Beiträge von Diaboula

    Man stelle sich vor, Rammstein legen alten Kram neu auf.

    Nach einmaligen Anhören: "Die alte Version finde ich besser", "Neue Sachen wären cooler", "Die machen auch nur noch Geld und wollen nicht arbeiten", "Wieso hat man das und das Lied nicht erneuert?"

    Wer weiß, was das Blumengif (um das geht es doch?) wirklich zu bedeuten hat. Am Ende feiert man nur den Herbstanfang. :P

    Verstehe die Versessenheit auf eine Fortsetzung nicht. Was genau sagte das Streichholz überhaupt über das Album aus? Eig doch nichts. Wozu noch mal was mit Feuer und Streichholz machen?

    Wer sich nicht mit Rammstein befasst, düfte auch nicht wissen, dass Reise Reise und Rosenrot irgendeine Verbindung haben.

    Das geht perfekt mit dem Trend dieser absolut nicht alltagstauglichen aber gefragten Fjallräven-Rücksäcke (keine Ahnung ob's richtig geschrieben ist) einher.

    An die musste ich auch denken. Deswegen hat mir das Design auch sofort nicht gefallen. :))

    (In Schweden scheint man sowieso etwas gegen Besitz zu haben, Ikeamöbel sind auch immer darauf ausgelegt, dass nichts reinpasst.)


    Anderseits ist ja die Frage, wofür braucht man den. Zum Wandern reicht's nicht, klar, aber für Smartphone, Schlüssel und Portmonee ist das schon ausreichend.

    Andere kommen ja auch mit Gürteltaschen über den Rücken gelegt aus.

    ...dann aber bitte mit der Gesangsspur von damals. Wenn es denn in A sein soll. Will sagen, der Sack hängt mit dem Alter immer tiefer.

    Gerade das ist doch das Manko von "Seemann". Es ist unnatülich hoch eingesungen. Nina Hagen hat darauf verzichtet und es hat funktioniert. Der einzige Grund es also neuzumachen, wäre ein rammsteingemäßer Gesang.

    Well... die sind seitdem auch 25 Jahre älter geworden. Da ändert sich alles. Du isst ja auch keinen selbstgebackenen Sandkuchen mehr(und ja, ich meine den aus dem Sandkasten). ^^

    Dabei muss ich dir mal komplett zustimmen. Das war auch mein Gedanke, die Männer von Herzeleid sind die schlichtweg nicht mehr. Eine Wiederholung dessen ist nahez ausgeschlossen.

    In deinem ersten Post stand: "Zufall? Hoffentlich nicht." ;-) (Btw dein Komentar dazu wird ebenfalls bei FB ganz oben angezeigt.)


    Aber ist auch egal, ich habe eben nachgesehen: "Liebe Alle - bitte vermerkt, dass wir mit unserem dieaerzte.shop ab jetzt für kurze Zeit im Umbruch sind und derzeit keine Bestellungen entgegen nehmen. Wir melden uns alsbald wieder, wenn es von Neuem weitergeht"


    Klingt ja schon so, als würden jetzt schnell alte Verträge aufgelöst. :]

    Wie lange war der Shop denn von den falschen Leute betrieben worden?

    Ich verstehe deine Gründe und ich sehe es auch für eine Band wie DÄ ein.

    Generell - und nun benutze ich das mal den trendigen Begriff dafür - ist Cancel Culture für uns alle aber gefährlich. Du sagst selbst, manche habe ihre Bestellungen storniert, andere rufen zum Boykott auf. Es wird immer gleich gehandelt, um wiederum eine Handlung zu erzwingen.

    Eig hätte es so sein können oder sollen, dass jemand DÄ anschreibt und um eine Stellungnahme bittet, deren Ausgang auch offen bleiben sollte. Nicht, wir erwarten, die distanzieren sich defintiv und wechseln die Firma, sondern das auch die Möglichkeit besteht, sie sagen, wir kennen KrawallBrüder, wir wissen, dass sie umstritten sind, aber durch persönliche Verbindung halten wir an denen fest. Was weiß ich. Dann wäre der Punkt gekommen, an dem Fans das auch hinnehmen sollten. Davon sind wir aber weit entfernt. Stattdessen könnten DÄ schlimmstenfalls bald in die Nähe der rechten Szene gerückt werden, wenn sich der Shop nicht schnell genug ändert.

    Das ist dann der Punkt "Gefahr für alle". Du kannst lange auf der richtigen Seite stehen, dann geht etwas in der Organisation schief und schon bist du in einer Reihe mit den wirklich Extremen.

    Immer schön, wenn brave Bürger ein Auge darauf haben und sich persönlich darum kümmern, dass alles seinen "rechten" Gang geht.

    Denn spätestens bei "man kann auch rechts ohne extrem [zu] sein" kommen wir eine Kategorie, die recht subjektiv ist und man die Frage stellen muss, wie weit eine (falsche) Meinung erlaubt ist, ohne dass es einen Anspruch darauf gibt, eine Firma zu schädigen.

    Und um es noch mal zu verdeutlichen, obwohl es schon oft Thema war, es geht hier um etwas Prinzipielles. Nicht darum, ob die rechts sein dürfen oder nicht. Sondern, dass heutzutage jeder recht schnell irgendwo etwas melden kann. So wie du, deiner Meinung nach, berechtigte Stimmung machst gegen die Shopbetreiber, könnte sowas auch jederzeit bei anderen Sachen passieren, die du gut findest, aber einem anderen ein Dorn im Auge sind. Wenn immer Konsequenzen erfolgen in Form von Verboten, Absagen oder Austausch von Firmen, wird es für niemanden leichter, weil es zu einer stetigen Spirale der Rechthaberei führt. Man muss nicht alles hinnehmen, aber man sollte auch immer im Hinterkopf etwas Kritik am eigenen Vorgehen behalten. So zählst du auch nur auf, dass sie mit zweifelhaften Bands auftreten, laut wikipedia spenden sie aber ebenso für Opfer rechter Gewalt. Kann natürlich alles als fadenscheiniger Versuch gedeutet werden, sich besser darzustellen. Oder aber manchmal auch nur ein Hinweis darauf sein, dass es vielschichtigere Ansichten gibt und man nicht immer nur einer Seite zugerechnet werden kann.

    Habe mir übrigens mal die Texte von "Gerbenok" angesehen, die ja auch von einem "KrawallBruder" vertrieben wurden. Die sind schon Schund und von den Titeln her, passen sie zu dem, was Zahnstein mal über solche Bands gesagt hat. Irgendetwas mit Außenseitertum, Verlust eines Freundes und ansonsten Hau-Drauf Provokation. Braucht man nicht wirklich veröffentlichen.


    Aus dem linken Lager hört man gern das Argument: Leben und leben lassen, wenn es sonst darum geht, alte Tabus salonfähig zu machen. Daher werde ich das auch mal anwenden. Wenn DÄ zu faul sind, um sich zu informieren, mit wem sie arbeiten, ist das doch deren Sache. Oder schlimmer noch, sie wussten es und es war ihnen egal. :omg: Immerhin sind DÄ lange genug aktiv und politisch, dass sie solche Zusammenhänge wissen müssten. (Das gilt übr auch, wenn der Shop durch einen Dritten in Auftrag gegeben wurde. Derjenige war dann ebenso der Falsche für die Band und soweit sollte ein Band sich auch mal um Formalitäten kümmern müssen, dass sie sicher gehen kann, entsprechend vertreten zu werden.)

    Und überhaupt, ist das noch Punk, wenn man einen Merchshop hat? :]


    Da es mir langsam leid tut, wie allein Super E10 hier den Thread unterhält, habe ich mir mal "Morgens Pauken" (Wieso heißt es eig nicht: Alles ist Punk?) angehört.

    Zunächst das Gute, man versucht musikalisch zu sein wie damals bei "Geräusch". Das ist auch nicht immer der Fall, wie ich finde. Oft geht es um die lustige Botschaft des Liedes und der Rest bleibt dann auf der Strecke. Auch ist hier nicht schlecht, dass der Gesang etwas verteilt wurde.


    Textlich sind DÄ leider immer unkreativer geworden. Die Refrainzeile wiederholt sich penetrant oft, sodass man schon nach einmal hören, irgendwie keine Lust mehr hat.


    Na mal schauen, was noch folgt.

    Finde das LIFAD-Shirt auch nicht so schlecht, aber der Spruch ist halt echt alt. Wieso kramt man den immer wieder vor?


    Recht unteriridisch ist aber mal das Cap. Das wirkt ziemlich proletenhaft.


    Zu den Kindershirts. Das Engelshirt im Beerenton ist im Original etwas dunkler als auf dem Bild und ist gerade deswegen wirklich chic.

    Ich weiß auch nicht, wieso du diskutierst. ;)

    Alles was ich sagen wollte, ist, dass es im angemessenen Rahmen ist. Er wird erwähnt von der Seite, die damit zu tun hat (kein Boulevard) und von seinem Schicksal erfährt man nur nebenbei, ohne dass er es ausführt. Das ist ok.

    Ich bezog mich auf die Aussage oben, dass er die feinen Sachen im Stillen macht. Nach dem Motto: er könnte so viel mehr sein, aber setzt falsche Prioritäten.

    Das fand ich halt nicht.

    Zur Heldenstilisierung sagte ich ebenfalls, dass er nur ein Mensch ist. Um nicht von "der kann ja nur das eine" zu "der ist ja doch ein Heiliger" zu kommen.

    Ach naja, zunächst dachte ich auch, er kann ja ganz anders. Dann, dass er vllt deshalb ein bisschen so sehr das Leben abfeiert. Aber eig ist das alles Heldenstilisierung, im Grunde ist bei ihm nichts anders als beim Rest. Wer kennt keinen, den diese Krankheit erwischt hat? Und dass er spendet, ist ja nicht so verrückt, ein bisschen verdient er schließlich auch im Job.

    Es stärker hervorzuheben, würde es sogar eher lächerlich machen. Dass er es vermelden lässt, dürfte wohl eher daran liegen, es besser bekannt zu machen.