Die körperlichen Schwerstarbeiten waren nur eines der genannten Beispiele und auch keineswegs zu "absurd", um zu zeigen, dass und vor allem welche Unterschiede es zwischen Mann und Frau gibt.
Dann behauptest du, es gäbe kein gleiches Geld für gleiche Arbeit. Wenn diese Behauptung wahr wäre, dürften Männer doch eigentlich keinen Job mehr bekommen, da Frauen angeblich für die gleiche Arbeit günstiger zu haben sind. Auf die plausible Erklärung, wieso es nicht so ist, bin ich sehr gespannt.
Es fällt auf, dass deine Ansichten für dich sehr oft "Fakt" sind 
Es wird niemals absolute GleichbeRECHTigung geben, da es aufgrund der biologischen Unterschiede auch keine GleichverPFLICHTung geben wird. Das ist eine Utopie.
Anmerkung: Keine absolute Gleichberechtigung heißt auch, dass es auf manchen Gebieten immer Nachteile für Männer geben wird. Nicht dassde das falsch verstehst 
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Zu Punkt 1:
Selbstverständlich gibt es Unterschiede. Wir reden aber von Aspekten, die keinen Einfluss auf Gehalt und Umgang haben dürften. Es geht nicht darum, dass Unternehmen damit hausieren gehen, sondern ihnen zugute kommt, dass in DE selten über Gehälter gesprochen wird. So wird es nicht immer bekannt und wenn, dann kommen irgendwelche Strohmannargumente von "die Männer haben besser verhandelt" oder anderer Quatsch. Die Differenz in der Bezahlung liegt nicht an einem großen, diabolischen Plan, sondern an in der Gesellschaft verwurzelten Mustern. Daraus ergeben sich Dinge wie Frauen, die eben seltener in Führungspositionen sind (damit sinkt der Durchschnittslohn), Gender Bias (Zuordnung zu Feldern, aufgrund von Stereotypen), strukturelle Faktoren usw. Es gibt nicht DEN Grund, sondern es ist multikausal.
Das führt zu Punkt 2:
Das sind alles Dinge, die erforscht wurden und bei denen in der Wissenschaft Konsens herrscht. Ändern sich Fakten, passe ich auch meine Meinung dazu an. Bei gesellschaftlichen oder politischen Themen verlasse ich mich nicht auf mein Gefühl, sondern versuche herauszufinden, wie sich gewisse Dinge ergeben. Kann sein, dass auch ich emotional konträr zu etwas stehe, aber was bewiesen wurde, wurde eben bewiesen. Wenn du das mit "Angst" noch dazu meinst, ergeben sich einfach wenig Interpretationsspielräume, wenn man die Symbolik als das annimmt, was sie sein soll.
Punkt 3:
Gleichberechtigung bei gleicher Arbeit, unter Berücksichtigung von Faktoren wie Care-Arbeit, im persönlichen Umgang (sowohl verbale, als auch physische [sexuelle] Gewalt) usw. sind keine optionalen Themen. Das sind strukturell gewachsene Probleme, die angegangen werden müssen. Hier wären ein paar Beispiele (aus der BRD) deren Anpassung erst in den letzten paar Jahrzehnten durchgesetzt wurde:
- §1356 BGB: Sie [die Frau] ist berechtigt, erwerbstätig zu sein, soweit dies mit ihren Pflichten in Ehe und Familie vereinbar ist. (bis 2001))
- Frauen mussten zwingend den Namen des Mannes angeben (mindestens im ersten Teil des Doppelnamens). (bis 1991)
- Ohne Zustimmung des Mannes durften Frauen kein eigenes Bankkonto eröffnen. (bis 1962)
- Verließ eine Frau ihren Ehemann, galt sie als schuldig am Scheitern der Ehe und bekam keinen Unterhalt. (bis 1977)
- Vergewaltigung in der Ehe erst seit 1997 strafbar
Leise Vermutung, dass es bis zu der Diskussion der genannten Punkte kam, auch das Argument angebracht wurde, dass die Geschlechter ja so unterschiedlich seien und da eben auch juristisch Unterschiede gemacht werden müssten. Vergleichbare Beispiele für Männer wirst du vermutlich nicht finden.