Schwere Anschuldigungen gegen Till Lindemann & Rammstein

  • So wie du hier die Frauen als (willenlose) „Ware“ bezeichnest, könnte ich bspw. Till nun auch einfach als (willenlosen) „Wanderpokal“ bezeichnen. Das würdest du genauso als Unsinn zurückweisen.

    Nö, weder habe ich sie als willenlos bezeichnet, noch würde ich das bei Till als Unsinn abtun. So habe ich das noch nie betrachtet, aber irgendwie passt es ja trotzdem. Denn eig ist das ja die Grundlage, damit das Prinzip funktioniert.

    Als Ware bezeichne ich sie, weil sie nicht nett ausgeführt wurden; es nicht darauf ankam, was sie können, sondern dass sie jung genug sind und weil nach einer Nacht für viele Schluss war. Ein Mittel zum Zweck. Weiß nicht, was dich an dem Begriff jetzt stört.


    Es ist dir nicht egal, du ergreifst ja ständig das Wort, um anderen zu erklären, wie es angeblich gewesen sein könnte. Wenn mir etwas egal ist, schaue ich weg.

    Wieso ist es dir eig nicht egal, wie du damit auf andere wirkst oder was sie dir diagnostizieren? Das ist eine natürliche Folge im Internet. Ich präsentiere meine Gedankenwelt vor unterschiedlichen Charakteren, die alle anders geprägt sind und deswegen wird es da auch viele Zuschreibungen geben. Deswegen überhöht man sich ja nicht gleich. Auch dein Nachbar bildet sich eine Meinung über dich, damit er weiß, ob er dir mal das Blumengießen anvertrauen kann oder nicht.


    Trink das Schwarz in tiefen Zügen :kaffee:

  • Es ist mir nicht egal, das u.a. mir hier irgendwelche Dinge unterstellt oder diagnostiziert werden, die nicht stimmen. Und darauf reagiere ich und ergreife nicht das Wort. Gute Nacht!

    Der obligatorische Schw***vergleich

    1996 Hildesheim Ilmenau Freiberg 1997 Erfurt 1998 Hildesheim 2005 Erfurt 2009 Leipzig

    2010 Erfurt 2016 Breslau 2019 Berlin Prag 2022 Leipzig Turin 2023 München 2024 Dresden

    Lindemann: 2020 Leipzig 2023 Leipzig 2025 Erfurt Leipzig

  • Meiner Ansicht nach sollte in dieser Diskussion unterschieden werden zwischen persönlichen Ebene (Moral,Weltanschauung, Werte usw.) und gesellschaftlicher Ebene (das „juristische Recht“ und daraus resultierende Verhaltensregeln im Umgang miteinander.) im Zusammenhang mit einer „Handlungs-orientierten Kommunikation“ in Gegensatz zu einer „Personen-orientierten Kommunikation“.


    Beispiel: Eine nicht bestimmbare Person A veröffentlicht im Internet: „Mir wurde an die Brust und zwischen die Beine gefasst. Das kam so plötzlich, ich bin fertig, weiß nicht damit umzugehen.“

    Das ist „Handlungs-orientierten Kommunikation“, deshalb kann der Austausch darüber alle möglichen Aspekte umfassen (z.b.persönliche moralische Bewertung) und Beiträge müssen nicht klar ausformuliert sein, weil der Austausch nicht zu Lasten einer bestimmbaren Person geht.


    Anders bei der Personen-orientierten Kommunikation. Wenn eine Person B veröffentlicht: „ Mein Abteilungsleiter hat mir an die Brust und zwischen die Beine gefasst.“ und die Person B vorher veröffentlicht hat, dass sie bei Firma Oppenstett in Dorfhausen in der Buchhaltung arbeitet und ihr Abteilungsleiter der Vorsitzende vom örtlichen Karnevalsverein ist, dann ist der Abteilungsleiter eine bestimmbare Person und somit greifen die Vorwürfe in seine Rechte ein.

    Da kann man nichts mehr diskutieren, sondern nur noch feststellen, dass die Unschuldsvermutung gilt, weil die Gefahr besteht, wenn nicht klar formuliert wird (Abgrenzung der persönlicher Meinung von belegbaren Fakten), dass die Kommunikation darüber in Tratsch endet und dem Abteilungsleiter noch weitere Sachen unterstellt werden.

    Dementsprechend kann nicht von einer „Personen-orientierten Kommunikation“ zu einer „Handlungs-orientierten Kommunikation“ übergegangen werden.

    Umgekehrt ist das möglich. Wenn im ersten Beispiel sich heraus kristallisiert, dass mehrere Frauen die gleiche Erfahrung gemacht haben und es weitere Überschneidungen gibt, die Frauen nicht öffentlich Details austauschen und sich herausstellt es ist der Abteilungsleiter…, dann ist eine zunächst nicht öffentliche „Personen-orientierten Kommunikation“ möglich und sinnvoll. Aber selbst dann ist das kein Grund den Namen des Abteilungsleiters oder sonstige Daten, die ihn identifizierbar machen zu veröffentlichen, sondern es ist besser, wenn die Frauen den Rechtsweg beschreiten und erst nach der Verurteilung auf Basis des gerichtlich festgestellten Fakten und vom Gericht veröffentlichten personenbezogenen Daten eine „Personen-orientierten Kommunikation“ stattfindet.


    Bei Lindemann/Rammstein wurde sofort öffentlich Personen-orientiert kommuniziert. Lindemann wurde an den Pranger gestellt und anschließend über einen längeren Zeitraum weitere Anschuldigungen nachgeliefert. Lindemann hat sich medienrechtlich gewehrt, so dass die Anschuldigungen in einem solchem Maße substanzloser wurden, welches keine klar formulierbare Kommunikation mehr möglich macht. (Ohne eine Übersicht, was war der ursprüngliche Medienbeitrag und was blieb davon nach gerichtlicher Bewertung übrig, läuft die Kommunikation in Gefahr in Tratsch abzudriften.)

    Keine mutmaßliche Betroffene hat sich bei den Ermittlungsbehörden als Zeugin gemeldet, obwohl ihr das Beschreiten des Rechtsweg mit hoher Wahrscheinlichkeit durch Spenden finanziert worden wäre.


    Die ganze Sache ist ein Beispiel dafür, dass sowohl einzelne Personen als auch Gruppierungen der Ansicht sind, dass es ihnen zusteht sich als Ankläger, Ermittler, Richter und Henker in einer Aktionseinheit aufzuspielen. Und das ist für mich der Skandal.

  • Aber selbst dann ist das kein Grund den Namen des Abteilungsleiters oder sonstige Daten, die ihn identifizierbar machen zu veröffentlichen, sondern es ist besser, wenn die Frauen den Rechtsweg beschreiten und erst nach der Verurteilung auf Basis des gerichtlich festgestellten Fakten und vom Gericht veröffentlichten personenbezogenen Daten eine „Personen-orientierten Kommunikation“ stattfindet.



    :]

    Besser für den Täter auf jeden Fall.


    Trink das Schwarz in tiefen Zügen :kaffee:

  • na wenns genau so flott wieder vergessen geht, wie fickfickFIIIIIIIIIIIIIIICK....

    In einem Text Interview kurz nach Release des Songs meinte Till dann, dass er es witzig fand einen Rap Song zu machen um die Fans zu trollen in Bezug auf deren Erwartungen was neue Musik angeht, aber den Song nicht wirklich ernst gemeint hat.

  • "Wir wiegen Geld ab, wir brauchen nicht zu rechnen" war gar nicht ernst gemeint?! =O


    Wobei das so eine typische Erklärung ist, wenn man noch unsicher ist, ob es einem nachgetragen wird. Vllt ist das ein Genre auf das er eig Bock hat. ^^


    Trink das Schwarz in tiefen Zügen :kaffee:

  • Es wäre immerhin mal mutig, mal richtig Vollzeit mit R+ zu brechen. Lyrisch könnte ers ja und er müsste nicht mehr singen.

    Ja, zu ihm passt es schon. Aber er passt nicht gut in die Szene, bisschen zu alt, bisschen zu privilegiert.


    Trink das Schwarz in tiefen Zügen :kaffee:

  • Du darfst natürlich gleichberechtigt deine Position kundtun, doch begibst du dich auf argumentativ sehr brüchiges Eis, wenn du ohne jeglichen Beleg behauptest, ich würde hier jemanden "belehren" wollen xD

    Doch, tust du dauernd.

    Du stellst rhetorische Fragen in den Raum, welche Leute anderer Meinung als schuldig dastehen lassen. Dein nahezu religiöser Eifer, Leuten, die sich nicht bedingungslos abwenden, noch ein Schuldgefühl anzudichten (Stichwort "Finanzierung") spricht da eine klare Sprache.

    Wie man es besser macht, erklärst du immer gern am Beispiel deiner selbst.

    "Seid doch gut... wenn ihr könnt" (Don Fili)

  • na wenns genau so flott wieder vergessen geht, wie fickfickFIIIIIIIIIIIIIIICK....

    Der Song... furchtbar, irgendwie. Kann ich nicht hören.

    Aber das Intro vom Video finde ich nachwievor richtig gut

    "Seid doch gut... wenn ihr könnt" (Don Fili)

  • Wobei wir da eben wieder bei seiner peinlichen "GUCKT MAL WIE COOL ICH NOCH BIN MIT 60" Bullshitnummer sind.

    Das riecht hier aber streng nach Altersdiskriminierung.

    Wie "angepasst" und "uncool" hat man sich denn mit 60 zu verhalten? Was wird einem da gesellschaftlich als "gerade noch angemessen" von jüngeren

    genehmigt?

    Nur noch gemeinsame Projekte mit Heino? Und womögliich in beige rumlaufen, immer diskret sein und nicht auffallen? Altes Fleisch, sollte angezogen bleiben.


    Sorry, da hätte ich auch keine Lust drauf - und ich bin noch nicht mal von berufs wegen auf Provokation unterwegs.

    So alt und cool muss man überhaupt erst mal werden, damit man auf die verklemmte Fremdscham der jüngeren scheißt und schön die Dinge macht, auf die man Lust hat.