Beiträge von Asche-zu-Asche

    Rammstein haben 2012 in Amerika 21 Konzerte gespielt: http://rammstein-austria.com/touren.php?tourid=27
    Durchschnittlich waren pro Konzert 4984 Zuschauer: http://www.pollstarpro.com/fil…rthAmericanToursTours.pdf (Platz 48)


    Die Hallen dürften damals so bis zu 15.000-25.000 Zuschauer gefasst haben. Von daher tatsächlich keine so gute Ausbeute. Bei der LIFAD Tour 2011 war es deutlich voller, dafür aber auch weniger als halb so viele Konzerte. Denke es war 2012 einfach zu viel auf zu kurze Zeit.

    Es hat die Moderatorin des LIFAD Forums geschrieben, von daher wird man davon ausgehen können, dass es stimmt. Zumal es sinnlos wäre, solch eine Autogrammstunde über Facebook und Homepage anzukündigen und damit millionenfach zu verbreiten, wenn sie eigentlich nur für ein paar Hundert Zuschauer ist. Und weder auf Facebook, noch auf der Homepage wurde auf derartiges hingewiesen.

    Color Grading
    Blaustich
    dunkel
    gewisse Kamerablickwinkel
    Bildwechsel


    Alles Sachen, die ich gerade gut finde. Ich mag ungewöhnliche Bildperspektiven, die Farbgestaltung find ich sehr stimmungsvoll, das Düstere lässt die Aufnahmen sehr kontrastreich erscheinen und durch die schnellen und teils abrupten Bildwechsel kommt es für mich sehr energiegeladen und "realistisch" rüber. Habe dabei jedenfalls mehr das Gefühl dabei zu sein, als bei "perfekten" wackelfreien Aufnahmen, die aussehen wie aus einem Film. Finde es gut, wenn sie da etwas experimentieren und vom allgemeinen Standard abweichen. Aber natürlich Geschmacksfrage.

    Das Wichtigste ist, rechtzeitig mitzubekommen, wann der Vorverkauf startet. Da Rammsteinkonzerte nicht selten innerhalb weniger Stunden oder gar Minuten ausverkauft sind, sollte man sehr regelmäßig im Internet nachschauen, ob eine neue Tour angekündigt wurde (z.B. über Homepage, Fanseiten wie RA, Facebook, Newsletter). U.U. liegen zwischen Ankündigung und Vorverkaufsstart nur wenige Tage, beim letzten Vorverkaufsstart der Konzerte in der Wuhlheide 2013 z.B. waren es nichtmal 24 Stunden. Wenn man mal 1-2 Tage lang nicht aufmerksam war, könnte man mit etwas Pech also durchaus leer ausgehen.


    Des Weiteren ist es wichtig, unmittelbar zu Vorverkaufsbeginn am Rechner zu sein. Kommt man nur wenige Minuten zu spät, ist das Konzert evtl. schon ausverkauft und man muss 5 Jahre warten, eh es auf DVD veröffentlicht wird.


    Da Ticketvorverkäufe bei Rammstein in der Vergangenheit oft mit Serverzusammenbrüchen, Warteschleifen und sonstigen nervenaufreibenden Problemen behaftet waren, kann es wie bereits erwähnt entspannter sein, wenn man eine offizielle Jahresmitgliedschaft hat, da dort ein Teil der Tickets bereits ein oder mehrere Tage vor offiziellem VVK Start verkauft wird. Jedoch ist es auch da wichtig, rechtzeitig die Tickets zu bestellen, da das Ticket Kontigent begrenzt ist und früher auch schon LIFAD Mitglieder beim Pre-Vorverkauf leer ausgegangen sind.

    Die Rammstein Konzertaufnahmen vom Madison Square Garden in New York werden auf Blu-ray und DVD am 25.09. veröffentlicht. Als Bonus ist der Dokumentarfilm "Rammstein in Amerika" und ein Making of des LIFAD Albums enthalten.


    --> Rammstein in Amerika im Rammsteinshop
    --> Rammstein in Amerika auf Amazon


    Tracklist
    01. Rammlied
    02. B********
    03. Waidmanns Heil
    04. Keine Lust
    05. Weisses Fleisch
    06. Feuer frei!
    07. Wiener Blut
    08. Frühling in Paris
    09. Ich tu dir weh
    10. Du riechst so gut
    11. Benzin
    12. Links 2 3 4
    13. Du hast
    14. Pussy
    15. Sonne
    16. Haifisch
    17. Ich will
    18. Engel


    Dokumentation "Rammstein in Amerika" (122 min.)


    Making of "Liebe ist für alle da" (21 min.)


    http://rammstein-austria.com/index.php?newsid=1272

    Kann es ernsthaft verwundern, dass die meisten Menschen eine unterschiedliche Wertung von Tierleben wahrnehmen? Das ganze passiert bei Menschenleben doch ganz genauso. Was war los als die Germanwings Maschine abgestürzt ist. Und gestern sinkt ein SchiffSchiff in China mit 450 Menschen an Bord, innerhalb von 2 Minuten. Dazu habe ich keinen Brennpunkt gefunden.


    Ja, perfektes Beispiel. Und die Frage ist doch dann, was man für sich selbst als Konsequenz aus solchen Erkenntnissen zieht. Ist es "Wenn es keinen gravierenden Unterschied zwischen Haus- und Nutztieren gibt und man sowieso nicht jedes Tier wie ein Insekt retten kann, spielt es doch eh keine Rolle, also kann ich jetzt noch mehr Fleisch von noch mehr Tieren essen und Till benutzt im nächsten Video hoffentlich tote Katzenbabies. // Wenn wir menschliche Tragödien je nach Ort eh so unterschiedlich betrachten und zig Menschen in China ertrinken ohne dass wir es mitbekommen, kann es mir ja auch egal sein, wenn Menschen im Mittelmeer ertrinken." oder ist es nicht menschlicher in die Richtung "Wenn es keinen gravierenden Unterschied zwischen Haus- und Nutztieren gibt, könnte man überlegen, ob man weniger Fleisch isst und damit weniger Leid anrichtet um die Welt ein wenig besser zu machen, auch wenn man damit nicht alle Tiere retten kann. // Wenn wir menschliche Tragödien je nach Ort so unterschiedlich betrachten, wäre es vielleicht besser, dazu beizutragen, dass auch die Menschen bei uns von Katastrophen und Leid in fernen Ländern erfahren, auch wenn diese dadurch nicht alle gerettet werden" zu gehen?


    Überspitzt formuliert, aber ich hoffe, meinen Gedanken konnte ich rüberbringen. Konstruktive Gedanken der Entwicklung sollten doch eigentlich ansprechender sein, als dekonstruktive Verhaltensweisen, die Stillstand (oder Rückentwicklung) zum Inhalt haben. Zumindest würden wir vermutlich noch in Höhlen hausen, wenn alle Menschen die letztere Variante bevorzugen würden.

    Och ich fand das jetzt schon ganz passend zu diesem Thema. Die Frage war ja, ob es gerechtfertigt ist, wenn jemand den Einsatz der toten Tiere falsch findet. Die Betrachtung dieser unterschiedlichen Behandlungen der Tiere in unserer Gesellschaft ist doch eigentlich das perfekte Beispiel dafür, wie subjektiv wir das alles wahrnehmen und damit leben. Die Gesellschaft gibt uns vor, was ok ist und was nicht, mit diesem Bild wachsen wir auf (Schweine = Drecksviecher, die man töten kann, Hunde = süße Kerlchen, die beschützt werden müssen) und beurteilen die Welt danach. Aber wenn man das mal hinterfragt und guckt, auf was sich dieses Gesellschaftsbild dabei eigentlich stützt, kann man schnell zu anderen Schlussfolgerungen kommen (wie Schweine und Hunde unterscheiden sich doch eigentlich in nichts soweit, dass man sie so unterschiedlich behandeln sollte). Und wem das in den Kopf kommt, für den macht es dann evtl. garkeinen so großen Unterschied, ob da im Video mit Ferkelleichen oder Welpenleichen herumgespielt wurde.


    Dieses Hinterfragen der Gesellschaftsbilder ist übrigens eine Sache, die man ab und zu wirklich mal machen sollte, finde ich. Es gab in der Geschichte der Menschheit schon so einige gesellschaftliche Werte, in die die Menschen damals hineingewachsen sind, die heute nicht mehr geduldet werden (was nur möglich war, indem die Menschen diese Werte damals hinterfragt haben).
    Weil es grad so gut zu dem Thema passt: In diesem Video geht es um genau diese Frage, wie wir - ohne es zu merken - durch die gesellschaftlichen Vorgaben manipuliert werden, auch genau an diesem Beispiel zwischen Hund und Schwein. Sich das mal anzuhören kann echt hilfreich sein und lohnt sich u.U. enorm (gibt auch deutsche Untertitel in den Einstellungen).

    Edit: Vielleicht liegt es auch daran, wie sehr man ein Tier als Lebewesen aufnimmt. Als Lebendes etwas. Denke das geschieht halt bei den meisten Menschen eher bei Katzen, Hunden etc, als bei Schweinen. Wie Rasputin schon meinte, halt der emotionale Faktor. Damit wird die Gleichheit schon egalisiert.


    Ja ganz genau. Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass sehr viele Menschen alle Tiere, mit denen sie näher Kontakt hatten, als "Lebendes etwas" mit eigenem Charakter und Gefühlen betrachten und danach nicht (mehr) in der Lage sind, diese Tiere zu essen, geschweigedenn selbst zu töten. Nur mit Schweinen und anderen Nutztieren haben ja die wenigsten Kontakt, daher fehlt da das Bewusstsein und man redet sich ein, dass diese schon irgendwelche Defizite haben, weswegen es gerechtfertigt ist, diese zu töten und zu essen (trifft sicher nicht auf alle zu, aber könnte mir vorstellen, dass das oft ein Faktor ist).


    Ansonsten hast du natürlich auch recht damit, dass jeder die Lösung bei sich selbst findet. Wobei ich diesen Vergleich mit der Natur schwierig finde. Die Natur ist auch grausam, auf jeden Fall, aber auf einer in meinen Augen anderen Ebene. Die Tiere folgen dort ihren Grundbedürfnissen und leben im Gleichgewicht mit ihrer Umwelt. Bei den Menschen ist die Situation derzeit so, dass bei der Masse an Tieren, die getötet werden, immer mehr Tierarten aussterben und noch viel mehr ausgestorben wären, wenn wir den Großteil dieser Tiere nicht künstlich erzeugen würden (alle 2 Wochen werden soviele Tiere geschlachtet wie derzeit Menschen auf der Welt leben). Außerdem können in der Natur die Tiere frei leben und ein stattliches Alter erreichen, während wir 99% der Tiere in dunkle Kammern stecken und im Kindesalter töten. Da spielen neben den unterschiedlichen Bedingungen für die Tiere selbst, auch völlig andere Motivationen mit. Beim Löwen ist es Überlebenswille, beim Menschen Profitwahn.

    Ginoz, stimmt auch irgendwie. Wobei das halt der Unterschied in der Behandlung der beiden Tierarten in unserer Gesellschaft ist. Aber was ist mit dem Unterschied zwischen den Tieren selbst? Wieso wollen wir die Hunde/Katzen einerseits nicht zum Töten züchten, die Schweine aber schon? Irgendwie/irgendwann muss es mal dazu gekommen sein, dass jemand sagte "Hunde/Katzen sind toll, die töten wir nicht, Schweine/Rinder/Hühner sind nicht so wichtig, die töten wir". Sollte man sich da nicht fragen, welche Gründe dazu führten, dass das eine lebenswert sein soll, das andere nicht, anstatt das blind hinzunehmen? Sollten wir bei der Frage wirklich nur darauf gucken, wofür die Tiere in unserer Gesellschaft momentan genutzt werden oder wäre es nicht sinnvoller zu hinterfragen, ob diese unterschiedliche Behandlung tatsächlich gerechtfertigt ist?

    Ja mit dem ersten Absatz hast du wohl absolut recht. Aber das ist ja eine subjektive Bewertung des Lebens. Daher ja mein Gedankenexperiment und die Frage, welche objektiven Unterschiede denn zwischen einem Schwein und "Haus"tier bestehen und ob diese solche krassen unterschiedlichen Bewertungen tatsächlich rechtfertigen.

    Mal ein Gedankenexperiment für diejenigen, die nicht verstehen können, wenn jemand nicht gut findet, wenn mit Ferkelleichen herumgespielt wird (jedenfalls sofern das hier noch erlaubt ist, denn offenbar gilt laut einigen Usern ja die Regel, dass man kein Thema diskutieren darf, wenn es schlimmere Themen auf der Welt gibt (ich hoffe, dass dann künftig wenigstens noch Kritik an Rammstein erlaubt sein darf)):
    Was wäre, wenn statt Schweinebabies,tote Hundewelpen oder Katzenbabies verwendet worden wären? Wenn ihr ganz ehrlich seid, wärt ihr nicht auch entsetzt? Und wenn ja, ist der Unterschied zwischen einem Hundewelpen und einem Schweinebaby so groß, dass es beim einen kein Problem ist und ihr beim anderen wütend/traurig/entsetzt werdet (Schweine stehen Hunden im Denken und Fühlen laut Wissenschaft in nichts nach (sind sogar intelligenter))? Und wenn nicht, was genau ist dieser Unterschied zwischen den beiden?