Beiträge von 6(sic)6

    Also ich war weder in der Row 0, noch bin ich weiblich. Und er war, wenn auch nur kurz, sympathisch zu mir.

    Menschen haben halt unterschiedliche Facetten. Ich glaube durchaus, dass er seine Schattenseiten hat. Zeitgleich kann er sehr sympathisch sein. Ich habe ihn schon mehrfach vor der ganzen Rammstein-Geschichte und danach getroffen und er war dabei immer nett bis herzlich. Man kann Arschloch und Heiliger gleichzeitig sein. Hängt einfach vom Zeitpunkt ab.

    Mein Vögelchen hat es mir gezwitschert.

    Finde es interessant zu sehen, dass sich die Jungs bei M&Gs bezüglich Infos wenig scheißen (wenn es im Fall von Tills Aussage wirklich stimmt). Siehe das M&G in Berlin, bei dem ich und andere User anwesend waren. Da hat Paul auch eine ganze Menge an Sachen bestätigt: Doku (vier Teile, Streaming angepeilt), Ramm4 als Lead-Single für die Doku, Entre dos tierras als Till-Single (als noch im Raum stand, es sei ein Rammstein-Track), Hintergründe zu Songs wie Adieu usw. Hat sich ja alles soweit bewahrheitet, außer die Sachen, die grundsätzlich noch nicht veröffentlicht wurden.

    Daher würde ich, wenn die Aussage denn wirklich so gefallen ist, einiges drauf wetten, dass es stimmt.

    Ich glaube einfach, dass bei den Jungs eine gewisse Altersmilde eingetreten ist. Eben auch was den Perfektionismus betrifft. Die Legacy ist sicher, die Alben sind veröffentlicht, die größten Touren gespielt. Denke, es ist ihnen einfach weitesgehend egal, ob das fünfundvierzigste selbstbeweihräuchende Produkt ein Jahr früher oder später erscheint.


    Die einzige Ausnahme wäre ein komplett neues Album, da würde man sicherlich wieder sehr strukturiert und perfektionistisch agieren. Aber bei einer Vinyl-Box, Live-DVD oder ähnlichem. Ja mei.

    Auf der menschlichen Ebene gehe ich mit, aber es ist ja de facto ein Unternehmen. Da geht es weniger um den emotionalen Aspekt, sondern ums Geschäft und entsprechende Abläufe. Dahinter steckt ein großes Team und nicht nur die sechs Bandmitglieder. Die müssen das alles abnicken, aber Promo und Co. läuft ja nicht über die. Daher bin ich irritiert.

    Zumal ich mich frage ob es in dem Fall des Releases nicht sogar raffinierter gewesen wäre noch den großen "Hype" um die Skandale mit zu nutzen. Ein Produkt wie eine Konzertaufzeichnung werden sich ohnehin nur Fans kaufen, und garantiert hätte jede Popelzeitung darüber berichtet wenn Rammstein einen Mitschnitt von der berüchtigten Tour, bei der die Vorwürfe ans Licht kamen veröffentlichen würden. Das wäre in diesem Fall tatsächlich das Motto "es gibt keine schlechte PR" gewesen.

    Glaube das wäre zum einen nach hinten los gegangen (nicht wegen den Verkaufszahlen, sondern vom Image-Schaden) und zum anderen war ja vieles noch in der Luft. Stell dir vor, dass Lindemann im besagten Zeitraum tatsächlich als Sexualstraftäter verurteilt worden wäre. Das wäre nicht nur für die Band, sondern auch für Universal der absolute Super-Gau. Man hätte damit das Gesamtwerk auch rückwirkend mit dem Arsch eingerissen. Und es gibt durchaus "schlechte PR". Und zwar wenn Beweise auf dem Tisch liegen und/oder Gerichte der Argumentation folgen. Leise Vermutung, dass ein P. Diddy nach seinem Knast-Aufenthalt kein großes Comeback feiern wird.

    Gäbe es zum Beispiel bei der Band einen vergleichbaren Fall oder zum Beispiel ein Video, wie das auf dem Diddy seine Ex durch einen Gang prügelt, dann wäre es nicht nur ein "Medien-Problem". Der normal denkende Teil der Fanbase hätte sich ebenfalls abgewandt. Es wird immer einen harten Kern geben, dem absolut alles egal ist, aber nicht der Mehrheit. Das ist dann die Art von Mensch, die sich auch zu Lebzeiten von Ian Watkins Platten von ihm gekauft hätte.

    Vielleicht einfach, um die Marke Rammstein möglichst lange am leben zu halten hält man die Sachen, die schon fertig sind möglichst lange unter Verschluss um sie nach und nach zu veröffentlichen, denn man weiß ja nicht, ob Rammstein jemals noch neue Sachen produzieren.

    Das glaube ich persönlich nicht. Man kann die Band wohl mit Giganten wie KISS oder den Beatles vergleichen. Es ist absolut egal, ob was neues raus kommt oder nicht. Es gibt immer wieder Möglichkeiten alte Sachen neu aufzulegen. Siehe die XXXIII-Box. Die werden sicher irgendwann den ersten beiden Album einen fetteren Sound geben und neu auflegen, die Remixes vllt. nochmal separat rausbringen usw. Dann irgendein Buch. Die Möglichkeiten sind unendlich.

    Daher finde ich es umso seltsamer, dass sie den Hype-Train immer versetzt fahren lassen. Ist ja ähnlich wie mit der Veröffentlichung zur Show im Madison Square Garden. 2010 gespielt und 2015(!) veröffentlicht. Dazwischen gab es mit MiG eine neue Live-Show und einen eigenen Release. Es ist nicht so, dass das Zeug nicht weniger verkauft werden würde, wenn es später kommt, aber es wirkt einfach nicht professionell. Sicherlich wird es gute Gründe geben, aber das Gefühl bleibt bestehen.

    Ich frage mich wieso, bei einer Band dieser Größe, es nicht möglich ist diese schon lange bekannten Projekte endlich unter die Leute zu bringen. Sowohl der Live-Mitschnitt, als auch die Doku mit Ramm4 sind seit mehreren Jahren bekannt. Andere Leute aus dem Forum und ich haben 2022(!) dazu persönlich von Paul Input bekommen. 2026 steht vor der Tür.

    Es ist echt wie ein Running-Gag. Bei Slipknot ist die gleiche Nummer mit der "Look Outside Your Window"-EP. Jedes Jahr "kommt sie bald".

    Mir ist klar, dass Größe auch mit Schwerfälligkeit einhergeht, aber so extrem zeitversetzt kann das doch keine Absicht sein.

    Die Diskussion zum Ende der Band läuft gewissermaßen seit "Zeit". Schlussendlich liege ich mit meiner persönlichen Vermutung auf einer Linie mit Hell Mood. Wenn man die Romantsierung außen vor llässt und einfach auf die harten Fakten blickt, bleibt nicht viel mehr übrig, als die zwei Optionen, die auch im hier verlinkten Artikel zu finden sind.

    Das Alter und die schon mehrfach diskutierten Umstände sorgen dafür, dass ich zur Version mit der finalen Tour tendiere. Die Marke wird natürlich auch danach gemolken. Siehe die Beatles. De facto seit 1969 nicht mehr existent, könnte man sich trotzdem jährlich mit "neuem" Material eindecken. Wenn sie ein neues Album aufnehmen sollten, müssten die schon sehr sicher sein, dass es ihr "Abbey Road" wird und nicht ein halb garer NDH-Auflauf, der nur diejenigen befriedigt, die absolut schmerzbefreit ALLES konsumieren würden, wo Rammstein draufsteht. Es würde der Marke nützen selbstbestimmt abzutreten und verhindern, dass sie als Legacy-Band rumgereicht werden. Es gibt kaum eine Gruppe, die so lange existiert und wirklich jedes Album ein Event und nicht einfach der übliche Output ist. Ich persönlich denke, dass Till mit seinen Solo-Sachen und dem damit zusammenhängenden Eskapaden nicht unbedingt dafür sorgt, dass die anderen fünf freudestrahelnd mit ihm ins Studio gehen wollen.

    Wirklich schwer zu sagen. Das ändert sich von Zeit zu Zeit, denke aber, dass meine all-time-favorites einfach mit meinem Alter zu tun haben: The Matrix, Fight Club, Requiem for a Dream, die Herr der Ringe-Reihe, die Potter-Reihe usw.


    Was mir aktuell im Kopf rumspukt:


    - Melancholia

    - Joker

    - Oldboy

    Verstehe bei dir nicht, wie du einerseits gern den Prof gibst, aber anderseits dann so platt deine Argumente vorträgst.

    Aus unseren heutigen Sicht mag ja alles an den Argumenten unpassend sein, aber ich verstehe auch, dass es im Fall einer Eheschließung zu einer Art Einverständniserklärung zwischen zwei Menschen kommt. Die in der Absicht zusammen sind, auch intim zu werden. Mir ist klar, dass eine eheliche Vergewaltigung genauso schlimm ist wie die durch einen Fremden und nichts mit Sex zu tun hat.. Aber ich glaube schon, dass man sich auch davor drücken wollte, Recht in so einem Bereich zu sprechen, der womöglich uneindeutiger wirkt. Und es steht ja die Frage, ob Frauen es nicht weiterhin schwer haben, eine solche Schuld zu beweisen. Diese Änderung des Gesetzes also nötig war, es allein jedoch noch nicht dazu beiträgt, Frauen besser zu schützen.

    Vllt ist es dann für eine Debatte sogar eher zuträglich, sie auch mit schlechten Argumenten zu beleben, damit sie mehr Gehör findet. Insofern ist "Schwachsinn" der Gegenargumente relativ zu sehen, denn sie wiesen Glaubenssätze aus, die überwunden werden mussten. Es wird auch Frauen gegeben haben, die annahmen, zu einer Ehe gehörten auch solche Tiefpunkte dazu.

    Nun ja, ob man etwas als „Schwachsinn“ oder „unpassend“ bezeichnet, kommt so ziemlich auf das gleiche raus. Es war nunmal immer falsch. So uneindeutig ist der Fall im Übrigen nicht. Der Grund dafür, dass man weiß, dass der überwiegende Teil an Vergewaltigungen in den eigenen vier Wänden geschieht, sind unter anderem die Frauenhäuser. Eine Anklage hat im Fall der Fälle aber, wenn man Pech hatte, eine niedrigere Strafe zur Folge als außerhalb der Ehe. Und ja, es ist nach wie vor ein schwer nachzuweisendes Verbrechen, aber absolut jeder Schritt in die richtige Richtung ist besser als keiner. Sicherlich wird es Frauen gegeben haben (und die gibt es leider immer noch), die „den Vollzug der Ehe“ als Pflicht gesehen haben. Das ist wiederum ein gesellschaftliches Problem, welches solchen (objektiven) Schwachsinn in die Köpfe pflanzt. Manchmal müssen Menschen daher zu ihrem Glück gezwungen werden, indem man ihnen Instrumente in die Hand drückt, mit denen sie sich wehren können. Ob sie es wirklich machen sei dahingestellt. Aber allein die Tatsache, dass es ab dem Zeitpunkt eine Option gab, hat sicherlich einige dazu gebracht sie auch zu nutzen.

    1. Man macht sich strafbar, wenn man denjenigen Bewerber, der die niedrigsten Gehaltsvorstellungen angibt, einstellt?


    2. Fakt ist, dass das nicht haltbar ist.


    3. Wir sprechen uns wieder, sobald sich auch das schöne Geschlecht nicht mehr öffentlich entblößen darf (bzw. das hässliche nicht so schöne in diesem Bereich der Lebensführung gleichberechtigt behandelt wird).

    1. Nein. Sondern, wenn man auf Basis des Geschlechts jemanden nachweislich benachteiligt.


    2. Ich verweise auf die Gütekriterien wissenschaftlichen Arbeitens: Objektivität (Unabhängigkeit von der Person, die etwas erforscht), Reliabilität (Messung ist zuverlässig und wiederholbar), Validität (es wird das erforscht, was tatsächlich erforscht werden soll). On top kommt noch die Peer-Review. Offensichtlich sind die genannten Erkenntnisse durch den Prozess gegangen. Was ist daran nicht haltbar? "Glaube" und "Gefühl" sind hier irrelevant.


    3. Auf die ersten zwei Sätze dazu gehst du nicht ein? Denn um die geht es. Was du anführst hat nichts mit der Diskussion zutun. Abgesehen davon, dass Frauen nach §183a durchaus dafür bestraft werden können.

    1: Siehe meine Erläuterungen und der Umstand, dass sich ein Arbeitgeber de facto strafbar machen würde, wenn ihm besagte Strategie nachgewiesen werden könnte.


    2. Zumindest in dem hier diskutierten Fall sind die Ergebnisse eben erforscht und damit haltbar.


    3. Weil die sinnvollen Änderungen erst einen Teil zur Gleichberechtigung beitragen. Meine Beispiele stellen Beschränkungen für die Lebenführung dar. Exhibitionismus würde ich persönlich nicht dazu zählen.

    Vergewaltigung als eigenständige Tat ist erst seit 1997 festgehalten worden, ja, zuvor konnte ein gewaltsamer Übergriff aber als Körperverletzung geltend gemacht werden. Wie gut das funktionierte, sei mal dahingestellt, dennoch ist die Unterstellung, Männer hatten einen Freibrief in der Ehe gehabt, so nicht haltbar. (So wie Merz dieses "Privileg" nicht verteidigt hat.)

    Es ging offensichtlich nicht darum, dass die Ehe eine Blackbox darstellt, sondern die praktisch gleiche Tat in der Theorie geringer bestraft werden konnte. Gegenargumente waren Schwachsinn wie, dass der Staat nicht "in den persönlichen Raum einzugreifen" habe. Statistiken im Vorfeld haben bestätigt, dass der überwiegende Teil von Vergewaltigungen (genauso wie grundsätzliche Gewalt) in den eigenen vier Wänden stattfindet. Es wurde Zeit.

    Zu Punkt 1:

    Selbstverständlich gibt es Unterschiede. Wir reden aber von Aspekten, die keinen Einfluss auf Gehalt und Umgang haben dürften. Es geht nicht darum, dass Unternehmen damit hausieren gehen, sondern ihnen zugute kommt, dass in DE selten über Gehälter gesprochen wird. So wird es nicht immer bekannt und wenn, dann kommen irgendwelche Strohmannargumente von "die Männer haben besser verhandelt" oder anderer Quatsch. Die Differenz in der Bezahlung liegt nicht an einem großen, diabolischen Plan, sondern an in der Gesellschaft verwurzelten Mustern. Daraus ergeben sich Dinge wie Frauen, die eben seltener in Führungspositionen sind (damit sinkt der Durchschnittslohn), Gender Bias (Zuordnung zu Feldern, aufgrund von Stereotypen), strukturelle Faktoren usw. Es gibt nicht DEN Grund, sondern es ist multikausal.


    Das führt zu Punkt 2:

    Das sind alles Dinge, die erforscht wurden und bei denen in der Wissenschaft Konsens herrscht. Ändern sich Fakten, passe ich auch meine Meinung dazu an. Bei gesellschaftlichen oder politischen Themen verlasse ich mich nicht auf mein Gefühl, sondern versuche herauszufinden, wie sich gewisse Dinge ergeben. Kann sein, dass auch ich emotional konträr zu etwas stehe, aber was bewiesen wurde, wurde eben bewiesen. Wenn du das mit "Angst" noch dazu meinst, ergeben sich einfach wenig Interpretationsspielräume, wenn man die Symbolik als das annimmt, was sie sein soll.


    Punkt 3:

    Gleichberechtigung bei gleicher Arbeit, unter Berücksichtigung von Faktoren wie Care-Arbeit, im persönlichen Umgang (sowohl verbale, als auch physische [sexuelle] Gewalt) usw. sind keine optionalen Themen. Das sind strukturell gewachsene Probleme, die angegangen werden müssen. Hier wären ein paar Beispiele (aus der BRD) deren Anpassung erst in den letzten paar Jahrzehnten durchgesetzt wurde:

    • §1356 BGB: Sie [die Frau] ist berechtigt, erwerbstätig zu sein, soweit dies mit ihren Pflichten in Ehe und Familie vereinbar ist. (bis 2001))
    • Frauen mussten zwingend den Namen des Mannes angeben (mindestens im ersten Teil des Doppelnamens). (bis 1991)
    • Ohne Zustimmung des Mannes durften Frauen kein eigenes Bankkonto eröffnen. (bis 1962)
    • Verließ eine Frau ihren Ehemann, galt sie als schuldig am Scheitern der Ehe und bekam keinen Unterhalt. (bis 1977)
    • Vergewaltigung in der Ehe erst seit 1997 strafbar

    Leise Vermutung, dass es bis zu der Diskussion der genannten Punkte kam, auch das Argument angebracht wurde, dass die Geschlechter ja so unterschiedlich seien und da eben auch juristisch Unterschiede gemacht werden müssten. Vergleichbare Beispiele für Männer wirst du vermutlich nicht finden.

    Hast du eben gesagt, Frauen wollen Führungspositionen, aber nicht wenn es schwierig ist? Mag sein, diese Praxis fällt auf. Aber woher rührt das denn? Das Image ist angeschlagen, man möchte ablenken und ah, seht her, wir sind so bemüht, wir nehmen gleich mal eine Frau. Und was? Das muss die Frau, die Verantwortung will, dann eben auch können. Falls nicht, sagt sie, es war der allgegenwärtige Sexismus, dass sie scheitern musste.

    Klingt sexistisch? Ja, aber das ist, was die Debatten der letzte Jahre erreicht haben: permanente Ausreden und Narrative.

    Nein. Da habe ich mich wohl nicht eindeutig genug ausgedrückt. Es gibt Untersuchungen, nach denen der Weg für Frauen nach oben frei gemacht wird, wenn ein Unternehmen strauchelt. Im Sinne von: alles steht vorm Kollaps, dann kann die Frau das ausbaden. Wir reden hier zumindest von genug Fällen, dass Studien dazu veröffentlicht wurden. Kann sie nicht konkret benennen. Wurde mal vor Jahren in einer Psychologie-Vorlesung die ich besucht habe besprochen.

    Einfaches Gegenargument: Rechte müssen sich nicht "verdient", sondern im besten Fall erweitert und im Nachgang verteidigt werden. Es ist auch absurd irgendwelche körperlichen Schwerstarbeiten als Vergleich heranzuziehen, während sie in westlichen Gesellschaften einen marginalen Bruchteil der Arbeiterschaft ausmachen. Wir sprechen vom gleichen Gehalt für gleiche Arbeit. Es geht um nachgewiesene Aspekte wie gläserne Decken, systematische Benachteiligung, Gewalterfahrungen usw. Wir reden von der Hälfte der Gesamtbevölkerung und nicht von einer Minderheit. Es sind wissenschaftlich seit Jahrzehnte erforschte Themen, die allesamt zum gleichen Ergebnis kommen. Anekdoten und "Gefühle" sind hierbei absolut irrelevant.

    Es ist Fakt, dass Frauen immer noch zu selten in Führungspositionen sind. Dazu noch so absurde Sachen wie der Umstand, dass Frauen oft in Verantwortungspositionen befördert werden, wenn besagte Unternehmen Probleme haben. Gesellschaftliche Aspekte wären Stereotype, Hypersexualisierung und Marginalisierung. Über Gewalterfahrung braucht man vermutlich nichtmal etwas sagen.

    Diese Misstände zu beseitigen und eine absolute Gleichberechtigung zu erreichen ist der Kern von Feminismus. Natürlich gibt es Menschen, die alles radikal auslegen und damit den Begriff toxisch machen. Das macht ihn in seiner eigentlichen Bedeutung aber nicht falsch.

    Kurze Frage: Wie streng wurden eigentlich in allen deutschen Hallen die Ausweise beim Eingang kontrolliert ob man 18 ist? Wurden nur die Leute kontrolliert, die etwas jünger aussahen oder alle?

    Ich würde davon ausgehen, dass die Kontrollen stichpunktartig erfolgen. Ich muss sagen, dass der überwiegende Teil der Anwesenden auch deutlich älter als 18 aussah.