29.11.2025 - Wien (Wiener Stadthalle)

  • FOS, reise alleine an, aber vor Ort mit ST44 am Start!

    Das große Glück erscheint selten.

    Nur die Hoffnung ist unser Glück des Alltags und das Ende all unserer Sehnsüchte ist leider meistens nur der Tod.

  • Artikel in der Kronenzeitung

    Man kann seine Kunst ja scheiße finden, das finde ich in Ordnung aber Falschbehauptungen finde ich einfach nur erbärmlich. Das "fat" GEGEN fette Menschen ist (obwohl es ja laut Till in einem Interview ein Liebeslied an diesen Fetisch ist) und "Sport Frei erinnert bewusst an widerwärtigen Nazi-Sprech".. naja solche Journalisten wird es immer geben..

  • Man kann seine Kunst ja scheiße finden, das finde ich in Ordnung aber Falschbehauptungen finde ich einfach nur erbärmlich. Das "fat" GEGEN fette Menschen ist (obwohl es ja laut Till in einem Interview ein Liebeslied an diesen Fetisch ist) und "Sport Frei erinnert bewusst an widerwärtigen Nazi-Sprech".. naja solche Journalisten wird es immer geben..

    Die Leute recherchieren halt unglaublich schlecht! Das ist einfach nicht verstanden, den Text nicht gehört und die Historie der Story nicht begriffen.

    Wenn man nur weiß, dass Lindemann mal Leistungssportler war, ist der Spruch doch völlig anders zu betrachen! Auch dass er sich selbst im Video als Ratte im Hamsterrad darstellt hat doch mit dem restlichen Text zusammen eine starke Aussagekraft. Lindemann wird es kennen, trainieren wie im Hamsterrad, viele Kilometer schwimmen am Tag. Der Begriff "Frei" im DDR-Leistungssportsystem - pure Ironie.


    Enstanden ist der Spruch bereits vor den Nazis in der Arbeitersportbewegung in den 20er Jahre.

    In der DDR wurde er kultiviert und mir haben Leute, die in der DDR in jungen Jahren sozialisiert wurden, gesagt, dass das vor dem Sport ausgerufen wurde, z.B. der Trainer "Sport!" und die Jugendgruppe "frei!" . So wie "Seid bereit!" - "Immer bereit!" bei den Jungpionieren.

  • Die Leute recherchieren halt unglaublich schlecht!

    Der gesamte „Artikel“ liest sich so, als sei der Autor überhaupt nicht an irgendeiner Recherche interessiert gewesen.

    Der obligatorische Schw***vergleich

    1996 Hildesheim Ilmenau Freiberg 1997 Erfurt 1998 Hildesheim 2005 Erfurt 2009 Leipzig

    2010 Erfurt 2016 Breslau 2019 Berlin Prag 2022 Leipzig Turin 2023 München 2024 Dresden

    Lindemann: 2020 Leipzig 2023 Leipzig 2025 Erfurt Leipzig

  • Fat - eine Hastirade gegen dicke Menschen.

    Diamant - ein Text, der Frauen als Objekte darstellt ("doch nur ein Stein").


    So in etwa arbeiten Journalisten (ja, nicht alle) heutzutage. Einfach die Fakten so framen, dass es in das bereits vorher feststehende Weltbild passt. Ganz große Klasse.

  • "In Zeiten der ständigen und allumfassenden Verfügbarkeit jedweder Form von Fetischen, Abartigkeiten oder Perversitäten wirkt die kleine Horrorshow des Deutschen aber fast etwas antiquiert."


    Der ist doch nice.


    Über Fat lässt sich streiten. Aber es ist ja immer alles nur Ausdruck von Liebe bei Till.

    "Sport frei" als Slogan der DDR muss ein Össi nicht wissen, wenn es schon Westdeutsche kaum erklären können. "Sport frei" hält sich tatsächlich bis heute, hat also lange die DDR überlebt und betrifft längst nicht allein "jung Sozialisierte in der DDR".


    "Praise Abort" und "Ich hasse Kinder" sind die besseren Beispiele für das Interpretationsvermögen des Journalisten, dem Ironie wohl nicht richtig liegt.

    Aber selbst wenn, es ist doch nicht die Aufgabe eines Konzertartikels, die Songtexte dem Leser zu erklären. Das sollte doch jeder beim Hören selbst machen.


    "Lichteffekte, viel Laser, aber kein Feuer und keine Explosionen. Bugetär ist Lindemann solo deutlich bekömmler unterwegs."

    Falls jemand die Aussage übersetzen kann (wenn sie den übersetzbar ist und nicht völlig vertippt), dann gerne mal machen. Sollte das heißen, alles ist etwas billiger?


    Trink das Schwarz in tiefen Zügen :kaffee:


  • "Sport frei" als Slogan der DDR muss ein Össi nicht wissen, wenn es schon Westdeutsche kaum erklären können. "Sport frei" hält sich tatsächlich bis heute, hat also lange die DDR überlebt und betrifft längst nicht allein "jung Sozialisierte in der DDR".

    Ja, diese Ösis und Wessis haben halt keinen Plan - da sollte man doch einfach mal Leute fragen, die sich auskennen? Das sollten doch auch Ösis und Wessis schaffen?

    "...mir haben Leute, die in der DDR in jungen Jahren sozialisiert wurden, gesagt, dass das vor dem Sport ausgerufen wurde..."


    Da ich das als dummes Wessi aus eigener Anschauung nicht kenne, habe ich doch tatsächlich beim Erscheinen des Songs vor zwei Jahren einen Freund, gebürtig '76 in Meck-Pomm, gefragt, wie das damals so war mit Schule, Sportunterricht, Vereins- und Leistungssport und "Sport frei". Der wurde also in seinen jungen Jahren - genauer die ersten 13 seines Lebens - in der DDR sozialisiert und hat mir davon erzählt. Aber er war ganz bestimmt nicht "jung Sozialisiert" - was immer das überhaupt sein soll?



  • Da ich das als dummes Wessi aus eigener Anschauung nicht kenne, habe ich doch tatsächlich beim Erscheinen des Songs vor zwei Jahren einen Freund, gebürtig '76 in Meck-Pomm, gefragt, wie das damals so war mit Schule, Sportunterricht, Vereins- und Leistungssport und "Sport frei". Der wurde also in seinen jungen Jahren - genauer die ersten 13 seines Lebens - in der DDR sozialisiert und hat mir davon erzählt. Aber er war ganz bestimmt nicht "jung Sozialisiert" - was immer das überhaupt sein soll?

    Ich habe deine Formulierung substantiviert, weil ich sie verkürzen wollte. Sollte aber inhaltlich das bedeuten, was du mit "in der DDR in jungen Jahren sozialisiert" ausdücken wolltest.

    Ansonsten scheinst du dich schon wieder emotional hochzufahren, obwohl gar nichts passiert, nur weil du wieder nicht richtig sinnerfassend lesen konntest.

    Weder ist "Sport frei" Nachzisprech, noch allein ehemaligen DDR-Bürgern vorbehalten. Es ist im Osten mittlerweile ein unpolitischer Gruß, wie es zB "Waidmanns Heil" wäre.

    Aber es Lokalkolorit und offensichtlich nicht allzu bekannt, daher entstehen auch Fehlannahmen bei Ortsfremden. Ich habe dir lediglich sagen wollen, dass deine Information nicht falsch ist, aber "Sport frei" längst neu konnotiert ist und gar nicht mehr allein auf DDR-Sport hinweist. So wie der Liedtext selbst recht allgemeingültig ist und nicht allein Tills Vergangenheit reflektiert. Leistungssport ist auch ohne offizielles Doping ein großer Stressfaktor.


    Trink das Schwarz in tiefen Zügen :kaffee:

  • ...nur weil du wieder nicht richtig sinnerfassend lesen konntest.

    Sprich das doch bitte mal in einen Spiegel, und prüfe es darauf, ob es zutrifft, oder wenigstens, ob du selbst so angesprochen werden möchtest; denn falls nicht, dann lass' das auch für andere gelten. Es gibt Leute, die könnten diese Wortwahl als respektlos empfinden.


    Wenn andere "wieder" (und wieder, und wieder?) dich nicht in deinem Sinne sinnerfassend lesen können, muss es auch nicht immer nur an den anderen liegen.

    "Seid doch gut... wenn ihr könnt" (Don Fili)

  • Ich habe deine Formulierung substantiviert, weil ich sie verkürzen wollte. Sollte aber inhaltlich das bedeuten, was du mit "in der DDR in jungen Jahren sozialisiert" ausdücken wolltest.

    Ansonsten scheinst du dich schon wieder emotional hochzufahren, obwohl gar nichts passiert, nur weil du wieder nicht richtig sinnerfassend lesen konntest.

    Weder ist "Sport frei" Nachzisprech, noch allein ehemaligen DDR-Bürgern vorbehalten. Es ist im Osten mittlerweile ein unpolitischer Gruß, wie es zB "Waidmanns Heil" wäre.

    Aber es Lokalkolorit und offensichtlich nicht allzu bekannt, daher entstehen auch Fehlannahmen bei Ortsfremden. Ich habe dir lediglich sagen wollen, dass deine Information nicht falsch ist, aber "Sport frei" längst neu konnotiert ist und gar nicht mehr allein auf DDR-Sport hinweist. So wie der Liedtext selbst recht allgemeingültig ist und nicht allein Tills Vergangenheit reflektiert. Leistungssport ist auch ohne offizielles Doping ein großer Stressfaktor


    Also kocht da emotional gar nichts über, jedenfalls nicht bei mir.


    Und ganz genau:

    Hätte doch der Ösi von der schreibenden Zunft mal einen (wahlweise alten oder jungen) Ossi gefragt, wie das mit "Sport frei" gehandhabt wurde / wird - dann hätte er ja nicht pauschal und falsch schreiben müssen, dass das Nazi-Sprech sei (was ich übrigens auch nicht behauptet hatte).


    Das hat der Ösi für seinen Artikel des Konzerts in Wien aber nicht hingekriegt - und darum habe ich in meinem ersten Kommentar zu dem Artikel auch geschrieben, dass die Leute nicht mehr gut recherchieren.

    Und richtig zitieren klappt ja auch immer schlechter.


    Denn:

    "jung Sozialisierte in der DDR"
    ist und meint halt was anderes als

    " in der DDR in jungen Jahren sozialisier"
    Wenn man andere Leute schon zitiert, so richtig mit Anführungszeichen...
    ...dann sollte man sich nicht über Wiederspruch wundern, wenn man Leute falsch zitiert. Ich habe das orange markierte nicht so formuliert, also bitte nicht an Anführungszeichen als wörtliches Zitat setzen. Danke.

  • Du machst hier andauernd Stimmung gegen Journalisten, gibst vor, es besser zu wissen und stolperst dann selbst ständig über deine Fehlinterpretationen.

    Dafür bekommst du von mir die gleiche Besserwisserei, wie du sie ebenfalls anwendest, indem du ihnen die Qualifikation absprichst. Vllt schreibt derjenige noch über andere Themen als Till Lindemann und braucht die Kapazitäten für Wichtigeres.


    Ich habe mich beispielsweise auch wieder nicht gewundert, ich habe es dir noch einmal erklärt, woher meine Formulierung stammte und es war nicht entscheidend, wie genau du zitierst wurde, dir sollte es nur bewusst machen, dass deine zeitliche Angabe zu begrenzt ist.

    Aber klar, Metaebene rules. Wurde hier schon mehrmals lobend hervorgehoben.


    Trink das Schwarz in tiefen Zügen :kaffee:

  • Ich möchte nur ganz kurz erwähnen, dass ich 10 Jahre in einer Polytechnischen Oberschule ("POS Ernst Thälmann")"sozialisiert" wurde, Fahnenappell hatte, "Sport frei " rief und es mir - zumindest nach eigenem Empfinden - keine seelischen Schäden zufügte.

    Die ganze Berichterstattung kotzt mich einfach an. Maximal. Aber stört mich weiter nicht. Ich weiß es besser. Denn ich habe den Luxus, dabei gewesen zu sein. Regt euch über derlei Humbug nicht auf.

  • Vllt schreibt derjenige noch über andere Themen als Till Lindemann und braucht die Kapazitäten für Wichtigeres.

    Wie kommt dieser "Journalist" deiner Meinung nach denn zu Behauptungen, dass im Publikum nur "vereinzelte" mit Tills Solo-Nummern bewandert seien oder dass "ein gar nicht geringer" Teil nur aus "Solidarität für Lindemann" dort war?

    In meinen Augen ist der gesamte Artikel ein bewusster Verriss, nicht mehr und nicht weniger.

    Der obligatorische Schw***vergleich

    1996 Hildesheim Ilmenau Freiberg 1997 Erfurt 1998 Hildesheim 2005 Erfurt 2009 Leipzig

    2010 Erfurt 2016 Breslau 2019 Berlin Prag 2022 Leipzig Turin 2023 München 2024 Dresden

    Lindemann: 2020 Leipzig 2023 Leipzig 2025 Erfurt Leipzig

  • Ich möchte nur ganz kurz erwähnen, dass ich 10 Jahre in einer Polytechnischen Oberschule ("POS Ernst Thälmann")"sozialisiert" wurde, Fahnenappell hatte, "Sport frei " rief und es mir - zumindest nach eigenem Empfinden - keine seelischen Schäden zufügte.

    Die ganze Berichterstattung kotzt mich einfach an. Maximal. Aber stört mich weiter nicht. Ich weiß es besser. Denn ich habe den Luxus, dabei gewesen zu sein. Regt euch über derlei Humbug nicht auf.


    Na dann ist doch alles gut: nix zurückgeblieben von Fahnenappell usw.

    Die Frage hier war ja ursprünglich, ob das "Sport frei" Nazisprech sei? Weil das ein Journalist geschrieben hatte.
    Würdest du dem Journalisten zustimmen, dass das "Sport frei" eigentlich Nazi-Sprech sei? Oder nicht?

    Hat der da nun Quatsch geschrieben oder recht?

  • Meiner Meinung nach hat der Journalist da großen Quatsch geschrieben. Wie so oft, wenn Rammstein oder Lindemann irgendwo verartikelt wird, wird auch hier wieder geguckt, ob nicht irgendwas ins rechte Licht gezerrt werden kann. Wie schon jemand schrieb, der Sportlergruß war ein Ding aus der Arbeitersportbewegung, weit vor den Nazis, später dann (nach der Nazizeit) im Osten wieder vorgekramt. Aber das wäre zu umständlich und zu langweilig, wenn man es so in dem Artikel geschrieben hätte.

    Spätestens im Zusammenhang (Lindemann, Schwimmer....) hätte es dem Schreiberling dämmern sollen, aber vermutlich ist es einfach im Dunkeln schöner. Vielleicht lassen die Journalisten schon KI ran. Da kommt ja immer mal was Schönes raus.