Beiträge von Milly

    Seh ich absolut genauso! Was fällt denen ein, sich mit ihren Hobbys zu beschäftigen und Spaß zu haben? Gut, sie haben 4 Jahre hintereinander getourt, aber das ist jetzt auch schon über 5 Monate her. Da ist es schlichtweg inakzeptabel, wenn Rammstein die Zeit mit ihrem Privatleben vergeuden. Erst der 10 minütige Auftritt von Till auf der Holger John Vernissage, dann der Vortrag von Flake, nun will Schneider 60 Minuten auf einem Handball Feld rumhampeln? Wo soll das nur enden? Paul beim Basketball? Olli als Moderator einer Talk Show? Richard im Dschungelcamp?
    Schlimm genug, dass sie uns so lang auf die Live DVD warten lassen, aber das jetzt geht endgültig zu weit. Auch wie sehr sie sich mit ihren Familien/Freundinnen beschäftigen ist nicht in Ordnung. Besonders Till. Nicht nur, dass er Zeit mit Sophia verbringt, nein, er lässt es auch noch von Vox filmen, damit wir uns ärgern. Ungeheuerlich!

    Da kann ich dir nur zustimmen. Und dann auch noch gegen Ende des Jahres, damit jeder sich bis dahin möglichst viele Gedanken darüber machen kann, mit was für banalen Aktivitäten die Jungs sonst noch so ihre Zeit verschwenden. Demnächst kommt noch irgendeiner auf die Idee, noch ein Kind in die Welt zu setzen und damit noch mehr seiner kostbaren Musikerzeit an so unwichtige Dinge wie Privatleben zu vergeuden, wo die armen Fans doch einen Tag ohne Rammstein-News als verloren ansehen und sich um nichts anderes kümmern als um das, was Rammstein tun und lassen. Spätestens da ist dann aber Ende der Fahnenstange, schließlich hat die Band jederzeit mit neuen Songs parat zu stehen, damit so mancher Fan sein inhaltsleeres Dasein besser verkraften kann! :D

    Seit ein paar Tagen bringe ich meinen Papierkram auf den neuesten Stand und höre im Hintergrund diverse Sitcoms. Vorher ist mir noch nie aufgefallen, wie geil TBBT ist. Ich liebe alle diese Typen, die Mädels mag ich auch. Der absolute Knaller ist aber Kripke. :ok:

    Man übergibt sich ja aus verschiedenen Gründen, nicht nur, weil man krank ist oder man ein Gefühl der Übelkeit hat. In dem Moment kann der Magen einfach zu voll sein, und er gibt den Inhalt teilweise wieder zurück. Beugt euch mal tief über ein Geländer, einen Zaun o. Ä., wenn ihr gerade viel getrunken habt, um etwas aufzuheben oder besser zu sehen - das kann in einer feuchten Überraschung enden. :D

    Dies lässt sich nur auf die angesprochenen musikalischen Qualitäten Rammsteins zurückführen, die auch dazu führen, dass die Songs auswendig gelernt werden und viele sogar Deutsch lernen.

    Lass die Kirche mal im Dorf. Das kommt bei mir so an, als würde das nur Rammstein-Fans tun. Frag mal herum, wie viele kleine Mädchen vor ungefähr zehn, fünfzehn Jahren damit angefangen haben, Finnisch zu lernen, als wieder mal eine Welle mit finnischen Bands, bestehend aus ach so süßen Jungs, nach Deuschland schwappte, und in Frankreich wurden Tokio Hotel-Songs für den dortigen Deutschunterricht unter die Lupe genommen. Vor knapp 30 Jahren war's übrigens Norwegisch, als A-ha hier bekannt wurden.


    Davon abgesehen lernen sehr viele nicht wirklich Deutsch als Fremdsprache; sie lernen, die Texte zu lesen und zu verstehen und um mitsingen zu können und nicht, um sich auf Deutsch irgendwo unterhalten zu können, von ein paar Phrasen abgesehen. Das ist sehr oft einfach nur ein Mittel zum Zweck und mit den Leuten zu vergleichen, die Spanisch und Französisch lernen, damit sie in irhen bevorzugten Urlaubsländern leichter die Speisekarte lesen und sich nach dem Weg erkundigen können. Mit wirklichem Interesse an der deutschen Sprache hat das nichts zu tun und hat sich meistens dann erledigt, sobald eine andere Band interessanter wird.

    Mit Flake hast du zwar immer noch so viel Ähnlichkeit wie ein Nacktmull mit einem Gänseblümchen, aber wenn du denn partout einem Keyboarder ähnlich sehen willst - bitteschön:



    Rob Hyman, Keyboarder der Hooters. Lookalike-Wettbewerbe würdest du damit zwar immer noch nicht gewinnen, aber immerhin gibt's bei dem Knaben bedeutend mehr an Gemeinsamkeiten als bei Flake, auch wenn die mit einer anderen Frisur schon wieder größtenteils dahin wäre.

    4. "Till ist nicht mal ein guter Sänger" - ist das dein Ernst? Till singt wesentlich besser als Cooper! Auch das ist ein Grund, warum er gewinnen muss, weil es ja v.a. auf den Gesang ankommen sollte.

    Natürlich ist das mein Ernst. Er ist technisch kein guter Sänger, was nicht bedeuten muss, dass er nicht mit seiner Stimme umgehen kann, was bei ihm allerdings auch stark auf den jeweiligen Song ankommt. Im Endeffekt zählen nur die Emotionen, die ein Sänger in anderen auslöst, und die müssen nicht an das technische Können eines Sängers gekoppelt sein. Ansonsten müssten mich Opernarien von Pavarotti in himmlischen Sphären schweben lassen.

    Kay One? Ist das nicht der Typ, der sich öffentlich im "Stern" ausheult und sich vor Angst wimmernd in die Hosen macht, weil er so blöde war, sich jahrelang mit Bushido und seinen Mafia"freunden" abzugeben und sich von denen erniedrigen zu lassen? Und ist Kay One nicht auch der Warmduscher mit dem "Bad boy for life"-Schriftzug? :haha:


    Sitzt einbetoniert im Glashaus, schmeißt aber mit den dicksten Steinen, die er finden kann. Das ist echt glaubwürdig, und ich äußere die gewagte These, dass Sophia sich vor Gram bestimmt in den Schlaf heult, weil so ein immens wichtiger und angesehener Typ sie kritisiert hat. Ich glaube, ich mache mir gleich in die Hosen vor Lachen. :lol:


    Herr, schmeiß Hirn vom Himmel.... :facepalm:

    Hab auch für Alice Cooper gestimmt. Kann zwar mit der Musik nicht so viel anfangen, aber der Mann ist einfach eine Legende, da kann Till meiner Meinung nach nicht mithalten.

    So sehe ich das auch.


    Mal abgesehen davon, dass mich solche Wettbewerbe nicht interessieren, vor allem nicht, wenn nicht fair gestimmt werden kann (ein Mann, eine Stimme, alles andere ist Augenwischerei): Alice Cooper ist und war eine Marke für sich und war vor allem ein Wegbereiter seines Genres. Da müssen andere erst mal ansatzweise Ähnliches leisten, um in der gleichen Liga spielen zu können.
    Nach meiner Ansicht hat es Vincent Furnier auch gut geschafft, dass man ihn getrennt von seiner Kunstfigur Alice Cooper betrachtet, auch wenn ein paar besonders Verstrahlte das nicht auf die Reihe bekommen.


    Till ist einfach nur der Sänger einer Band, nicht mal ein guter, er ist keine Identifikationsfigur wie Alice Cooper, um ihn herum gibt es keinen Kult. Bei Alice Cooper ist es ziemlich egal, wer in seiner Band spielt, es kommt nur auf ihn an. Die beiden kann man nicht miteinander vergleichen, und wenn man es doch unbedingt will, kann Till nur den Kürzeren ziehen.


    Metal sind sie beide nicht.

    In irgendeiner Klatschpostille, die ich mir beim Friseur zu Gemüte geführt habe, gab es ein sehr schönes Foto von Till, Sophia und Simone Thomalla, einträchtig nebeneinander sitzend und feiernd beim Oktoberfest. Der Hut sah stark nach dem aus, den er zu "Völkerball"-Zeiten getragen hatte. Gutes Haus verliert eben nichts. :D

    Marty Friedman, die Shirley Temple des Rock.... :D


    Super gespielt! Und irgendwie interessant zu sehen, dass sich sein Stageacting seit Jahrzehnten nicht geändert hat. :ok:

    "Amazing Grace" ist ein echter Tränentreiber. Ich war bei drei Beerdigungen bzw. Trauerfeiern in den letzten Jahren, und gegen das Lied komme ich nicht an. Nicht mal, wenn es auf einer Orgel gespielt wird.
    Ansonsten noch "Auld Lang Syne" und die schottische Nationalhymne, beides auf dem Dudelsack. Die drei Songs reichen mir, die CD-Konserve tut's auch, wenn sich kein Dudelsackspieler auftreiben lässt.

    Im Nachhinein seh ich die sechs Herren anders. Auf keinen Fall nicht so, wie sie auf der Bühne sind sondern ganz anders. Sie sind nicht die, die sie in unseren Köpfen während einem Konzert werden. Und definitiv in einer total anderen Welt.

    Ich glaube, du kannst davon ausgehen, dass sich sehr viele Fans davon nicht abschrecken lassen und nach Entschuldigungen, Erklärungen etc. suchen - oder sich denken, dass du einfach nicht "würdig" genug warst und es bei ihnen natüüüürlich ganz anders laufen würde.
    Wer denkt, dass backstage alles so ist wie auf der Bühne, hat den Schuss nicht gehört. Es ist nicht unbedingt die ganze Wahrheit, aber weitaus mehr Wahrheit als das, was man auf der Bühne sieht. Und wer das als Fan nicht im Hinterkopf hat und die Interpreten auf irgendeinen Sockel gestellt hat, fällt da in Nullkommanichts von ganz oben nach ganz unten.


    Dazu passend folgender Sketch:


    http://www.youtube.com/watch?v=HKa8uPLY9YU


    Leider nicht mal eine Minute mit Ton, aber aus den Bildern kann man auch genug schließen. :D

    Ja, Rammstein wissen sich wirklich gut zu inszenieren. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht mindestens ein Mitglied in den Medien auftaucht, weil die Herren zu viel gesoffen, gekokst und sich durch die Clubs geprügelt haben. Laut unbestätigter Gerüchte wird die Sylvie v. d. V.-Geschichte nur deswegen so breitgetreten, weil die neuen Rammstein-Skandale nicht in die Puschen kommen und man ja über irgendetwas schreiben muss.


    Jesses, manchmal übertreibt die Presse echt damit, ihre Praktikanten die Storys schreiben zu lassen.... :rolleyes:

    Viele meinen hier wohl Neonazis, die wie Skins herumlaufen und die man relativ schnell als braune Vollidioten erkennen kann. Das ist die eine Seite.


    Die andere ist, dass man Menschen ihre Gesinnung nicht immer am Gesicht und schon gar nicht an den Klamotten ablesen kann. Schließlich wissen auch Rassisten und ähnliche Schwachmaten italienische Anzüge/Kleider, asiatische Unterhaltungselektronik, amerikanische Filme etc. zu schätzen. Und wenn man auf überkorrekte Typen trifft, die meinen, die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben, ist man auch machtlos.


    Vor einigen Jahren habe ich an einer jüdischen Gedenkstätte Blumen niedergelegt. Der neben mir stehende und an einem Apfel kauende Volltrottel merkte an, dass ich ja Totenköpfe trüge, und das hätte auch die SS gemacht - woraufhin ich erwiderte, die SS hätte mit Sicherheit auch Äpfel gegessen und Hosen getragen. Gegen bloße Dummheit kommt man meistens einfach nicht an, wenn das Gegenüber auf seiner Sichtweise beharrt und aus Sturheit dabei bleibt.
    Ich kenne auch heute noch Menschen, die der Meinung sind, dass Skins generell Neonazis sind. Die interessiert es einen feuchten Kehricht, wie der Look der Skins zustande gekommen ist, wann und wo das war und wie die ersten Skins politisch drauf waren. Und da diskutiere ich dann auch nicht mehr.