Beiträge von Snoopy

    Dank solcher Artikel bin ich sehr froh, mich gegen eine Journalistenkarriere entschieden zu haben. Schade, dass für diesen eigentlich schönen Beruf keine Anforderungen mehr gelten, außer möglichst Sonderschule abgebrochen und drei Jahre durchgekokst.

    Bei Eifersucht bestehe ich darauf, dass es "durchfeile mein Genick" heißt. Wäre typischer rammsteinscher Humor.


    Bei Wo bist du schlägt er mit einem Messer ein, anstatt damit zu schlafen.


    Bei Du riechst so gut wird an die nasse Braut gefasst.


    Und aus irgendeinem Grund bin ich der Meinung, dass bei Mein Herz brennt "in diesem Herz hab ich die Macht" gesungen wird.

    Aber nichts toppt Pet Sematary. :lol:

    So in etwa hört es sich an, wenn Nichtdeutsche Deutsch reden. Und wenn ich daran denke, dass ich auch so klingen muss, wenn ich Englisch rede... :haha:

    Ich finde die Aktion sehr witzig und es ist auch mal was Anderes. Mag sein, dass einige Sprüche etwas komisch sind, aber wir reden hier auch von einer äußerst komischen Band. Und extra für mich haben die Steine mit Welpen posiert.


    Die Sache mit der Frauenkirche kann man vielleicht mit dem klassischen Lehrerspruch begründen: "Ich wollte nur sehen, ob es jemandem auffällt."

    Es gab nur noch Tickets für die USA und England, also habe ich England gewählt. Dort erschien ein ziemlich cooles Motiv, nämlich Nordamerikas Umriss mit den Farben der Flagge darin. Soweit ich weiß, war das auch bei meinen Tickets für England so. Jedenfalls konnte ich ohne Probleme bestellen.


    Oh, die Enttäuschung, als ich aufgewacht bin.

    Genial, was hier manche Leute für Texte umgedichtet haben :))

    An uns sind große Dichter verlorengegangen, was? Okay, dann können wir ja jetzt endlich auspacken: Till schreibt seine Texte gar nicht selber, wir machen das für ihn! :))


    Heute habe ich auch kein Glück. Und wenn ich mal durchkomme, hapert's an der doofen Zahlungsmöglichkeit. Na ja, ist halt so.

    Mich regt es eher auf, dass ich mir selbst untreu geworden bin. Sonst bin ich nämlich immer durchgekommen, aber heute war der Wurm drin. Jut, ich hatte mich auch erst später dazugesellen können, als der Kaufrausch schon in vollem Gange war.


    Schade, aber Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Beim nächsten Mal schaff ich's wieder! Und ich halte weiterhin die Augen offen.


    Und nur zur Klarstellung: Bei mir mussten weder Schnaps noch die Tastatur dran glauben. Hier ist nichts eskaliert. ;):trinken::kaffee:

    Spieluhr ist auf meiner Favoritenliste ganz weit oben. War damals eine Empfehlung von jemandem und sollte sich als Liebe auf den ersten Blick herausstellen.


    Am herausragendsten ist das Lied durch den Refrain. Dieser Kontrast zwischen dem niedlich-verstörenden Kindergesang und Tills markantem Sprechen geht tief unter die Haut. Mit dem Text ist es ebenso. Zugegeben, der ist fast schon süß, da es ja ein Happy End gibt, aber je älter man wird und je häufiger man sich damit befasst, umso deprimierender und trauriger wird er. Lebendig begraben werden ist, hands down, eine der grausamsten Situationen, die es gibt. Und wenn man mal darüber nachdenkt, warum der kleine Mensch wohl seinen Tod vortäuscht... Und dann weint nur der Regen am Grab. Bitterböse.


    Das Besondere ist, dass dieses Lied eines der unrealistischsten von R+ ist. Klar, das Szenario gab es sehr oft, aber natürlich wird das keiner mehrere Monate lang überleben. Dass das Kind eben jenes tut, ist sehr untypisch für unsere bösen Jungs. Aber dafür ist es umso herzerwärmender. Wenn man einmal das Instrumental hört, fällt einem auch erst mal auf, wie traurig die Musik klingt. Und auch, wenn das jetzt sehr morbide klingen mag: Ich finde das Lied sehr beruhigend und würde es sogar als Kinderlied nehmen, da es mMn vorm Schlafengehen nicht mal unpraktisch wäre.


    Die Knaack-Version und der ungenutzte Text aus einem Buch sind übrigens Horror pur und hätten es niemals zu meinen Lieblingen geschafft.


    Spieluhr bewegt sich auf einem extrem schmalen Grad zwischen niedlich und grausam und kombiniert diese beiden Gegensätze perfekt. Das wohl bittersüßeste Lied von Rammstein.