partysongs sind, verstehe schon.

    Sicher ist die Inszenierung, wie sie die bei dem Song haben, etwas antiklimatisch, aber das ist denke ich eben auch genau der Plan. Ich finds außerdem ganz niedlich, dass Olli auf diese Weise auch mal zu Aufmerksamkeit und Applaus kommt :]

    Also ich fand "Was ich liebe" als Opener angemessen und passend!!!

    Was sie will, bekommt sie auch 🌹

  • Also ich fand "Was ich liebe" als Opener angemessen und passend!!!

    Ich auch. Vorallem als Einlage allgemein (sprich unabhängig welche Band und welcher Song von dieser Band) find ich dieses "Jedes Bandmitglied kommt nacheinander auf die Bühne und setzt dann erst in den Song ein" irgendwie viel Besser als "Bum Vorhang fällt und alle sind da wo sie sein sollten" was ja mit Ausnahme der Mutter-Tour und den LAB-Konzerten eher der Fall war.

    Und als Song für so eine Einlage passt "Was ich liebe" am besten und dieser langsame Anfang und dann wummst es wenn der Refrain kommt ist total geil.

  • Wie die blöden sind wir also querfeld über den Innenraum gerannt, wobei ich auch die ein- oder andere Fliege verschluckt habe.

    Ist ja auch nicht verkehrt, wenn du nur Frühstück und 2 Bifis gegessen hast den ganzen Tag :]

    Unsere Lieder bauen Brücken ~ ganz gleich an welchem Ort

  • Ahoi allerseits, bislang stille Mitleserin, gerade in den letzten Tagen. Ich war an beiden Tagen in München (Samstag Upgrade-Sitzplatz, Sonntag Stehplatz ein paar Meter rechts der B-Stage) dabei und war wegen mancher Kritikpunkte vorab schon echt besorgt, gerade wegen dem Tageslicht dank offenem Dach, muss aber zum Glück sagen, dass sich vieles für mich persönlich nicht bewahrheitet hat. Klar kommen Licht und Feuer im Dunkeln dann so richtig gut rüber, aber sehr gestört hat mich die Helligkeit nicht sobald die Jungs auf der Bühne standen und ich finde, die Lieder wurden für die jeweiligen Lichtverhältnisse eigentlich sehr gut gewählt.


    Mir hat der Opener total zugesagt, da stimme ich rd1994 zu, ich fand es total schön, dass einer nach dem anderen auf die Bühne kamen , es war richtig feierlich. Und einen lauten Bumms hat es doch zuvor auch gegeben, spätestens da waren ich und meine Begleiter aus dem Häuschen. Zugegen, vorher konnte ich mir nicht vorstellen, dass der Opener sooo gut funktioniert, wurde dann aber definitiv eines besseren belehrt. :) Und dass es noch hell war, tat der Freude keinen Abbruch. Vor allem durch diese schwarzen Rauchwolken, die durch das Stadion gewabbert sind, das hätte man im Dunkeln bzw. in geschlossener Halle so nicht abziehen können. Das sah echt furchterregend grandios aus.


    Ebenso Puppe. Wie schwarzen Papierschnipsel langsam auf alle Teile des Publikums zugeflogen sind, wie gigantische Insektenschwärme, das war wirklich ein Gänsehautmoment. Das war total gut angepasst.


    Auch hat meiner Ansicht nach kam Deutschland live super rüber, zumindest haben um uns herum total viele mitgemacht. Ich hatte eher das Gefühl, dass Ausländer nicht ganz so gezündet hat wie es hätte sein können, immerhin ist dabei aber auch nicht so viel auf der Bühne passiert. Von allen neuen Liedern schienen mir die Leute bei Radio am steilsten zu gehen.


    Es liegt vielleicht daran, dass ich am Sonntag in der Menge stand, aber an diesem Tag schien mir das Publikum generell aktiver. Da wurde schon während des Klavier-Duos zum Teil mitgesungen und ich meine, dass am Samstag kaum einer die "Wooos" von Richard wiederholt hat (es sei denn, es war so leise, dass es nicht bis zu den Sitzplätzen vordrang?). Und das obwohl mit die Show an sich am Samstag mehr zusagte. Am Sonntag haben sie auf der B-Stage nur Engel gesunden und Ohne Dich dann erst irgendwann später auf der Hauptbühne. Wie von anderen schon erwähnt wurde der Song Rammstein mit dem schönen Flammenrucksack komplett weggelassen.


    Dafür ist am Sonntag während der Eröffnungmelodie das Logo auf dem Bildschirm am Turm in die Höhe gefahren, am Samstag saß es die ganze Zeit am selbsten Platz.


    Ich dachte beim Kartenkauf noch, dass offenes Dach und Sitzplätze die Erfahrung deutlich schmälern würden, aber auch wenn auf den Sitzen weniger Bewegung war, es war eine unvergessliche Erfahrung.

  • Kannst du sagen, wie lange es am Samstag Bändchen für vorne gab?

    Leider nicht. Wer eins bekommen hat, wurde eine Ebene weiter vor geschickt und die Ordner haben die Leute Stück für Stück "abgearbeitet". War unmöglich, da eine Übersicht zu behalten und mitzubekommen, wann sie damit fertig waren. Vielleicht kann aber jemand anderes mehr dazu sagen. Eventuell stand jemand weiter hinten und kann sagen, wo und wann sie damit aufgehört haben.

    In die erste Absperrung passen doch mehr als 400 Leute

    Habe diese Zahl auch nur von aufgeschnappt, nachgezählt habe ich nicht ^^

    22.11.2011 - München [Innenraum]

    08.06.2019 - München [1. Reihe]

    22.06.2019 - Berlin [Sitzplatz]

  • In die erste Absperrung passen doch mehr als 400 Leute 🤔

    Ich hatte vorher kein Bändchen (nicht mitbekommen,dass es die schon vorher gab) war aber früh genug dran, dass ich ich noch in die erste Zone reingekonnt hätte. Hab mich aber für Zone 2 entschieden. Bändchen gab es dann dort innerhalb derZone

  • Sehe gerade in den Videos das in München bei Engel ernsthaft die Lyrics eingeblendet wurden? Scheint auch der Band aufgefallen zu sein das da viele, vom Refrain abgesehen, nicht so wirklich textsicher waren bisher. Erschreckend.

    Es soll genauso wie das kurz vorher eingeblendete Handylicht animieren. Nicht mehr und nicht weniger.

    - Rammstein's Robin Hood © MehrR -

  • Leute, ich muss hier mal klipp und klar sagen, dass nicht jeder "Handyfilmer" wackelige Videos macht, die sich kein Mensch anschauen kann und die sowieso wieder in 4 Tagen gelöscht werden.


    Ich hab beim Rammstein-Konzert in München mitgefilmt - bewusst nur 2 Lieder, da ich niemandem zumuten wollte das gesamte Konzert durch meine Linse sehen zu müssen.

    Dennoch hab ich gerne 1-2 Erinnerungen für meine Festplatte, die ich mir auch in Jahren noch anschaue! Und ich denke, es gibt im Nachhinein auch viele Leute, die froh darüber sind, ein (gutes) Video von dem Konzert, auf dem sie waren, sehen zu können.


    Handykameras mögen Fluch und Segen sein.

    Aber bei der Muttertour damals hätt ich mir gewünscht, es hätte schon mehr Handys gegeben - dann könnte man sich aus dieser Ära wenigstens mal mehr zu Gemüte führen.


    Rammstein - Puppe (München 08.06.2019)

  • Da stimme ich dir absolut zu.

    Ich bin auch in der "ich filme und fotografiere nicht"-Fraktion, allerdings nicht ganz uneigennützig. Ich will ja beim Konzert uneingeschränkt mitklatschen, -springen und -grölen, aber da ich weiß, dass es genügend Leute gibt, die trotzdem mitfilmen, bin ich ja dann auch ein Nutznießer derer. Ich habe mich tierisch gefreut, von München bis dato das ein oder andere echt qualitativ hochwertige (sowohl von Bild- als auch von Soundqualität) Video gucken zu können. Es ist einfache eine lebhafte Erinnerung, die nie verblassen wird. Und solange es dann bei wenigen Liedern bleibt, finde ich das auch okay. Leute die dann 2 Stunden das Konzert mitfilmen ist wirklich dämlich und behindert die anderen Besucher, ich würde aber niemanden dafür verfluchen, dass er mal ein Lied aufnehmen möchte :)

  • Handyfilmer nerven. Ganz einfach. Die nerven unglaublich. Ich lasse mir lieber von jemandem beim Headbangen seine schwitzigen Haare ins Gesicht klatschen, als vor mir jemanden mit Handy in der Hand zu haben.

  • Handyfilmer nerven. Ganz einfach. Die nerven unglaublich. Ich lasse mir lieber von jemandem beim Headbangen seine schwitzigen Haare ins Gesicht klatschen, als vor mir jemanden mit Handy in der Hand zu haben.

    Es gibt wahrlich schlimmeres.

    Man kann dran vorbeigucken. Muss ich, wenn jemand 2 Meter groß ist, auch.