irgendwie passt das viele Blut schlecht rein.
Doch, und zwar ist es in dem Schwellkörper! 👻
Sry, was Besseres bekomme ich jetzt nicht mehr hin. 🤭 Aber guter Beitrag! Mag die Beobachtung.
irgendwie passt das viele Blut schlecht rein.
Doch, und zwar ist es in dem Schwellkörper! 👻
Sry, was Besseres bekomme ich jetzt nicht mehr hin. 🤭 Aber guter Beitrag! Mag die Beobachtung.
Doch, und zwar ist es in dem Schwellkörper! 👻
Stimmt, das ist auch der Lebenssaft für diese Existenz.
Naja, wenn man nicht davon ausgeht, dass er seine Cuts besonders gern beim Sex macht und es darauf irgendwie Bezug nimmt, dann wird das wahrscheinlich die Erklärung sein.
Ich hätte jetzt auf anhieb den für mich schlechtesten Rammstein/Lindemann nicht gewusst, aber das ist er ab jetzt.
Fehlen mir die Worte.
Jap dagegen sind ja Mathematik und Ohne Kondom Meisterwerke...
Ich meinte die Demoversion :
[Externes Medium: https://www.youtube.com/watch?v=CfYvDlqrM6s]
Die hat es aber auch über eine Demoversion nicht hinausgebracht. Offenbar wirken die anderen 5 Rammsteine häufger mal als wichtiges Korrektiv für Tills Texte. Auch wenn er gelegentlich in Interviews angab, dass für ihn das Texten anstrengend wäre, wenn alle mitreden wollen.
Alles anzeigenWas die Wiederholungen angeht, müssen Lollipop-Lieder so sein. (Vergleich mal mit dem Chordettes.)
Taucht ein Lutscher auf einem Bild auf, dann sind es diese schneckenförmig gebogenen Riesenlollis, die kein Mensch je zur Gänze essen kann. Aber die sind bunt, symbolisch und beeindruckend. Früher oder später hält jeder mal einen in der Hand und scheitert daran. Aber selbst wenn man so einen nicht kennt, ein Lutscher ist etwas, das man nicht schnell wegbekommt. Es ist ein sich wiederholender Prozess des Leckens. Monoton in der Ausführung, ebenso im Geschmack, es bleibt Zucker, egal, wie viel Farbe dazwischen ist.
Insofern finde ich dieses rhythmische Herunterleiern der gleichen Zeilen nicht verfehlt.
Ja, ein BJ funktioniert ähnlich. Das liegt schon sehr nah. Aber irgendwie passt das viele Blut schlecht rein. Anderseits, merke ich eben, hielt ich auch immer Frühling in Paris für ein Lied über Oralverkehr und auch dort singt er: "Der Frühling blutet in Paris".
Womöglich ist es nur eine Umschreibung dafür, dass ihm diese Erfahrung tief unter die Haut geht, er nur seinen Körper spürt, während der gehetzte Geist endlich einmal beruhigt wird.
Klar, dass man bei dem Titel sofort das lustige, gut gelaunte "Lollipop" von den Chordettes im Kopf hat.
Dagegen ist Lindemanns Lollipop zum Kontrast ziemlich düster.
Klar, dass Lecken am Lolli oder an Körperteilen irgendwie "ähnlich" funktioniert. Schon bei den Chordettes wurde die Assoziation geweckt und der ursprüngliche Text wurde wohl auch angepasst.
Klar, dass bei Till es fast nirgends ohne Blut geht. Ich denke, in Paris "blutet" er symbolisch, weil der junge Mann beim ersten Mal seine "Jungfräulichkeit" verliert. Er wird ja vorher als schüchtern und verschämt beschrieben. Vielleicht blutet er aber auch, weil er sich nach solchen neuen intensiven Erfahrungen schneidet, um die Gefühle zu verarbeiten?
Eine Interpretation von Lollipop wäre, dass er sein Messer besingt. Beim Schneiden "trinkt" es sein Blut, das Schneiden nimmt Ängste und (seelische Schmerzen), schneidet die Venen usw. Die Klinge hat einen Griff, wie der Lolli den Stiel. Auch passt dazu "never stop" und "stop it" - das Hin- und Hergerissensein zwischen der Sucht und der inneren Stimme, die einem sagt, dass man das Schneiden lieber lassen sollte.
Till hat ja viele Texte, die mehr oder weniger offen das Motiv des SVV zum Thema haben. "cut my vein"
Die zweite Interpretation wäre die erotische Ebene des Blowjob.
Und wahrscheinlich ist diese Doppeldeutigkeit und Vermengung genau so gewollt?
Anderseits, merke ich eben, hielt ich auch immer Frühling in Paris für ein Lied über Oralverkehr und auch dort singt er: "Der Frühling blutet in Paris".
Meine Interpretation ist schlicht, dass der junge Mann (Frühling) ejakuliert.