Beiträge von Diaboula

    Needful Things hast du doppelt.


    Mit dem Lesen gebe ich Recht, das fällt mir auch schwerer als früher, wenn man sich ein wenig quält und übt, geht es aber wieder. Wenn nicht, jeden Tag 5 Seiten vor dem Schlafengehen lesen (ist auch hilfreich, weil direkt Bildschirm-Bett sowieso meist nicht funktioniert), dann wird das Buch trotzdem irgendwann fertig.


    Welcher wäre für dich ein Pflichtklassiker, den du gern noch lesen würdest?

    Also Leute, kleine King-Challenge, wie viele bzw. welche Bücher habt ihr, am besten komplett, gelesen. Zusatzfrage: ab wann kam ein Punkt an dem er langsam an Reiz für euch verlor.


    Ich fange mal an:


    ES

    SIE

    Cujo

    In einer kleinen Stadt

    Schlaflos

    Desperation

    Stark

    Langoliers / Das geheime Fenster

    Nachts

    Das Spiel

    Shining

    Christine


    Gesehen, aber nicht gelesen: The green mile, Carrie, Under the dome, Der Sturm des Jahrhunderts (tw.), Katzenauge, Zimmer 1408, Haus der Verdammnis, Der Rasenmäher-Mann.

    Wobei die meisten filmischen Umsetzungen nicht allzu gut sind, was oft auch mit ihrer Entstehungszeit zu tun hat (das schließt die Titel der genannten Romane mit ein).


    Insgesamt ist King ein Autor an dem man nur schlecht vorbeikommt im Leben, was an sich natürlich eine Leistung ist, die ihn fast schon einzigartig macht. Allerdings kann ich nicht bestreiten, dass ich an manchen Büchern ewig gesessen habe und nicht alle sind gleichermaßen in Einnerung geblieben, z.B. zu Stark könnte ich nicht sonderlich viel sagen.

    Aktuell lese ich King nicht mehr, die oben genannten waren auch alle in meiner Teenagerzeit, da ich für mich das Gefühl habe, dass mich die sog. Unterhaltungsliteratur eben nicht mehr unterhält. Ist aber ein persönliches Empfinden, dass man irgendwann genug Krimis und Horrorgeschichten gelesen hat, um nicht mehr sonderlich überrascht werden zu können.

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    Da steckte in Misery wohl viel Wahres.

    Allerdings würde man gerade bei King meinen, dass er genug verdient hat, um diesen Druck von Verlagen nicht mehr zu bekommen. Was die Fans angeht, denen kann man es eh nicht recht machen. Anderseits ist King ja mittlerweile auch 71 und leidet, soweit ich weiß, unter einer schweren Augenkrankheit, vllt übt er den Druck ganz allein aus immer mehr schreiben zu wollen.


    Die aktiven Autoren, die ich lese, bringen einmal im Jahr, manchmal auch erst nach zwei Jahren ein Buch heraus. Natürlich vergisst man dann schnell dran zu bleiben und erfährt mitunter nichts über eine Neuerscheinung, aber vom Zeitlichen her habe ich dafür Verständnis. Schreiben ist ein langwieriger Prozess, Lesen oftmals auch, daher finde ich es auch nicht so drängend immer aktuell dabei zu sein.

    Ganz allgemein empfehle ich aber eh keine Autorenbindung, Schriftsteller sind selten kontinuierlich gut. Alles zu lesen, was sie schreiben, lohnt oft gar nicht. Natürlich ist es unvermeidlich bei Fortsetzungen.


    Ich krame mal den alten Stephen King Thread hervor, da können wir ja dort mal drüber reden, welche Bücher man von ihm gelesen hat.

    Du meinst bestimmt bei ES die Grubbn6 Szene :]

    Bitte, bitte, einmal eine Erklärung, wieso die vorkam (also neben der fadenscheinigen Erklärung im Roman). Es ist fast 15 Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe, aber daran denke ich heute noch manchmal, wie unsinnig ich die fand. Manchmal hatte ich den Verdacht, dass hier nur eine geheime Fantasie befriedigt werden sollte.


    Ich fand King übrigens am größten bei Dolores und Das Spiel, wenn er den übernatürlichen Kram weglässt, macht es ihn besser. Wober In einer kleinen Stadt wiederum besser ist als Das geheime Fenster.

    Insgesamt finde ich, schreibt King ein wenig zu inflationär. ^^

    Ich habe schon lange keinen Roman mehr von ihm gelesen, daher kann ich das nicht beurteilen. Das Aktuellste, was ich von ihm kenne, sind seine aggressiven Tweets gegen Trump. ^^


    Wenn er mal sein Schema: alkoholkranker Schriftsteller, übernatürliches Kind und eine Stadt in Maine durchbrochen hat, ist das ja immerhin auch eine Leistung.

    Nein, "Es" ist eher ein aufgebläher Roman mit seltsamer Logik. Aber welcher King Roman ist denn wirklich gruselig?


    Ich empfehle da lieber Bücher von Dean Koontz.

    Insofern Bücher überhaupt schaurig sein können. Angst entsteht ja eher beim Zusehen.

    Konzerte geben ist nicht jedermanns Sache, ich schätze, für viele ist das auch nach Jahren ein psychische Belastung, weil man solche Auftritte ja meist mit Angst im Vorfeld beginnt, also Lampenfieber, daher auch oft die Drogeneinnahme.

    Dazu kommt, dass es heißt, in den USA tourt man ewig. Ist man obendrein weltweit erfolgreich, musst du noch mehr reisen. Es gibt sicherlich disziplinierte Leute, die versuchen immer akkurat abzuliefern und dann gibt es eben jene, die das so ankotzt, dass sie es eher schlecht als recht machen.

    Manch einer brennt sogar komplett aus, so wie Michael Jackson seinerzeits.


    Gerade bei MM würde man aber auch nicht erwarten, dass er vorbildlich die Leute glücklich macht. So ist es wohl eine Mischung aus Spiel mit dem Bad Boy-Getue und ehrlicher Unlust.

    Ich denke schon, dass es mit Geld zu tun hat, wenn er weiter macht. Die Amis können noch so viel verdienen, auf Pump ihr Leben zu finanzieren, gewöhnen die sich trotzdem nicht ab.

    Naja, wenn du das noch nie gemacht hast, glaubst du, es fällt dir wirklich leicht vor der Kamera "alles zu geben". Man stellt sich das vllt erst einmal ganz witzig vor, aber wenn es darauf ankommt, wird es dann doch heikel. Ich würde auch keinen nehmen, der das nur macht, weil er hofft, die Band zu treffen. Wenigstens die Hälfte hat dann bestimmt Bedenken und ein Dreh wird unmöglich.

    "Hauptsache ick" würde nicht mal sagen, denn eine Frau emanzipiert sich? Ausgerechnet bei Rammstein? Das KÖNNTE ich mir vorstellen, dass es von Richard kam, weil seine Emigrate-Videos auch so in das Konzept passen. Dieses bunte, diverse "1234" und in "You're beautiful" die taffe Alte von der Tankstelle gehen ja schon stark mit dem heutigen Zeitgeist. (BTW das Kind heißt Maxime Alaska Kruspe Bossieux?!).
    Aber vllt ist es weniger "politisch" als angenommen.


    Zu der Sache mit dem Datum, das ist natürlich möglich. Wenn die Statisten wirklich ohne die Band drehen, werden sich wohl ein paar Leute ärgern.

    Rollenbeschreibung:

    Für das Musikvideo einer int. erfolgreichen Rockband suchen wir mutige Frauen mit weiblichem Körperbau. Figurtyp: kurvig- kräftig, Hauttyp: weiß


    Die Frau der 20er bis 50er Jahre befreit sich von dem klassischen Klischeebild der Frau und geht oben ohne auf die Barikaden. Achtung! Hierfür wird Brust gezeigt!


    Es wir ein aufregendes und wildes Muskvieo im historischen Stil. Namehafte Band und namenhaften Musikvideo-Regiesseur.


    Hmmm, der Plot ist noch nicht überzeugend.


    Aber das Datum stimmt nicht überein.

    "Spricht er eine Zeit lang" trifft es sehr gut. An und für sich fand ich, was er erzählt hat interessant, aber wie er spricht und wie das Ganze gefilmt ist, macht es ja unerträglich.

    Sei es drum, ich glaube ihm das meiste. Ich gehe zudem mit, dass es seltsam wirkt, wenn Thomalla mit Till seit Jahren zusammen ist und ihn dann nicht dazu bringen kann, das Projekt, von dem sie selbst ein Teil ist, durchzuwinken.

    Auf der anderen Seite wissen wir aber auch, dass die Band nicht die gleichen Ansichten zu HipHop teilt und daher auch Kräfte am Start sind, die wohl über die Verantwortung von Till hinausgehen.


    Was der Rammsteinmanager nun so schlimmes gemacht, ist mir nicht klar geworden. Er hat die Sachen ausgeschlossen, die mir in den Sinn gekommen wären. Aber vllt ist das auch eine Masche so zu tun, als sei man ja so vertraut mit allem.


    Witzig fand ich den Seitenhieb darauf, dass sie seit Jahren nichts gemacht haben, wenngleich die Folgerung "die sind over" recht kleingeistig ist.


    Hätte beinahe nicht zu Ende gesehen, aber es kam noch ein Vorwurf in eine politische Richtung. Na bloß gut, ist der mir nicht entgangen.

    Naja, Rapper halt, iwie lächerlich, trotzdem ist es vllt mal eine ungeschöntere Wahrheit. Letztendlich wissen wir ja selbst, im Interview wirken sie immer ganz witzig und wie eine lockere Clique, doch umgedreht, hatten sie ein gnadenloses Management , das Merchandise ist mitunter überteuerter Schund und musikalisch haben sie sich lange mit Konserve durch die Jahre gebracht. Das die nicht nur Rocker sind, sondern auch eine biedere Geschäftsseite haben, ist nicht von der Hand zu weisen.

    Einerseits wäre es enttäuschend, wenn neues Material am anderen Ende der Welt zuerst gespielt würde, anderseits ist der Umgang der Band nicht sehr Konsumenten freundlich. Ein paar Brocken mehr könnten sie dem Fußvolk schon hinwerfen, um es bei Laune zu halten.


    Insbesondere, da die Show ja schon ziemlich ausgelutscht ist und selbst die eingefleischtesten Fans davon gelangweilt sind.