Beiträge von Purerhass

    Zitat

    Original von Der König aller Winde
    "Los" kann man an tausende Worte anhängen. Nur so nebenbei...
    Trotzdem ist der Text nicht schlecht.


    Ja klar...kann man das nur ... ein Lied zu schaffen das so genial ist...ist sehr sehr schwer....

    Boah ich fasse es nicht es ist kein Thread über Slayer offen ^^...
    Naja jetzt ist ja endlich einer offen :)


    Bio:


    Slayer, ein Name, ein Programm. Wo Slayer draufsteht, ist Metal drin. Kaum eine andere Band, und sei sie noch so kommerziell erfolgreich, hat auf den Hartwurst-Sektor einen derart großen Einfluss ausgeübt, wie die vier Kalifornier. Seit Anfang der Achtziger lärmt es nun aus dem Sunshine-State ohne Gnade in alle Himmelsrichtungen.



    Kerry King (Gitarre) ist 1982 auf der Suche nach fähigen Musikern, um eine Band zu gründen. Den Bassisten Tom Araya, der zu der Zeit in einem Krankenhaus als Therapeut arbeitet, kennt er bereits aus früheren Tagen, als er gemeinsam mit ihm in einer Combo spielt. Den zweiten Gitarristen Jeff Hanneman gabeln die beiden auf, als er im selben Haus herum dudelt, in dem Kerry wohnt. Alles, was jetzt noch zum finalen Gelärme fehlt, ist ein geeigneter Schlagzeuger. Fündig werden sie bei einem gewissen Dave Lombardo, ein Tier von einem Drummer. Ihre ersten Gigs bestreiten sie mit Coverversionen bekannter Metal- und Punk-Songs.
    Im Jahr darauf spielen sie ein Konzert in einem Club, bei dem zufällig auch Brian Slegel, Inhaber von Metal Blade-Records, anwesend ist. Er bietet Slayer an, einen Track für den dritten Teil des Metal Massacre-Samplers beizusteuern, das diese dankend mit "Aggressive Perfector" annehmen. Noch im selben Jahr schmettert das Quartett unter der Regie von Slagel und Bill Metoyer das Debüt-Album "Show No Mercy" ein.


    Das Spielen mit satanistischen Symbolen beherrscht die Band von Anfang an gut, denn im prüden Amerika lässt sich mit so was viel Publicity erzielen. Mit grandios blöden Lyrics setzen Slayer ihre erste Duftmarke in einer Metal-Szene, in der Heavyness erst noch richtig definiert werden will. Kostprobe? In "Evil Has No Boundaries" heißt es sinnig: "Satan our master in evil mayhem guides us with every first Step. Our axes are frowing with power and fury, soon there'll be nothingness left". Großer Lyrik-Sport im Angesicht des Teufels. In einer Rohfassung mit grottigem Sound sind auf SNM aber bereits alle Zutaten vorhanden, die auch heute noch die Slayer-Trademarks darstellen: kreischende Soli, sägende Riffs, druckvolles Drumming und die hysterisch schreienden Vocals. Die Gagen, die sie für ihre erste Tour erhalten, werden komplett versoffen.


    Neue Songs entstehen, die in der EP "Haunting The Chapel" resultieren. Heute ist das Teil nicht mehr erhältlich. Die Songs finden sich auf dem Re-Releases der Live-EP "Live – Undead" wieder, dass im Original 1984 das tote Licht der evil Welt erblickt. Das erste komplette Album seit dem Debüt knüppeln sie in der altbewährten Besetzung und wiederum mit Brian Slegel 1985 ein. "Hell Awaits" verkauft innerhalb kürzester Zeit über 100.000 Einheiten, was selbstverständlich Major-Labels auf den Plan ruft. Im Zuge der Veröffentlichung zieht es die Band zum ersten Mal nach Europa, wo sie einige Headliner-Clubshows spielen und auch das Dynamo-Festival mit einem Besuch beehren. Die böse Saat ist somit auch auf dem alten Kontinent gesät.


    Richtig auf geht sie weltweit aber erst 1986. Ein Knilch namens Rick Rubin setzt sich mit Slayer in Verbindung und möchte gerne deren nächstes Album produzieren. Bis zu diesem Zeitpunkt hat sich Rubin jedoch nur mit Arbeiten für Run DMC, den Beastie Boys und Public Enemy ausgezeichnet. Eventuell aufkeimende Befürchtungen bezüglich eines softeren Sounds oder gar Hip Hop-Einflüssen ersterben beim Anhören des bahnbrechenden Meisterwerkes "Reign In Blood". Auf nicht einmal 30 Minuten dreschen Slayer, gewandt in einen lupenreinen Sound, alles nieder, was jemals vorher unter der Marke "Heavy" firmierte. Dabei ist die Schnelligkeit, wenn den Aussagen Arayas geglaubt werden darf, so gar nicht beabsichtigt, sondern kristallisierte sich erst bei den Aufnahmen heraus.


    Die Auswirkungen, die der Release dieser Scheibe auf den Metal haben sollten, waren jedoch schon damals vorherzusehen. Zu Recht gilt sie als die wohl beste je unter dem Banner Thrash- oder Speed erschienene Platte. Der Release der Scheibe verzögert sich jedoch etwas. Die Neigungen der Band, allzu freizügig mit Symbolen der Nazi-Zeit zu spielen, macht die Plattenfirma CBS, bei der RIB eigentlich erscheinen soll nicht mit. Rick Rubin hilft auch hier aus, und so erscheint 1986 ausgerechnet auf einem Hip Hop-Label die wohl spektakulärste Metal-Platte der Achtziger. Die Reibereien um Fascho-Symbolik bzw. Texte ("Angel Of Death") sorgen dafür, dass europäische Fans erst 1987 in den Genuss des neuen Outputs kommen. Zum ersten Mal gelingt Slayer der Einstieg in die US Billboard-Charts (#94, GB #21), und am Ende steht eine goldene Schallplatte auf der Habenseite.


    Die Fanscharen wachsen und wachsen, also muss ein Fanclub her, den die Band schwachsinniger Weise auch noch auf "Slaytanic Wehrmacht" tauft. Feinfühligkeit ist offenbar nicht ihr Ding. Noch während der folgenden Tour verlässt das Rhythmus-Urwerk Lombardo aufgrund der berühmten 'persönlichen Differenzen' die Band und wird durch Tony Scaglione (Whiplash) ersetzt. Dieser passt aber nicht zur Band und, so kehrt Dave wieder zurück.


    1988 steht ganz im Zeichen des Nachfolgers zum Meisterwerk. Der Druck scheint von außen betrachtet immens zu sein, denn was sollen Slayer in punkto Geschwindigkeit oder Aggressivität noch drauf setzen? Nichts, eben deswegen drosseln sie das Tempo und versuchen nicht, alle Geschwindigkeitsrekorde zu brechen, was die Fangemeinde erst etwas irritiert, das Objekt der Begierde aber dann doch als das erkennt, was es ist, ein würdiger Nachfolger. Ausgerechnet mit "Criminally Insane" platzieren sie sich sogar in den Single-Charts. Das 90er-Album "Seasons In The Abyss" erscheint komplett auf Rubins American Recordings. Wieder ging's ab in die Charts, was von da an als Selbstverständlichkeit angesehen werden darf. In Deutschland steigt die Platte bis auf Platz 19, in Großbritannien auf 18 und in den USA auf Nummer 40. Für das Spätjahr stehen extensive Touren auf dem Programm. Mit Testament als Support geht es durch Amerika und mit Anthrax, Megadeth und Suicidal Tendencies firmieren sie unter dem Banner 'Clash Of The Titans" in Europa. Die musikalischen Epen dieser Tour finden ihren Eingang auf dem Live-Album "Decade Of Aggression".


    1992 verlässt Lombardo Slayer dann wieder einmal, und Forbiddens Paul Bostaph nimmt hinter der Schießbude Platz. 1993 nehmen Slayer zusammen mit Ice-T den Song "Disorder" für den Judgement Night-Soundtrack auf, aber erst 1994 gibt es wieder etwas in Album-Länge auf die Ohren. Auf "Divine Intervention" ist zum ersten Mal auf Albumlänge Bostaph zu hören. Mittlerweile hat das Quartett bereits Legenden-Status inne, eventuell entstehende Erwartungen gehen ihnen getrost am Allerwertesten vorbei. Unbeschwert prügeln sie denn auch auf "Divine Intervention" los, was ihnen die Fans in Form von Plattenkäufen danken. Platz acht der US-Charts springt dabei heraus. Beachtlich.


    1996 ist es an der Zeit, den Wurzeln zu würdigen. Mit "Undisputed Attitude" ehren sie ihre Hardcore- und Punk-Usprünge. Mit Songs von Iggy And The Stooges, sowie Minor Threat und D.R.I. überraschen sie ihre Fans, und nicht alle aus dem eher konservativen Metal-Lager sehen das mit Wohlwollen. Nach diesem Release erhält das Buch Slayer-Drummer ein weiteres Kapitel. Bostaph steigt aus und schließt sich der Combo The Truth About Seefood an. Ersatz finden Araya, Hanneman und King in John Dette (Ex-Testament), der aber 1996 für das nächste Album dem zurückgekehrten Bostaph Platz macht. Und da war sie auf einmal, die Platte, die als Ausrutscher bezeichnet werden darf. Death Metal-Riffs en Masse und ein durch Effekte hindurch brüllender Tom Araya hören sich wenig inspiriert an. Trotzdem treten sie wieder einen Siegeszug rund um den Erdball an, mit ausverkauften Konzerten aller Orten.


    Das für Mitte Juli 2001 angekündigte neue Album wird nicht wie vorgesehen "Soundtrack Of The Apocalypse" heißen, sondern "God Hates Us All", auch nicht weniger bedrohlich ... Zusammen mit Pantera, Biohazard, Cradle Of Filth und weiteren Bolzenschneidern steht Ende September zudem eine Tour durch deutsche Städte an. Die neue Scheibe wird unter der Regie von Matt Hyde eingetrümmert, der nach den Aufnahmen zum Song "Bloodline" (Dracula 2000) für würdig befunden wurde. Die Aufnahmen werden immer wieder unterbrochen, etwa für das Ozzfest oder die Recordings für den Track "Here Comes The Pain", welcher für irgendein Wrestling Tier geschrieben wurde. In Bryan Adams' Warehouse Studios in Vancouver wird das Baby schließlich, nach kleineren Umdekorationen wie diversen Totenschädeln und ähnlichem aus der Taufe gehoben und kann einem schon nach einmaligem Hören mächtig den Arsch versohlen.


    Und der Treppenwitz geht weiter. Paul muss seinen Stuhl räumen, da er aufgrund chronischer Ellbogenschmerzen nicht mehr in der Lage ist, die Sticks beim zweiten Teil Tour zu schwingen. Sein Ersatz ... wer wohl? Das Konzert am 7. Dezember 2001 im Warfield Auditorium in San Francisco findet aber noch mit ihm statt, wo die Kameras mitlaufen und die Aufnahmen schließlich als DVD ins Regal wandern.


    2006 arbeiten die Kalifornier an ihrem neuen Album, auf dem sie zum ersten Mal seit 1990 in Originalbesetzung ihre Geschwindigkeitsrekorde brechen. Zum symbolträchtigen Datum 6.6.2006 erscheint in den USA die EP "Eternal Pyre" mit dem neuen Stück "Cult". Der Rest der Welt kann sich den Song am selben Tag ab 06.06 Uhr von der Slayer-Webpage laden. Der Tag ist gut gewählt, denn so haben zahlreiche Metaljünger gleich neues Material zum Headbangen - wird doch just am 6.6.2006 auch der (Inter)National Day Of Slayer ins Leben gerufen. Mittlerweile zum allgemeinen Metaller-Feiertag erkoren, ist es an diesem Tag Pflicht, lautstark Slayer zu hören. Immer und überall.


    Doch zurück ins Studio. Dort arbeiten Araya und Co. am Feinschliff für "Christ Illusion". Für die Produktion ist Josh Abraham zuständig, unter Supervision von Rick Rubin. Neben Lombardo und Rubin setzt man auch bei der Covergestaltung auf alte Bekannte. So zeigt sich Larry Carroll für das visuelle Blutbad verantwortlich, das schon vor der Plattenveröffentlichung für Proteste in Kalifornien sorgt. Schon die Artworks von "Reign In Blood", "South Of Heaven" und "Seasons In The Abyss" entstammen seinem Pinsel.


    Anfang Juni will die Band dann mit ihrer Unholy Alliance - Chapter II-Tour in Amerika starten. Als Supports sind u.a. Children Of Bodomund Lamb Of God engagiert. Aufgrund einer Gallenblasen-Operation Tom Arayas verschiebt sich der Tourstart auf Mitte Juni.


    Im August kommt "Christ Illusion" in den Handel, das neben kompromissloser Schnelligkeit und Härte auch etwas langsamere Nummern zu bieten hat. Im Oktober und November spielen sie fünf Konzerte in Deutschland. Neben Lamb Of God und Children Of Bodom sind auch In Flames mit von der Partie.

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    Original von dog.88



    Ich war am Juni 2006 da. War 3 Tage nachdem Rock am Ring Konzert. Klar hat sich James Stimme verändert. Sie ist nicht mehr so kräftig wie früher. Am besten fand ich seine Stimme bei S&M. Es war schon so das sich Sad but True zum Beispiel nicht wirklich gut angehört hat wegen des eher neutralen Gesanges. Alles in allem war es aber ein geiles Konzert. Und das mit dem Gesang ist mir nur bei Sad but True aufgefallen


    Joa das muss man aber auch verstehen und respektieren das sich die Stimme verändert das ist ja normal...
    Tom Araya(Slayer) hats ja auch net mehr so drauf naja wer soll auch den Anfang von Angel of Death so hinkriegen ausser er in jungen Tagen einfach einzigartig!Jedem Thrasher der Slayer noch net gehört hat sollte sie Reign in Blood aufjedenfall reinziehen das ist eigtl. für jeden Metaller Pflicht ;) sowie Master of Puppets von Metallica
    Naja Prost Mahlzeit GUten nacht ich geh schlafen :P

    Das lied ist der Hammer, vor allem alles auf den Reim "los" zu reimen einfach genial.
    Live gefällt es mir seeeehr , vor allem Geil das Richard bei dem Lied lacht das sieht man Live ja sonst eigtl. net so...^^
    Das mit dem Gott-Los ist mir auch schon aufgefallen, es ist wieder mal Pure Provokation...vlt. auch eine anspielung auf die "Bild" die nämlich zum
    Herzeleid-Cover schrieb ,das Rammstein sich als Herrenmenschen darstellen (Gott)

    Es wird "nein" hineingeschriehen weil der Kannibale ja sein "Teil" ist (vom Opfer) und da sagt ja in dem Falle Till(Kannibale) "Das ist mein Teil"
    Paul und Richard (verkörpern das Opfer)und schreien : NEIN
    weil es ja in wirklichkeit das Teil vom Opfer ist und nicht vom Kannibalen, der Kannibale beansprucht das aber für sich und nennt es sein eigen...
    Ich hoffe ich habe das Verständlich geschrieben...

    *In diesem Lied ist eine Anspielung auf Edgar Allan Poes Geschichte „Das Fass Amontillado“ vorhanden. Die Idee zu dem Lied kam Till Lindemann nach dem Heiratsantrag einer seiner Freundinnen. Er schrieb das Lied zuerst als Gedicht. Eine besondere Anspielung auf diese Beziehung findet sich an der Stelle:


    Welch ein Klopfen, welch ein Hämmern
    Draußen fängt es an zu dämmern
    Alle Nägel stehen stramm
    Wenn ich sie in dein Leibholz ramm’ / ...stein>ist im Booklet auch mit einem Bindestrich versehen(Ramm-stein) so bezieht sich das lied wie "Der König aller Winde" schon erwähnte auf die Band die ihm sehr wichtig ist<
    Stein um Stein mauer ich dich ein
    Stein um Stein
    Und keiner hört dich schreien
    Das letzte Wort der Strophe wird von Lindemann mit einem herausgeschrieenen „stein“ zum Bandnamen verlängert.*
    *quelle Wikipedia


    Achja und noch etwas. Kommt es nur mir so vor oder ist Das Lied Live ein bissle gesampelt? Beim Refrain kommt es mir so vor als ob des vom Band kommt, würde mich auch net wundern wenn ich das Lied jedes Konzert singen (schreien) müsste wäre die Stimme auch irgendwann weg...^^

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    Original von WensdayAddams
    Kurz gesagt,ich bin für Experimenten... :dafuer: Aber wenn einmal auf der Bühne statt Lindemann irgendein fremder Mann(oder sogar eine Frau - es wäre einfach Alptraum) singen würde und ich all das beim Konzert mit meinen eigenen Augen zuschauen würde,dann würde ich von Angst und Enttäuschung augenblicklich und garantiert(200% aus allen 100! ) sterben... :]


    Junge Rammstein wird es nur in dieser Konstilation geben, denn sonst wäre es kein Rammstein mehr! Das sagen die Rammsteinler selbst, also brauchst du dir da drüber keinen Gedanken machen!

    Offizielles Statemant der Homepage Rammstein.de
    Da uns viele Nachfragen zum Erscheinen der limitierten Editiion von VÖLKERBALL erreichen, und hierzu die unterschiedlichsten Informationen im Umlauf zu sein scheinen, möchten wir kurz mitteilen, dass nach Aussage des Vertriebes die Auflage der Limitierten Edition vollständig bis zum 23./24.11. im Handel verfügbar sein wird!


    -.-

    Och ...=(
    Ich hab sie in Wacken gesehen und ich muss sagen war echt ein eiskalter AUftritt ;)
    Viele kritisieren ja das neue Material , ich persönlich finds mega geil . Klar ist es zu dem älteren Material etwas anders , aber mir gefällt es sehr vor allem weil es so düster ist...

    Ach mir ist es eigetnlich Latten ob sie den Preis nun gewonnen haben oder Peng, wie ihr vlt. auch schon bemerkt habt sind Preise von Rammstein eher mit einem müden lächeln entgegen genommen wurden und genialen Sprüchen ^^
    Soll doch der Bushido gewinnen , viele Preise wird er bestimmt eh nit mehr gewinnen, weil das Interresse nach "gangsta Rap" irgendwann auch wieder sinkt. Was mich nervt ist sowieso diese Geplappere von einer Neuen Deutschen ,Welle...
    Die haben halt alle glück weil sie einen Trend mitgegangen sind...
    Und auf dem auch immer noch sind...
    Rammstein wurden schon immer kritisiert weil sie zu provokant , zu krass und zu Deutsch sind, trotzdem haben sie ihre Fans , und das nicht wegen nem Trend .... Das sollte den Bushido Fans klar sein (oder auch Silbermond JUli etc...)
    Bevor hier wiederkommt das Bushido erfolgreicher und besser als Rammstein sei... :tongue:

    Biographie: (laut.de)


    Obwohl Celtic Frost quasi schon seit ihren Anfängen als Kultband gelten, geht die Combo selbst schon aus einer anderen Truppe hervor, deren Name inzwischen mit allergrößter Ehrfurcht genannt wird: Hellhammer. Dieses Trio schließt sich 1982 in Zürich zusammen und besteht aus Sänger/Gitarrist Tom Warrior (eigentlich Thomas Gabriel Fischer), Basser Steve Warrior und Drummer Bruce Day. Damals offiziell als eine der schlechtesten Bands der Welt anerkannt, sollten sie den Grundstein zu einer der wichtigsten und einflussreichsten Bands der ganze Metalszene legen.


    Die '93 über Noise Records veröffentlichte EP "Apocalyptic Raids" lässt eine Aufschrift vermissen, in welcher Geschwindigkeit die Scheibe abgespielt werden soll. Allerdings macht das auch keinen großen Unterschied, da sie sowohl auf 33 wie auf 45 RPM ziemlich seltsam klingt. Das soll die einzige Veröffentlichung von Hellhammer bleiben, denn Tom löst die Band auf, um mit Martin Eric Ain am Bass (der auch schon bei Hellhammer dabei war) und Drummer Isaac Darso Celtic Frost zu gründen. Bemerkenswert daran ist: Noch bevor überhaupt ein Ton der neuen Band steht, legen Martin und Tom dem Noise Label ein komplettes Konzept vor, nach dem sie die Band später aufziehen werden. Selbst die Titel der Alben sind darin schon vermerkt.
    Isaac ist schnell wieder raus, und so entsteht "Morbid Tales" unter Mitarbeit von Stephen Priestly. Schon von Anfang an kokettieren sie mit okkultistischen/satanistischen Anspielungen und sorgen nicht nur in der ach so liberalen Schweiz mächtig für Aufsehen. Tom sorgt nicht nur mit seiner Art zu singen quasi im Alleingang für die Entwicklung der Death-Grunts, sondern die geschminkten Gesichter der drei Akteure sind auch die Vorläufer des Corpse Paints der gesamten Black Metal-Szene. Schon kurz nach den Aufnahmen verlässt Stephen die Band, was sich aber beinahe als Glücksfall herausstellt, denn mit dem Amerikaner Reed St. Mark (der später auch mit Mindfunk kurze Erfolge feiern kann) kommt eine echte Verstärkung in die Band.


    Nach einer kurzen Deutschland-Tour nehmen sie die "Emperor's Return" EP auf, geben dann zurück in Zürich einen Warm-Up Gig und fahren ihre erste größere Tour durch Deutschland und Österreich. Schon zu dieser Zeit hat sich die Band den Ruf erspielt, Vorreiter einer Szene zu sein. Da sich Ains Engagement in Grenzen hält, holt sich Tom als Ersatz Dominic Steiner von den Glamrockern Junk Food ins Boot. Mit ihm entsteht "To Mega Therion", doch schon kurz nach den Aufnahmen tauschen Ain und Dominic wieder die Plätze. Für das Coverartwork zeichnet der ebenfalls aus der Schweiz stammende H.R. Giger verantwortlich, der nicht nur als 'Erschaffer' von Alien Karriere gemacht hat.


    Auf der Scheibe setzt sich zum ersten Mal Toms Vorliebe für klassische Musik und elektronische Spielereien durch. Doch nicht nur das, Celtic Frost arbeiten auch mit Hörnern und vor allem: es taucht zum ersten Mal in Zusammenhang mit extremer Musik weiblicher Operngesang auf. Den steuert eine Dame namens Claudia-Maria Mokri bei. Das Album ist ein Riesenerfolg und ermöglicht auch den ersten Auftritt in den USA auf dem World War III Metal Festival. Dort stehen sie neben Acts wie Voivod, Possessed oder Destruction auf der Bühne.


    Im Sommer '86 schieben Celtic Frost eine weitere EP namens "Tragic Serenades" dazwischen, bevor sie zuerst mit Helloween und Grave Digger durch Europa touren und danach wieder nach Amerika schippern, um mit den Kanadiern Voivod und den deutschen Running Wild einen drauf zu machen. Auch mit ihrem dritten Werk "Into The Pandemonium" spalten Celtic Frost die Hörer wieder in zwei absolute Gegenpole, wobei ihre Anhänger neben der Bezeichnung Black Metal auch gerne den Begriff Avantgarde Metal verwenden. Mit "Into The Pandemonium" bauen die Schweizer diesen Einfluss noch aus und entwickeln sich damit zu der am meist genannten Band, wenn man heutige Death und Black Metaller auf ihre Einflüsse anspricht.


    Mit dem Amerikaner Ron Marks holt sich Tom einen zweiten Gitarristen, um auch live die entsprechende Leistung bringen zu können, und nach einem England Abstecher mit Kreator machen sie sich zu ihrer bisher aufwendigsten US-Tour mit Exodus und Anthrax auf. Doch von dort an geht es nur noch bergab. Häufige Streitereien mit Ron werden noch durch organisatorische und finanzielle Probleme mit Noise Records getoppt. Das geht so weit, dass die Roadies in New York sogar Equipment zurückhalten müssen, um von Noise bezahlt zu werden. Vollkommen desillusioniert löst Tom die Band auf und kehrt nach Zürich zurück.


    Nach sechs Monaten gelingt es aber dem Schweizer Gitarrist Oliver Amberg, Tom zu einer Wiederbelebung von Celtic Frost zu bewegen. Mit Basser Curt Victor Bryant und dem alten Drummer Stephen Priestly gehen sie '88 in das Berliner Sky Trak Studio und beginnen mit den Aufnahmen zu "Cold Lake". Da Tom kein großes Interesse mehr an der Band hat, drücken Amberg und Produzent Tony Platt der Scheibe ihren Stempel auf und versuchen, die Musik kommerziell auszuschlachten. Das Ergebnis hat mit dem traditionellen Frost-Sound so viel gemein wie Dieter Bohlen mit qualitativen Anspruch! Der Tiefpunkt scheint erreicht, als sich Celtic Frost auch noch ein Glamrock-Image andrehen lassen und auf getigerte Spandexhosen, Haarspray und Schminke umsteigen.


    Das Fiasko ist vorprogrammiert und trifft auch in voller Härte ein. Jedoch weckt dieser Umstand Tom aus seiner Lethargie und er feuert Amberg umgehend aus der Band. Ron Marks dafür zu reaktivieren, ist aber auch nicht die beste Idee. Zwar spielt er "Vanity/Nemesis" mit ein, kratzt danach aber die Kurve und zwingt Bryant damit, vom Bass an die Gitarre zu wechseln. Das eröffnet die Möglichkeit, Martin Eric Ain zurück zu holen. Doch auch die recht gute "Vanity/Nemesis"-Scheibe rettet den angeschlagenen Ruf der Band nicht mehr, und nach einer von Problemen geplagten Deutschlandtour wollen Celtic Frost eine weitere US Tour starten. Dummerweise platzt aber der Deal mit EMI, der die Band endlich aus dem Vertrag mit Noise Records lösen sollte - Tom und seine Mannen stehen ohne Deal und Enthusiasmus da. Somit erscheint noch eine Best Of, danach ziehen sie sich zunächst aus der Öffentlichkeit zurück.


    Tom verbringt einige Zeit in den Staaten und fängt '94 unter dem Banner Apollyon Sun wieder an, Musik zu machen. Bei Sanctuary erscheint '98 die EP "God Leaves (And Dies)" und 2000 das Album "Sub". Ihm zur Seite steht dabei unter anderen der Ex-Coroner-Drummer Marky Edelmann. Die Musik hat mit Celtic Frost überhaupt nichts mehr gemein. Viel eher bedient er sich bei vielen elektronischen Elementen und scheint sich in dieser Ecke auch sehr wohl zu fühlen.


    Doch Ende 2001 mehren sich die (zunächst heftig geleugneten Gerüchte), dass Tom, Martin, Reed und Toms Apollyon Sun-Kollege Erol Unala (Gitarre), eine Celtic Frost Reunion starten wollen. So richtig viel passiert die Jahre über aber dennoch nicht, wenn man mal davon absieht, dass Reed St.Mark durch Franco Sesa ersetzt wird. Mit dem Arbeitstitel "Dark Matter Manifest" geht es im Mai 2005 ins Studio, um dort mit Produzent Peter Tägtgren (Hypocrisy/Pain) aufzunehmen. Den Zuschlag haben Century Media bekommen, doch noch bevor das Album Ende May 2006 erscheint, ist Unala schon wieder Geschichte.

    Zitat

    Original von Tetsuo
    von nun an bin ich kein Rammstein-fan mehr.


    Sie sind mir einfach nicht mehr gut genug.


    Ich bin es auch leid mit diesen andauernd schlechten Chartplatzierungen. Und dann sind sie noch nichtmal bei "the Dome" aufgetreten, meinem Lieblingsrockkonzert.


    Richard the King&Tetsuo
    Was nacht ihr beiden volldödel hier denn im Forum ?
    @Richar the King Deine Bemerkung am ende deiner ersten nachricht , ist ja sowas von Dumm !
    zur erinnerung > Nun ist es amtlich, Th sind besser als Rammstein <
    Blöd oder was? :evil:
    Wenn du schon so auf Statistiken stehst , dann les dir mal mehr durch...
    Rammstein ist immer noch tausendmal erfolgreicher als diese Aliens...
    An den Erfolg werden die nie rankommen , weil die sich sicher bald trennen werden (weil die mit dem Druck nicht mehr klar kommen doer so) So wie alle dummen Teenie Bands...
    Tetsuo Seid wann ist The Dome ein Rockkonzert? Dann geh mal zu With Full Force oder wacken , da wirste ja sterben ,schon vom anblick her...Du bist lächerlich! :evil:
    Na dann euch noch viel spaß beim Lächerlich sein...