• irgendwie passt das viele Blut schlecht rein.

    Doch, und zwar ist es in dem Schwellkörper! 👻


    Sry, was Besseres bekomme ich jetzt nicht mehr hin. 🤭 Aber guter Beitrag! Mag die Beobachtung.

    Ein Gefängnis aus stummen Lauten

    Einmal editiert, zuletzt von Plague ()

  • Doch, und zwar ist es in dem Schwellkörper! 👻

    Stimmt, das ist auch der Lebenssaft für diese Existenz.

    Naja, wenn man nicht davon ausgeht, dass er seine Cuts besonders gern beim Sex macht und es darauf irgendwie Bezug nimmt, dann wird das wahrscheinlich die Erklärung sein.


    Trink das Schwarz in tiefen Zügen :kaffee:

  • Klar, dass man bei dem Titel sofort das lustige, gut gelaunte "Lollipop" von den Chordettes im Kopf hat.

    Dagegen ist Lindemanns Lollipop zum Kontrast ziemlich düster.


    Klar, dass Lecken am Lolli oder an Körperteilen irgendwie "ähnlich" funktioniert. Schon bei den Chordettes wurde die Assoziation geweckt und der ursprüngliche Text wurde wohl auch angepasst.


    Klar, dass bei Till es fast nirgends ohne Blut geht. Ich denke, in Paris "blutet" er symbolisch, weil der junge Mann beim ersten Mal seine "Jungfräulichkeit" verliert. Er wird ja vorher als schüchtern und verschämt beschrieben. Vielleicht blutet er aber auch, weil er sich nach solchen neuen intensiven Erfahrungen schneidet, um die Gefühle zu verarbeiten?

  • Eine Interpretation von Lollipop wäre, dass er sein Messer besingt. Beim Schneiden "trinkt" es sein Blut, das Schneiden nimmt Ängste und (seelische Schmerzen), schneidet die Venen usw. Die Klinge hat einen Griff, wie der Lolli den Stiel. Auch passt dazu "never stop" und "stop it" - das Hin- und Hergerissensein zwischen der Sucht und der inneren Stimme, die einem sagt, dass man das Schneiden lieber lassen sollte.

    Till hat ja viele Texte, die mehr oder weniger offen das Motiv des SVV zum Thema haben. "cut my vein"


    Die zweite Interpretation wäre die erotische Ebene des Blowjob.


    Und wahrscheinlich ist diese Doppeldeutigkeit und Vermengung genau so gewollt?

  • Anderseits, merke ich eben, hielt ich auch immer Frühling in Paris für ein Lied über Oralverkehr und auch dort singt er: "Der Frühling blutet in Paris".

    Meine Interpretation ist schlicht, dass der junge Mann (Frühling) ejakuliert.

    - Rammstein's Robin Hood © MehrR -