Beiträge von 6(sic)6

    Du vielleicht. Und die, die rumheulen. "Die meisten" äußern sich dagegen überhaupt nicht.

    Bei welchem Label veröffentlicht er noch gleich seine Songs?

    Ich würde es eher "übertriebene Erwartungen" nennen.


    Bei dem Fest wird es mit diesem Line-Up trotzdem sicherlich gut abgehen. Meins ist es allerdings eher nicht und da zum einen Metal an sich nicht so mein Nr 1.-Ding ist und ich zum anderen den weniger metallischen Programmteil (Till, AP und Hocico) nun schon x-mal gesehen habe. Bin ich deswegen enttäuscht? Nö. Mir hat ja niemand versprochen, dass Helene Fischer auftreten würde und das am Ende nicht eingehalten (wobei das Line-Up ja vermutlich noch nicht vollständig ist 8o )

    Ich habe genaugenommen nichts erwartet, weil mich das Event nie interessiert hat. Bekomme nur mit, dass diejenigen, die es sich überlegt hatten, es entweder schulterzuckend hinnehmen oder irritiert sind von der Masse an unbekannten Namen. Heißt ja nicht, dass jemand auf die Barrikaden steigt. Riesige Freude höre ich zumindest bis dato nur aus sehr wenigen Ecken. Diejenigen, die hingehen, werden hoffentlich trotzdem live ihren Spaß haben.


    Und Mainstream bedeutet nicht, dass man bei einem großen Label unter Vertrag ist. Es geht um den Bekanntheitsgrad der/des Künstlers/Künstlerin und Größe der Spielstätten, die man füllt. Beides kann er für sich im positiven verbuchen. Die Pop-Künstlerin Raye ist zum Beispiel auch am explodieren, hat aber auch kein fettes Musikhaus im Rücken.


    Und es geht ja nicht um Versprechungen, sondern Erwartungen. Wenn man diese nicht hatte, dann ist es ja eh egal.

    Bis auf Ministry kenne ich keine Band. Für mich sieht das nach Resterampe aus.

    Gehe da mit. Wenn man ehrlich ist, haben die meisten ein Line-Up der Größe von Ministry erwartet. Ergo "mittelgroße" Bands, die zwar keine gigantische Fanbase haben, aber zumindest Szene-Kennern vom Namen her etwas sagen. Warum? Weil Till ein Mainstream-Künstler ist und man dementsprechend nicht davon ausgeht, dass überwiegend tiefster Underground präsentiert wird. Gut, wenn man kleinen Bands eine Bühne bietet, aber man sollte sich nicht wundern, wenn Vorfreude Enttäuschung weicht.

    Dein Vielfaltempfinden reicht von einer U-Bahnstation bis zur nächsten?!

    Wieso sind deine Posts immer darauf ausgelegt, dich über den, kurzgefasst, Pöbel zu erheben? - Ich denke, du glaubst, das ist dein Beitrag die Welt zu verbessern. Aber diese, ich sage es mal bildlich, Dorftrolle werden sich nicht ändern, wenn einer, wie du, schreibt, sie seien peinlich ("blau") und dumm ("Humor").

    Das ist dein Kriterium, dir wäre das unangenehm, du würdest es ändern wollen. Intellektuelle Eitelkeit und so. Für sie ist es stattdessen diese Abgrenzung, die sie daran mögen.

    Insofern noch einmal die Frage, warum zeichnest du lieber psychologische Profile des Publikums anstatt dich über deine musikalische Erfahrung hier auszutauschen?

    Weil genau der von mir genannte Aspekt Teile(!) der beiden Fanbases zusammenbringt. Also die vermutete Erklärung, warum sich die beiden Musiker (neben evtl. persönlicher Sympathie) zusammengetan haben. Und beziehe mich nicht auf Bildung, sondern auf bewusstes Verhalten. Mir ist schon klar, dass hierbei Klischees bedient werden. Diese kommen manchmal eben irgendwoher und bilden einen (erneut) Teil(!) der benannten Gruppe ab.


    Hier geht es mir um objektiv grenzüberschreitende "Witze" und unkontrolliertes Saufen, welches sich auf das genannte Verhalten bezieht . Beides ist scheiße und das benenne ich so. Es nervt alle anderen auf den jeweiligen Shows. Ist ja nicht so, als wäre ich der einzige, der sich über diese Leute aufregt. Siehe Berichte zu Rammstein. Nerv wildfremde Leute nicht, dann wirste nicht kritisiert. Einfache Gleichung. Das sind keine psychologischen Profile, sondern einfach Beobachtungen, die nicht exklusiv sind. Abgesehen davon: Who cares?

    Zur Alex Terrible-Version: Habe zu Anfang etwas gestutzt, aber tatsächlich gibt es große Überschneidungen bei einem Teil der Fanbase. Deathcore ist nicht gleich Deathcore. War im Abstand von einer Woche bei Lorna Shore und Slaughter to Prevail. Es gab natürlich Leute wie mich, die überall auftauchen, aber der Kern war deutlich anders.

    Sowohl bei Lindemann als auch bei StP waren wahnsinnig viele Leute aus ländlichen Gebieten da. Von denen wiederum echt ein nicht geringer Teil schon vor dem Support unfassbar blau und mit einem eher lauten "das wird man wohl noch sagen dürfen"-"Humor" ausgestattet. Waren nicht "alle" (Pauschalisierung lässt grüßen), aber es war auffällig genug, dass es in Erinnerung geblieben ist. Wird dem Management wohl auch aufgefallen sein.

    Zu 99% war alles, was jetzt auf die einzelnen Singles aufgeteilt ist, bereits in der Compilation "Remixes" vorhanden.

    Glaube den aktuellen Schritt haben sie (bzw. das Management) aufgrund von Kohärenz durchgezogen. Auf den Streamingservices war es bis dato ein ziemlich krasses durcheinander. Ein Haufen Playlists, die sich überschneiden, nur die Singles von den letzten zwei Alben usw. So haben sie zumindest eine digitale Auswahl der "real" erschienenen Sachen. Viele werden die Playlist-Lösung bevorzugen, aber es wird auch Fans wie mich geben, die gerne alles so vorfinden, wie es ursprünglich gedacht war.

    This. Für Gerüchte, die man als Fakt darstellt, einfach in einen passenden Reddit-Thread gehen.

    Mach dich mit der Einstellung ruhig zum Opfer eines manipulativen Menschen. Aber red das anderen doch nicht auch noch ein.

    Hä? Missverstehst du mich? Wenn jemand was objektiv rassistisches oder anderweitig verletztendes von sich gibt und die Betroffenen es so benennen, dann ist es rassistisch oder was auch immer. Außer es ist ein konstruierte Einzelmeinung, was hier nicht der Fall ist. Mehr ist damit nicht gemeint. Blackfacing und die Nutzung ensprechender Begrifflichkeiten ist halt einfach indiskutabel. Nur weil die Person, die Entsprechendes von sich gibt, es abstreitet (während Bild und Text vorhanden sind), wird es nicht weniger wahr. Wenn man glaubhaft machen kann, dass man sich dessen nicht bewusst war und sich für das verletzende Verhalten entschuldigt, dann sollte man die Sache auch abschließen.

    Gehe ich mit. Im persönlichen Umgang ist er überwiegend sehr nett. Zeitgleich kenne ich all die Sachen, die hier genannt wurden. Er hat es definitiv unter edgy Humor verstanden, aber das ist irrelvant, wenn die Außenwirkung so eindeutig ist. Man kann sich ja auch nicht auf "war nicht so ernst gemeint" stützen, während die betroffene Person tief verletzt ist.

    Also ich war weder in der Row 0, noch bin ich weiblich. Und er war, wenn auch nur kurz, sympathisch zu mir.

    Menschen haben halt unterschiedliche Facetten. Ich glaube durchaus, dass er seine Schattenseiten hat. Zeitgleich kann er sehr sympathisch sein. Ich habe ihn schon mehrfach vor der ganzen Rammstein-Geschichte und danach getroffen und er war dabei immer nett bis herzlich. Man kann Arschloch und Heiliger gleichzeitig sein. Hängt einfach vom Zeitpunkt ab.

    Mein Vögelchen hat es mir gezwitschert.

    Finde es interessant zu sehen, dass sich die Jungs bei M&Gs bezüglich Infos wenig scheißen (wenn es im Fall von Tills Aussage wirklich stimmt). Siehe das M&G in Berlin, bei dem ich und andere User anwesend waren. Da hat Paul auch eine ganze Menge an Sachen bestätigt: Doku (vier Teile, Streaming angepeilt), Ramm4 als Lead-Single für die Doku, Entre dos tierras als Till-Single (als noch im Raum stand, es sei ein Rammstein-Track), Hintergründe zu Songs wie Adieu usw. Hat sich ja alles soweit bewahrheitet, außer die Sachen, die grundsätzlich noch nicht veröffentlicht wurden.

    Daher würde ich, wenn die Aussage denn wirklich so gefallen ist, einiges drauf wetten, dass es stimmt.

    Ich glaube einfach, dass bei den Jungs eine gewisse Altersmilde eingetreten ist. Eben auch was den Perfektionismus betrifft. Die Legacy ist sicher, die Alben sind veröffentlicht, die größten Touren gespielt. Denke, es ist ihnen einfach weitesgehend egal, ob das fünfundvierzigste selbstbeweihräuchende Produkt ein Jahr früher oder später erscheint.


    Die einzige Ausnahme wäre ein komplett neues Album, da würde man sicherlich wieder sehr strukturiert und perfektionistisch agieren. Aber bei einer Vinyl-Box, Live-DVD oder ähnlichem. Ja mei.

    Auf der menschlichen Ebene gehe ich mit, aber es ist ja de facto ein Unternehmen. Da geht es weniger um den emotionalen Aspekt, sondern ums Geschäft und entsprechende Abläufe. Dahinter steckt ein großes Team und nicht nur die sechs Bandmitglieder. Die müssen das alles abnicken, aber Promo und Co. läuft ja nicht über die. Daher bin ich irritiert.

    Zumal ich mich frage ob es in dem Fall des Releases nicht sogar raffinierter gewesen wäre noch den großen "Hype" um die Skandale mit zu nutzen. Ein Produkt wie eine Konzertaufzeichnung werden sich ohnehin nur Fans kaufen, und garantiert hätte jede Popelzeitung darüber berichtet wenn Rammstein einen Mitschnitt von der berüchtigten Tour, bei der die Vorwürfe ans Licht kamen veröffentlichen würden. Das wäre in diesem Fall tatsächlich das Motto "es gibt keine schlechte PR" gewesen.

    Glaube das wäre zum einen nach hinten los gegangen (nicht wegen den Verkaufszahlen, sondern vom Image-Schaden) und zum anderen war ja vieles noch in der Luft. Stell dir vor, dass Lindemann im besagten Zeitraum tatsächlich als Sexualstraftäter verurteilt worden wäre. Das wäre nicht nur für die Band, sondern auch für Universal der absolute Super-Gau. Man hätte damit das Gesamtwerk auch rückwirkend mit dem Arsch eingerissen. Und es gibt durchaus "schlechte PR". Und zwar wenn Beweise auf dem Tisch liegen und/oder Gerichte der Argumentation folgen. Leise Vermutung, dass ein P. Diddy nach seinem Knast-Aufenthalt kein großes Comeback feiern wird.

    Gäbe es zum Beispiel bei der Band einen vergleichbaren Fall oder zum Beispiel ein Video, wie das auf dem Diddy seine Ex durch einen Gang prügelt, dann wäre es nicht nur ein "Medien-Problem". Der normal denkende Teil der Fanbase hätte sich ebenfalls abgewandt. Es wird immer einen harten Kern geben, dem absolut alles egal ist, aber nicht der Mehrheit. Das ist dann die Art von Mensch, die sich auch zu Lebzeiten von Ian Watkins Platten von ihm gekauft hätte.

    Vielleicht einfach, um die Marke Rammstein möglichst lange am leben zu halten hält man die Sachen, die schon fertig sind möglichst lange unter Verschluss um sie nach und nach zu veröffentlichen, denn man weiß ja nicht, ob Rammstein jemals noch neue Sachen produzieren.

    Das glaube ich persönlich nicht. Man kann die Band wohl mit Giganten wie KISS oder den Beatles vergleichen. Es ist absolut egal, ob was neues raus kommt oder nicht. Es gibt immer wieder Möglichkeiten alte Sachen neu aufzulegen. Siehe die XXXIII-Box. Die werden sicher irgendwann den ersten beiden Album einen fetteren Sound geben und neu auflegen, die Remixes vllt. nochmal separat rausbringen usw. Dann irgendein Buch. Die Möglichkeiten sind unendlich.

    Daher finde ich es umso seltsamer, dass sie den Hype-Train immer versetzt fahren lassen. Ist ja ähnlich wie mit der Veröffentlichung zur Show im Madison Square Garden. 2010 gespielt und 2015(!) veröffentlicht. Dazwischen gab es mit MiG eine neue Live-Show und einen eigenen Release. Es ist nicht so, dass das Zeug nicht weniger verkauft werden würde, wenn es später kommt, aber es wirkt einfach nicht professionell. Sicherlich wird es gute Gründe geben, aber das Gefühl bleibt bestehen.

    Ich frage mich wieso, bei einer Band dieser Größe, es nicht möglich ist diese schon lange bekannten Projekte endlich unter die Leute zu bringen. Sowohl der Live-Mitschnitt, als auch die Doku mit Ramm4 sind seit mehreren Jahren bekannt. Andere Leute aus dem Forum und ich haben 2022(!) dazu persönlich von Paul Input bekommen. 2026 steht vor der Tür.

    Es ist echt wie ein Running-Gag. Bei Slipknot ist die gleiche Nummer mit der "Look Outside Your Window"-EP. Jedes Jahr "kommt sie bald".

    Mir ist klar, dass Größe auch mit Schwerfälligkeit einhergeht, aber so extrem zeitversetzt kann das doch keine Absicht sein.

    Die Diskussion zum Ende der Band läuft gewissermaßen seit "Zeit". Schlussendlich liege ich mit meiner persönlichen Vermutung auf einer Linie mit Hell Mood. Wenn man die Romantsierung außen vor llässt und einfach auf die harten Fakten blickt, bleibt nicht viel mehr übrig, als die zwei Optionen, die auch im hier verlinkten Artikel zu finden sind.

    Das Alter und die schon mehrfach diskutierten Umstände sorgen dafür, dass ich zur Version mit der finalen Tour tendiere. Die Marke wird natürlich auch danach gemolken. Siehe die Beatles. De facto seit 1969 nicht mehr existent, könnte man sich trotzdem jährlich mit "neuem" Material eindecken. Wenn sie ein neues Album aufnehmen sollten, müssten die schon sehr sicher sein, dass es ihr "Abbey Road" wird und nicht ein halb garer NDH-Auflauf, der nur diejenigen befriedigt, die absolut schmerzbefreit ALLES konsumieren würden, wo Rammstein draufsteht. Es würde der Marke nützen selbstbestimmt abzutreten und verhindern, dass sie als Legacy-Band rumgereicht werden. Es gibt kaum eine Gruppe, die so lange existiert und wirklich jedes Album ein Event und nicht einfach der übliche Output ist. Ich persönlich denke, dass Till mit seinen Solo-Sachen und dem damit zusammenhängenden Eskapaden nicht unbedingt dafür sorgt, dass die anderen fünf freudestrahelnd mit ihm ins Studio gehen wollen.

    Wirklich schwer zu sagen. Das ändert sich von Zeit zu Zeit, denke aber, dass meine all-time-favorites einfach mit meinem Alter zu tun haben: The Matrix, Fight Club, Requiem for a Dream, die Herr der Ringe-Reihe, die Potter-Reihe usw.


    Was mir aktuell im Kopf rumspukt:


    - Melancholia

    - Joker

    - Oldboy