Beiträge von Diaboula

    Es ist doch so, ziehe ich mich leicht an, will ich etwas damit bezwecken. Womit ich NICHT sage: Vergewaltige mich. Aber: Ich will beachtet werden.


    Würde man leichte Mädchen wie jede Frau sehen, würde die Absicht fehlgehen. Also sind die Bemerkungen Teil des Systems. Warum deswegen traurig sein? Hetero-Männer, die sich darüber lustig machen, meinen das wahrscheinlich eh nicht ganz aufrichtig. Irgendwo gibt es ja auch so eine Erwartung an Frauen, sich so zu geben, sonst würden sie es ja nicht tun.

    Richard übt so eine Anziehungskraft auf Frauen aus, dass er sich vor denen kaum retten kann. Könnte sein, so ein M&G verwirrt ihn im Vorfeld.


    Mal im Ernst: Paul meinte wohl, das basiert auf Freiwilligkeit. Wenn die Frage im Raum stände alle 6 oder keiner, würde es vllt keine M&G geben.

    Wenn du gewinnst, geh ruhig nach dem Konzert hin. :]


    Dein Post ist irgendwie nicht stringent. Einerseits fehlt Richard seit neustem, anderseits nicht nur seit letzter Woche.

    An der Stelle, als Till die Zeile umdreht, taucht versteckt das Wort "Neger" auf und damit ist Giftig eig nur der erste Teil zu "Angst" und weil das letzte Lied "Adieu" heißt, geht es um das Ende der weißen Mehrrheitsgesellschaft. :rolleyes:


    Was haben denn die Leute immer mit "Giftig" und politischen Botschaften?!

    Was sollte daran interessant sein?


    Was heißt heute schon noch privat? Richard hat ja auch schon die Kleine in die Öffentlichkeit gezerrt, allzu viel Wert legt er ja selbst nicht drauf.

    Und nicht alles, was privat ist, muss unverurteilt bleiben.

    Also, an Juli Zeh bin ich noch dran. Ich habe jetzt einen Bibliotheksausweis.

    Habe zuerst ein anderes Buch von ihr gelesen, nämlich "Leere Herzen" und habe es abgebrochen. Zwei Personen gründen eine Agentur für Menschen, die sich das Leben nehmen wollen, testen diese auf Herz und Nieren, ob sie sterben wollen und vermitteln sie dann an Gruppierungen, damit sie diese als Terroristen einsetzen können. Mit der Bedingung keine Menschenleben zu fordern.

    Die Idee war schon schräg, aber dann war es nicht mal mitreißend.

    "Über Menschen" hat allerdings eine anderen Ansatz und ich fand die Rezensionen recht amüsant, die Fiktion nicht von Realität unterscheiden konnten.


    @topic

    Pip Williams - Die Sammlerin der verlorenen Wörter

    7/10


    Kann man mal lesen, verpasst jedoch auch nicht viel, wenn man es nicht macht.


    Besonders auch, heute die Kennzeichnungen von Wörtern. So wurde mir in der Fußnote zu Aboriginies erklärt, dass das eine europäische Zuschreibung wäre. Ebenso dass man N*eger und Z*igeuner heute nicht mehr sage, aber in dieser Zeit so verwendet wurde. Dazu hätte auch eine Anmerkung am Ende des Buchs gereicht. Aber so muss das wohl.

    Weil er dann nichts draus lernt. Eine Ehe ist ja im ursprünglichen Sinne das Versprechen, sein Leben lang zusammenbleiben zu wollen. Diese Frau aus NY, hieß sie Caro?, hat er schnell geheiratet und gemerkt, dass es Quatsch war. Zumal er sowieso nicht so richtig dazu gemacht ist, lange mit einer Frau zusammen zu sein, wenn man sieht, wie oft andere Namen auftauchen.


    Kinder hingegen sind ein Vermächtnis, wenn man das mag, kann man davon ruhig ein paar machen. Schneider scheint das ja auch so zu halten.

    Hach, ich fand den Mann früher soooo toll aber bei Kind Nr 3 war ich endgültig raus.

    Verstehe die Begründung nicht. Was hat das damit zu tun? Er hat offensichtlich Sex?

    Fände schlimmer, wenn er so oft geheiratet hätte.


    Tauchen die Kinder nicht alle bei "Auf uns" auf? (Mir fällt der Sänger grade nicht ein.)


    Wundert mich aber, Richard hat selbst mal angedeutet, etwas reif als Vater zu sein. Hätte nicht gedacht, dass ihn das anspornt.

    Es gibt ja auch Leute, die gehen zum Feiern hin. Solange man Spaß hat, ist es ja auch gut. Aber eben weil es ein eigenes Ermessen ist, muss man auch wissen, wann es einem reicht, bevor man sich über die Band beschwert.

    In Reaktion auf Hell Mood schrieb ich ja sogar noch mal, dass Leute auch zum Feiern hingehen.

    Es gibt also Menschen, die mehrmals hingehen und sich nicht beschweren, dass es nicht überrasche. Aber wenn es eben schon so weit ist, würde ich weniger gehen. Das war mal der Kern meiner Meinung.

    Zur Videodiskussion:

    Giftig wäre eine bessere Auskopplung, keine Ballade, kein offensiver Schmutz und auch für den Popfan noch in einer Liga, wo er den Kopf wippen kann. Finde ich persönlich wirtschaftlich lukrativer als Adieu.

    Musste mich mit dieser Thematik während eines Seminars näher beschäftigen und kenne auch aus der Familie meines Mannes einige Erfahrungen dazu und kann sagen, es war wirklich grausam. Die seelischen Folgen möchte man sich nicht weiter vorstellen, wenn die eigenen Eltern zu Fremden werden...

    Der erste Schock war ja die Zahl: Mit 6 Wochen wurden die Babys schon von Montag bis Samstag geschickt. 6 Wochen nach der Geburt wäre ich auch als Frau nicht schon wieder arbeiten gegangen. Und trotzdem wurde das als eine Art Fortschritt verkauft.


    Schade auch, dass die Betroffenen keine Einsicht der Mütter bekommen, sondern diese sich rechtfertigen. Keiner sagt, dass man es nicht verstehen könnte und trotzdem falsch gewesen ist. Zumal Schichtdienst nun auch nicht bedeutet, 24h beschäftigt zu sein.



    @Topic

    Cars 3

    Miss Scarlet and the Duke


    Arbeitet auch ein bisschen mit der Brechstange die Themen ab, da es aber im 19. Jahrhundert spielt, wirkt die Feminismusfrage wenigstens nachvollziehbar. Es ist wohl gerade dieser Rückblick auf die notwendigen (und damit glorreichen) Zeiten, den man heute braucht, um sich damit beschäftigen zu können.

    Optisch auch gelungen, vllt ein bisschen steril, aber ästhetisch. Zudem nicht nur ein "Hier ein Toter, finden wir den Mörder"-Prinzip - auch das muss man betonen. Manchmal scheint die Serienwelt nur aus Mordermittlern zu bestehen.

    Wenn man den Elektrokram unter dem zusammenfasst, was man man als Pop bezeichnet hat, dann war Rock daneben schon immer zweitrangig. Die Hochzeit von Rock war sowieso die Zeit seiner Entstehung, weil es alte Strukturen aufbrach. Aber für das gewöhnliche Musikgehör ist Rock doch eher überfordernd. Eher laut, weniger eingängig und schlecht tanzbar.