Diskussionen zu den Rammstein News

  • Jedes Rammstein-Mitglied könnte, sofern er es wollte, relativ schnell und leicht ins Schaufenster der Öffentlichkeit gelangen.

    Schon klar. Aber es geht ja um Skandale, oder? Da ist die treibende Kraft eher bei Journalisten. Auf Frontmänner werden sich stets mehr Medien heften.

    "Seid doch gut... wenn ihr könnt" (Don Fili)

  • Fall out Boy hätten ohne Pete Wentz aber sicherlich weniger überzeugt.

    Paul ist derweil auch weniger präsent als Flake. Wie soll man das da bewerten?

    Ging nicht um Wichtigkeit einer Band.

    Auch nicht um den "Wert" eines Instrumentes.

    Gestern erst bei Iron Maiden "gefühlt": unglaublich intensives Bass-Spiel.

    Es gibg nur darum, dass (Massen-) Medien sich in grösserer Zahl und intensiver mit einigen als mit anderen Mitgliedern beschäftigen, weil die für eine grössere Zahl Leser interessant sind.

    "Seid doch gut... wenn ihr könnt" (Don Fili)

  • Aber was sind denn dann überhaupt noch deine genannten "Vorteile der Berühmtheit"? Leichter Zugang zu allem? Einfaches Spiel bei der Paarung? Fotos überall?

    Können sie sein, aber dann ist es wirklich nur ein Vorteil für die Berühmtheit, vorrangig jedoch Ausnutzung anderer.

    Man könnte sagen: Braucht es so etwas wie Prominenz eig wirklich? (Ja, ich weiß, die ergibt sich auch automatisch, nicht nur durch verstärktes Presseinteresse, trotzdem sind diese Leute vllt nicht besser oder schlechter als der Rest der Gesellschaft.)

    Einfaches Spiel bei der Paarung und leichter Zugang zu allem hast du ja schon genannt. Mag unsympathisch sein, aber letztendlich würden viele den eigenen Status dahingehend ausnutzen, wenn man ehrlich ist.


    Darüber hinaus halt auch, dass egal was du machst, es eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit aus kommerziellen Erfolg hat. Sei es ein neues musikalisches Soloprojekt, ein eigener Vodka, eigenes Merchandising oder was auch immer.

  • Wieso wirft das kein gutes Licht auf einen? Kann doch jeder so handhaben, wie er oder sie möchte. Manche wollen sich privat komplett zurückziehen, manche wollen eben auch privat in der Öffentlichkeit stehen und die Vorteile der Berühmtheit genießen. Beides ist legitim.

    Finde ich auch: beides ist legitim.

    Dennoch denke ich, dass manche Promis ein "Allerweltsgesicht" privat tragen und unauffällig bleiben, während andere aufgrund markanter Merkmale einfach schneller erkannt werden; schlimmstenfalls auch mal etwas Trubel auslösen oder häufig angesprochen werden.
    Ob man diese Eigenschaft des "oft-Erkanntwerdens" nun als Nachteil oder Segen empfindet, ist wohl Geschmackssache. Der eine ist genervt, dem anderen streichelt es das Ego?

  • Aber was sind denn dann überhaupt noch deine genannten "Vorteile der Berühmtheit"? Leichter Zugang zu allem? Einfaches Spiel bei der Paarung? Fotos überall?

    Können sie sein, aber dann ist es wirklich nur ein Vorteil für die Berühmtheit, vorrangig jedoch Ausnutzung anderer.

    Man könnte sagen: Braucht es so etwas wie Prominenz eig wirklich? (Ja, ich weiß, die ergibt sich auch automatisch, nicht nur durch verstärktes Presseinteresse, trotzdem sind diese Leute vllt nicht besser oder schlechter als der Rest der Gesellschaft.)

    Prominenz ergibt sich nicht nur durch verstärktes Presseinteresse,

    sondern durch verstärktes Interesse der Konsumenten, also z.B. Interesse der Fans (wie hier im Forum) und der allgemeinen Öffentlichkeit. Die Presse / inzwischen eher Netz, social media spiegelt doch letztlich das wider, was die Leute interessiert. Und diverse Möchtgern-Promis geben sich sehr viel Mühe "öffentlich stattzufinden". Die sehen darin große Vorteile, denn denen ist jede Presse lieber, um ihren Bekanntheitgrad zu steigern, als gar keine Presse.

    Während echte Promis, die auf ihren Bekanntheitgrad pfeifen können, sich manchmal gegen die Klatchpresse wehren, nur um ihre Ruhe zu haben.

  • Kenne mich da nicht aus, wie Plattenspieler heute aussehen, aber der scheint mir doch recht chic. (Von den gängigen Preisen weiß ich leider auch nichts, insofern spare ich mir da auch ein Urteil.)


    Trink das Schwarz in tiefen Zügen :kaffee:

  • Paul Dugdales Konzertfilme liefen bisher fast alle im Kino. Für mich klingt das alles nach einem Kino-Release der Stadium Tour. Alles andere hätte mich auch etwas enttäuscht.

  • Frontmänner haben nun mal die Eigenschaft präsent zu sein und eine starke Stage Aura auszustrahlen. Sie sind Rockstars. Sie strahlen Sex, Lust, Leidenschaft, Stärke , Härte oder Würde, Trauer aus. Sie müssen im besten Fall ihre Seele geben. Sie ziehen das Publikum. Dazu muss man ein gewisser Charakter haben, also irgendwie muss man bereit sein, sich dort vor 1000 Leuten frei zu geben,. Das sind keine Durchschnittstypen.


    Oder sie spielen es professionell wie Schauspieler, sie gehen in die Rolle und wieder raus.


    Wenn dann noch im Privatleben eine gewisse Aura da ist, oder auch Schüchternheit ausstrahlt, oder völlig verrückt ist, also anders als der Durchschnitts Mensch, zieht dass Leute an.

    Bei Till trifft das alles zu. Er ist der interessanteste Charakter der verlorene Sohn, der Rebell, der dinkle Mann mit einem Geheimnis, der jagd und dichtet usw. Er wirkt sehr intense auch im normalen Leben.


    Man kann aber auch andere Frontmänner nehmen, oder auch absolute Superstars die sich kaum in der Öffentlichkeit bewegen konnten. Siehe auch Michael Jackson der wie ein Heiliger verehrt wurde,

    Die Aufgabe des Rockstars ist es die Energie der Massen zu katalysieren. Man überträgt alles auf diese eine Figur.


    Also was ich mit diesen langen Ausführungen sagen wollte: das ist nichts durchdachtes z.B. der eine entscheidet sich dafür bekannt zu sein und der andere zieht sich zurück: es ist Charaktersache und die suchen sich die Leute nicht aus, die sind so und deshalb sind sie berühmt bei den Leuten.

  • Und ich habe immer gehofft, es hätte was mit Talent zu tun.


    Nachdem das aber klar ist, möchte ich hier auch nie wieder den Satz lesen: "Der Till soll privat ja super schüchtern sein."


    Trink das Schwarz in tiefen Zügen :kaffee:

  • Arbeit ist die Voraussetzung, um so groß heraus zu kommen.


    Warum willst Du hier nicht mehr den Satz sehen:

    "Till ist privat schüchtern"?


    Das eine (Erfolg, Stage Persona) schließt doch das andere - "schüchtern"- nicht aus.

  • Frontmänner haben nun mal die Eigenschaft präsent zu sein und eine starke Stage Aura auszustrahlen. Sie sind Rockstars. Sie strahlen Sex, Lust, Leidenschaft, Stärke , Härte oder Würde, Trauer aus. Sie müssen im besten Fall ihre Seele geben. Sie ziehen das Publikum. Dazu muss man ein gewisser Charakter haben, also irgendwie muss man bereit sein, sich dort vor 1000 Leuten frei zu geben,. Das sind keine Durchschnittstypen.

    Bei dir klingt es so, als brauche es eine Grundvoraussetzung für die Bühne, es kann also nicht jeder. Und in dieser passt Schüchternheit nicht dazu. Nervosität, Zweifel, Aufregung, ja, aber keine echte Verschämtheit.


    Trink das Schwarz in tiefen Zügen :kaffee:

  • Generell muss man zwischen "schüchtern" und "introvertiert" unterscheiden. Oftmals haben Menschen beide Persönlichkeitseigenschaften gleichzeitig, aber es muss nicht sein.

    Introvertiert bedeutet, Energie eher aus Ruhe und dem Alleinsein zu gewinnen, während Schüchternheit bedeutet, sich in Situationen aufgrund von Unsicherheit oder Angst vor Bewertung zurückzuhalten.


    Bei Rammstein sind sicherlich einige Bandmitglieder, vermutlich auch Till, eher introvertiert. Aber schüchtern sind sie sicher nicht. Zumindest nicht mehr.

  • Bei Rammstein sind sicherlich einige Bandmitglieder, vermutlich auch Till, eher introvertiert. Aber schüchtern sind sie sicher nicht. Zumindest nicht mehr.



    Ich habe das Wort schüchtern genommen, weil es mir gestern nacht spontan beim Schreiben einfiel, ich es passend für Till fand.

    Ich empfinde Till als schüchtern, was für mich auch mit der strengen Haltung seines Vaters ihm gegenüber zu tun haben kann. Früher ja, jetzt nicht mehr? Ich weiß es nicht.


    Andere Leute mögen es anders sehen: introvertiert oder völlig anders.


    Ich weiß es nicht , wer hat Recht? Es sind Empfindungen.


    Ob die anderen Bandmitglieder schüchtern sind?


    Mir ging es um das Phänomen von erfolgreichen Frontmännern, die nach meiner Meinung einen bestimmten Charakter haben müssen.

  • Ich habe das Wort schüchtern genommen, weil es mir gestern nacht spontan beim Schreiben einfiel, ich es passend für Till fand.

    Ich empfinde Till als schüchtern, was für mich auch mit der strengen Haltung seines Vaters ihm gegenüber zu tun haben kann.

    Woran machst du diese Schüchternheit fest? Ich meine, wir haben den Mann gesehen, wie er seinen Penis in ein Buch rammt.


    Trink das Schwarz in tiefen Zügen :kaffee:

  • Vielleicht muss man diesen Charakter nicht haben, sondern es reicht, ihn gut zu spielen?


    Ich denke nicht, dass jemand vor Tausenden Leuten mit der privaten Person auftritt - das, was die Leute sehen (sollen), ist die Bühnenfigur. Und es ist auf jeden Fall für den Darsteller gesünder, beide zu trennen.
    Till berichtete auch in diversen Interviews darüber, dass seine Bühnenfigur eben eine solche sei. Dennoch müsse man auch immer einen Teil seiner eigenen Persönlichkeit dazugeben, aber eben nicht 100% , damit die Figur authentisch wirkt.
    Das klang für mich schon sehr differenzierend und nach Schauspielschule.


    Schüchtern ist man nach Jahren im Business vermutlich nicht mehr. Man hat mit so vielen Leuten zu tun (gehabt), dass sich die Schüchternheit vermutlich auflöst.