Beiträge von Zackig

    Meiner Meinung nach hat der Journalist da großen Quatsch geschrieben. Wie so oft, wenn Rammstein oder Lindemann irgendwo verartikelt wird, wird auch hier wieder geguckt, ob nicht irgendwas ins rechte Licht gezerrt werden kann. Wie schon jemand schrieb, der Sportlergruß war ein Ding aus der Arbeitersportbewegung, weit vor den Nazis, später dann (nach der Nazizeit) im Osten wieder vorgekramt. Aber das wäre zu umständlich und zu langweilig, wenn man es so in dem Artikel geschrieben hätte.

    Spätestens im Zusammenhang (Lindemann, Schwimmer....) hätte es dem Schreiberling dämmern sollen, aber vermutlich ist es einfach im Dunkeln schöner. Vielleicht lassen die Journalisten schon KI ran. Da kommt ja immer mal was Schönes raus.

    Ich möchte nur ganz kurz erwähnen, dass ich 10 Jahre in einer Polytechnischen Oberschule ("POS Ernst Thälmann")"sozialisiert" wurde, Fahnenappell hatte, "Sport frei " rief und es mir - zumindest nach eigenem Empfinden - keine seelischen Schäden zufügte.

    Die ganze Berichterstattung kotzt mich einfach an. Maximal. Aber stört mich weiter nicht. Ich weiß es besser. Denn ich habe den Luxus, dabei gewesen zu sein. Regt euch über derlei Humbug nicht auf.

    Geht es hier eigentlich noch um die Anschuldigungen oder darum, jeden einzelnen Satz von jedem einzelnen Post komplett zu zerlegen und sich 20 Seiten über die Forumlierung eines Satzes zu unterhalten, der nichts mit dem Thema zu tun hat?

    Zum ersten Halbsatz: Nö.

    Zum zweiten Halbsatz: Scheint so.

    Allgemein finde ich gut, dass der Thread noch offen ist, nicht, weil ich weitere Anschuldigungen lesen will sondern weil größtenteils ein kultivierter Austausch möglich ist.

    Ich zum Beispiel kann hierdurch über meinen Tellerrand blicken. Mein Teller beinhaltet nämlich lediglich meine Meinung, und bei der geht es sehr selten um Verteidigung von irgendwas (glaube ich wenigstens) sondern nur um meine Meinung. Verhält sich jemand Scheiße mir gegenüber - egal welchen Geschlechts - find ich das zum Kotzen. Wird behauptet, dass sich jemand einem anderen gegenüber Scheiße verhalten hat - hinterfrage ich das und tadaa, dann ist sie wieder da: Meine Meinung.

    Deswegen finde ich auch nicht alle Cis-Männer Scheiße. (Gemerkt habe ich mir den dusseligen Begriff immerhin.)

    Und heute glaube ich auch, ich bin sapiosexuell. Schon weil es das früher gar nicht gab. 😁

    Die Szenerie wirkt auf mich traurig. Der verstaubte Keller , alte Zeitungsausschnitte.die durchgestrichen werden. Schneider der an ein abgestelltes Schlagzeug geht. Zwischendurch Richard der etwas verbrennt. Das Einpacken der Scheiben wirkt klar. Aber die Rückbesinnung ist mal wütend oder melancholisch.


    Hach. Und scheiß drauf, das Armband ist schnieke.

    Da sehn wir uns, wa? , ich bin die,die nie Zeit hat und immer nôrgelt. Und bei unpassenden Stellen heult... 🤣Und die nicht mal weiß, ob und darum weiiint die König.. (liebe das SO), gespielt wird, aber ICH FREU MICH.

    Die kannte ich auch erst seitdem sie Support von Till 2023 waren, und dabei sind die ja wohl auch schon ewig unterwegs.

    War dann bei denen nochmals separat, da haben sie "Old school set" nur Stücke bis 2011 gespielt; war richtig gut.


    Das blaue Auge kommt allerdings mit einem Knacki-Shirt, also evtl. doch nicht "davongekommen".

    Komischerweise wird mein Lieblingsdesign (längst gestreift) immer in Knacki interpretiert. Warum n ? Ich schlafe in sowas!😁

    Fazit für mich bislang:

    ( Nicht ausgeschlossen, dass ich mich hier nochmals melde... 😁)

    Till Lindemann hat irgendwie was am Kopf. Die Faszination für Perversitäten und selbiger Zurschaustellung hielt ich für ein Nebenprodukt. Aber offensichtlich zieht er genau das in den Fokus. Offenbar nicht ohne Grund.) Das ist nicht MEINE WELT , der Ort der tiefen Texte, der GEDANKEN.

    Wer weiß das schon, STEH AUF, Meine Welt, ...

    Thema verfehlt, egal. Mein Weihnachtsgeschenk wird das niedliche Armband. Wer weiß schon, ob es noch eins gibt.

    Es müsste eigentlich in Sachen zum Kotzen oder wie der Threads heißt, aber: ich möchte soooooo laut schreien.

    Am liebsten mit Lindemann zusammen, wenn er Bock hat.

    Im Prinzip war es mein Fehler, anhand des Tournamens "Meine Welt" ein bisschen etwas anderes erwartet zu haben. Der Song "Meine Welt" ist ja sehr schön und switcht zwischen härteren Tönen und dem sehr harmonischen Refrain, zeigt also "beide" Welten (oder eben die eine, die beides beinhaltet). Das Konzert jedoch war mehr auf der dreckigen, harten Seite angesiedelt, überspitzt formuliert. (Wundert mich übrigens, oder ich habe es überlesen, dass das Zunge 2025-Shirt noch nicht als "aha, nochmal mit nem blauen Auge davongekommen" beurteilt wurde... 😉)

    Ich bereue nicht, zum Konzert gegangen zu sein. Und wäre der Sound besser gewesen, sähe es vielleicht bei meinem Urteil auch besser aus. Aber so lässt mich "seine Welt " etwas verwirrt zurück. Macht aber nichts.

    Und jetzt lass ich mal ein bisschen AP laufen 😊. Allein für deren Auftritt hat es sich schon gelohnt.

    Das überzogene Gebaren von Till passt finde ich zu dieser Freakshow, die seine Live Darbietung + Stage Design ja sein soll gut. Ich finde es wirkt sogar künstlerisch förderlich, dass Till nunmal jetzt ein faltiger Opa ist der einen starken Kontrast zu den sich räkelnden Damen auf der Stage bietet, das gibt dem ganzen nochmehr diesen überzogenen creepy Look, den es nicht hätte, wenn Till noch wie vor 25 Jahren ein athletischer Hüne wäre.

    Jaaaa, mir grätscht in diese Gedanken bloß immer der Text und der Tourtitel dazwischen. Ich zeig Dir meine Welt, ein Ort für verirrte Seelen, ... das so schön sanft und ruhig gesungen wird, und dann die Freakshow, die nicht zu beanstanden ist, aber im krassen Gegensatz zu vielen der Texte steht. Im Prinzip schon genial, aber so richtig drauf einlassen konnte ich mich irgendwie nicht. (Liegt an mir und ist insoweit auch null Kritik!)

    Kurz mein Senf dazu:

    Wir baldowerten die Route (welche Bahn, wo aussteigen) am Vormittag aus und staunten nicht schlecht, als schon Fans vor Messehalle 1 campierten, zum Teil mit Wärmedecken (die Dinger aus dem Verbandskasten)...

    Unschlüssig, wann ich nun abends aufbrechen muss, begab ich mich 19 Uhr zur Straßenbahn und war somit halb 8 an der Halle. Auf Aesthetic Perfection hätte ich jetzt nicht SO großen Wert gelegt (RIESENFEHLER das gewesen wäre, letztendlich!) . Einlass sehr entspannt, dusseliges Digitalticket gescannt (Gott sei Dank hat das funktioniert...), dann zur Garderobe, auch super entspannt, keine Schlange. Die Halle an sich (den Außenbereich quasi) inspiziert, nirgends musste man anstehen, ob Getränke oder Essen, auch die Toiletten ausreichend vorhanden. Da war ich schon mal zufrieden.

    Gegen 20 Uhr in die Halle, ich stand ziemlich weit vorn, rechts (von der Bühne aus gesehen). Aesthetic Perfection fing an und ich --- WAR HINGERISSEN! (Ich hatte mich vorher "kurz" mit denen beschäftigt, gottlob kannte ich also einige Titel.) Super Auftritt, toller Sound, mitgegangen trotz sich mehrender "Darf ich mal"-Bierverschütter von hinten. RICHTIG Klasse. Natürlich standen vor mir Leute, die die Vorband offenbar nicht interessierte und die stonehengten. (Find ich ja respektlos sowas, aber egal.) Die (AP) haben sich jedenfalls richtig Mühe gegeben.

    Dann die Pause, bis Till auftrat. Immer mehr "Darf ich mal - Leute"- . (In dem Moment musste ich kurz an die Wärmedeckenleute denken...) Neben mir stand eine kleine Frau, die zwar keinen Meter zur Seite wich, dafür mit Bier bekippt wurde und dann auch gar nichts mehr gesehen haben dürfte, nachdem sich Hünen vor ihr aufbauten. Als Till dann anfing - der beschissenste Sound, den ich je erleben durfte, kein Wort verstanden, wenn ich die Setlist aufgrund meiner Neugier nicht gekannt hätte, hätte man in DER Qualität auch Helene Fischer übersteuert laufen lassen können, ich hätte es nicht gemerkt. Ich ging daher nach ner Weile eine rauchen und begab mich dann weiter hinten in die Halle, wo der Sound aber auch nicht viel besser war.

    Also wenn ich Aesthetic Perfection nicht gehört hätte und somit wusste, dass ein passabler Sound möglich ist...

    Es war natürlich alles in allem ein geiler Abend, aber.

    Was mich persönlich immens nervte, war die Gruppe "Frauen" auf der Bühne und das für mein Empfinden erheblich überzogene Gebaren von Till. (Ich weiß, macht er immer so, ich sah es nur zum ersten Mal mit eigenen Augen.) Wenn es DAS ist, was er eigentlich will und sein möchte, dann ist das Ende von Rammstein nur eine Frage der Zeit. DAS guck ich mir an, aber feiern kann ich es nicht. Die Kluft zwischen der Musik von Till, die ich solo sehr schön finde und der Darbietung - die ist zu groß. Musik und Text ne 1 - Darbietung mit Arschwackeln und ständig Zunge raus - ne 6.


    Und Dresden war wieder mal schön! 😊


    Nachtrag: Man hat ja bei den leiseren Tönen (bei TL) gemerkt, dass "es geht", (Tanzlehrerin zum Beispiel war sehr schön), aber sobald Wumms musikalisch ins Spiel kam, war Sense. Ganz besonders schade fand ich das bei "Übers Meer". Und "Blut" zum Beispiel konnte ich kaum erkennen.

    So. Da ich - ÜBERRASCHUNG! - mit einem neumodischen Smartphone und Ticket ausgestattet nach Dresden fahre, hab ich ein paar allgemeine Fragen.

    Es ist ja kalt draußen. Kann man da irgendwo seine Jacke und eventuell Rucksack (wegen Pullover) abgeben? Kostet das was? Geht das reibungslos und schnell? Oder gibt es sowas gar nicht da?

    "Am Ende eines turbulenten Tages sehen wir uns in der Pflicht, das Folgende klarzustellen:

    Die Stiftung Völkerschlachtdenkmal unterstützt grundsätzlich einen lebendigen öffentlichen (Kultur-)Raum, das für Juli 2026 vor dem #Völkerschlachtdenkmal angekündigte Festival von Till Lindemann wurde jedoch ohne jede organisatorische oder finanzielle Beteiligung von oder durch uns angesetzt. Es wird von der Stiftung weder unterstützt noch verantwortet.

    Eingedenk des hunderttausendfachen Leides der #Völkerschlacht von 1813 sowie der massiven Instrumentalisierung des Denkmals in den Kriegen und Diktaturen des 20. Jahrhunderts distanzieren wir uns entschieden von jeder Form der Gewaltverherrlichung, Diskriminierung und Frauenfeindlichkeit.

    Als Ort des Erinnerns werden wir weiterhin Räume für vielfältige, aber respektvolle und wertschätzende Begegnungen schaffen. Das ist unser Credo."


    (Insta Post der Stiftung Völkerschlacht-Denkmal)