• Also der Song wenn man ihn überhaupt so nennen kann ist ja richtiger Mist und sowas nennt sich Bonus Track...

    Text ist auch so mal garnix!

    Da bekommen wir zur Tour kein Album und nur son fadenscheinigen Bonussong😑

    Stattdessen hätte er auch nochn Brecher liefern können!

  • Fairerweise muss man dazu sagen, dass mit "Und die Engel singen" und "Meine Welt" ja schon noch zwei neue Songs dazugekommen sind, die halt schon etwas eher veröffentlicht wurden. Aber ja, die beiden Songs, die heute dazu gekommen sind, sind tatsächlich nix.

  • Wenn man sieht, bei welchen Liedern von Till Clemens Wijers vorher mitgrwirkt hat, dann gehen die alle in so eine getragene Schiene. Glaube, das sollte hier auch rüberkommen. Klingt aber eher wie ein Remix als ein eigenständiger Song.

    In dem Fall geht Till auch wirklich mal unter. Diese Unentschiedneheit, ob man jetzt singt oder eher spricht, wirkt steif und ziemlich unbeholfen. Wie einer, dem man einen Text hingelegt hat und der nun versucht, sich einzugrooven in das, was von ihm verlangt wird.


    Aber ich denke nicht, dass es lieblos gemeint war, sondern als Abwechslung. Bei Prosititution hieß es ja nun wieder, klingt wie... Und wenn dann auch textlich vieles ähnlich ist, dann wird es sowieso beliebig.

    Vielleicht ist das Problem an Lollipop, dass man so einen typischen Elektrosong mit einer natürlichen Stimme belassen hat. Normalerweise würde man den Gesang mittels Autotune einbetten.


    Trink das Schwarz in tiefen Zügen :kaffee:

  • Wird jetzt bestimmt keiner meiner Lieblingssongs, aber ich kann ihm tatsächlich was abgewinnen 8o


    Live brauch ichs definitiv nicht, aber es ist hebt sich zumindest von den anderen Liedern ab. Hatte schon fast vermutet, dass es kein "normaler" Song sein wird, da er in der Tracklist hinter den Remixen platziert wurde.

    Ich würde es daher eher als Experiment einordnen.


    Btw. der neue unveröffentlichte Remix ist tatsächlich mal ganz cool

  • Also den Text allein ohne alles finde ich besser. Das hat sich für mich gestern Abend noch ganz anders angefühlt, nämlich irgendwie traurig. Dass die Musik und der Sprechgesang in diese Richtung gehen... ?! Das kann ich nicht ernstnehmen und hoffe, dass es auch so gemeint ist. Ein Instrumental davon würde mir gefallen. Ansonsten... ist meine Bewertung: LMAO:lol:Eignet sich bestimmt ganz gut als Hintergrundinstrumental kurz bevor das Konzert anfängt und wenn es zu Ende ist.

    eta: Man könnte auch erm... sich lustige Szenen für die Liveauftritte ausdenken. :pfeif: Lollipops ins Publikum werfen ist lang nicht so eklig wie Sahnetorte. Bitte schafft die endlich ab...

    eta2: Ausgelutscht (stop it!), oder nicht ausgelutscht (too big, never stop!), das ist hier die Frage!

    Ein Gefängnis aus stummen Lauten

    3 Mal editiert, zuletzt von Plague ()

  • Wenn man sieht, bei welchen Liedern von Till Clemens Wijers vorher mitgrwirkt hat, dann gehen die alle in so eine getragene Schiene. Glaube, das sollte hier auch rüberkommen. Klingt aber eher wie ein Remix als ein eigenständiger Song.

    Erinnert mich somit auch nicht von ungefähr an das unveröffentlichte "Sauber" aus dem Hänsel & Gretel Stück.

    - Rammstein's Robin Hood © MehrR -

  • Der Song ist gruselig und unheimlich. Die Szene könnte in einem Keller spielen oder in einem Penthouse. Die Rolle ein Mann der andere quält oder gequält wird von einer anderen Person. Psychisch / physisch. Der tiefe Sprechgesang erinnert an eine Theaterrolle. Ich könnte mir den Song als Untermalung für eine Theaterperformance vorstellen oder in einem Film. Als Oberfläche würde eine harmlose Szene stehen.

  • Irgendwie erinnert es mich wegen der Textqualität an die Demoversion von Pussy

    Pussys Text ist dagegen doch sehr einfallsreich: Schlagbaum, Bratwurst, Autobahn, Schnaps, Sauerkraut und Fahrvergnügen.... so viele schöne Worte, die man auch im Ausland kennt!

  • Ich finde den Text nicht gerade einfallsreich, weil sich die Phrasen fast schon monton wiederholen.

    Aber mal zum Inhalt, gekürzt um die Wiederholungen:


    "Suck my blood, suck my tears

    Suck my blood, eat my fear


    Suck my blood, cut my vein

    Suck my blood, eat my pain


    Suck my blood, suck my lollipop

    Suck my blood, never stop (stop it)


    Oh my good, never stop (stop it)

    Suck my blood, never stop (stop it)

    stop stop stop


    Lollipop on the stick

    I lick it, it's so big


    Over and over again

    Lollipop on the stick


    It's too big"


    Worum geht es eurer Meinung nach?

    Meiner Meinung nach: Blowjob oder Schneiden. Oder beides?

  • Was die Wiederholungen angeht, müssen Lollipop-Lieder so sein. (Vergleich mal mit dem Chordettes.)

    Taucht ein Lutscher auf einem Bild auf, dann sind es diese schneckenförmig gebogenen Riesenlollis, die kein Mensch je zur Gänze essen kann. Aber die sind bunt, symbolisch und beeindruckend. Früher oder später hält jeder mal einen in der Hand und scheitert daran. Aber selbst wenn man so einen nicht kennt, ein Lutscher ist etwas, das man nicht schnell wegbekommt. Es ist ein sich wiederholender Prozess des Leckens. Monoton in der Ausführung, ebenso im Geschmack, es bleibt Zucker, egal, wie viel Farbe dazwischen ist.

    Insofern finde ich dieses rhythmische Herunterleiern der gleichen Zeilen nicht verfehlt.


    Ja, ein BJ funktioniert ähnlich. Das liegt schon sehr nah. Aber irgendwie passt das viele Blut schlecht rein. Anderseits, merke ich eben, hielt ich auch immer Frühling in Paris für ein Lied über Oralverkehr und auch dort singt er: "Der Frühling blutet in Paris".

    Womöglich ist es nur eine Umschreibung dafür, dass ihm diese Erfahrung tief unter die Haut geht, er nur seinen Körper spürt, während der gehetzte Geist endlich einmal beruhigt wird.


    Trink das Schwarz in tiefen Zügen :kaffee: