Beiträge von C@$ToR

    Ehrlich gesagt verstehe ich das Aufbegehren um diesen Artikel nur bedingt. Klar ist er lausig geschrieben und drängt die Band in puncto Marketing in eine sehr triviale Ecke. Aber mal ehrlich; wen stört das heute noch? RAMMSTEIN haben sich schon lange bewiesen und der Grossteil der Presse hat erkannt was die Band für ein Image und für eine Einstellung vertritt. Wer diesen Text als politisch Mehrdeutig interpretiert, der hat von der einfachen deutschen Sprache wenig Ahnung. (Achtung; der Text hat selbstverständlich mehrere Ebenen, kann IMHO aber als politisches Statement nur in einer Richtung verstanden werden.)


    Die Sache war mit dem release des Teasers geplant und hat GENAU darauf abgezielt. Es wäre wohl eher enttäuschend gewesen wenn da nicht was gekommen wäre. Und wenn es heute Leute gibt, welche die Ausrichtung der Band nicht verstanden haben / nicht verstehen wollen, dann werden sie es nie.

    Aus meiner Sicht sollte man die Frage in zwei Bereiche unterteilen:


    1. Wie gut ist jeder einzelne Musiker auf seinem Instrument welches er in der Band spielt - wobei "gut" hier ein noch zu definierender Begriff ist
    2. Wie gut sind die einzelnen Member in ihrer Musikalischen Gesamtsicht.


    Frage 1
    Richard und Paul sind meiner Vermutung nach gute Gitarristen. Was beide auszeichnet ist ein äusserst präzises (timing) und sauberes (riff greiffen) Spiel - in diesen kategorien sind die beiden sicher absolut exzelent. Selten hört man arge Vergreiffer. Simple bis mittlere Standard Solos werden vermutlich beide können. Ob die beiden aber auf Death-Metal Niveau Rythmen spielen können, würde ich hier jetzt mal offen lassen. Die Speilart von RAMMSTEIN im Vergleich zu anderen Metalbands ist - wie hier im Thread schon erwäht - sehr anders. Während übliche Death- oder Thrash-Metal Bands eher auf Speed (16tel bis 32igstel) gehen beim Anschlag ziehen RAMMSTEIN einfach normale 4tel durch. In der Regel auch gehaltene Töne. Am Beispiel vom Song "Liebe ist für alle da" welcher sich noch am ehesten an üblichen Death- und Thrash-Metal orientiert (Intro mit Gitarren) ist rauszuhören, dass sie bis zu einem gewissen Grad das Verständnis und die Fähigkeit dazu haben. Es ist eine reine Annahme von mir, aber ich denke in diesen Bereichen sin die Fähigkeiten gegen oben noch ziemlich offen - bei beiden.


    Flake: Bei den beiden gehe ich schwer davon aus dass da wesentlich mehr rauszuholen ist. Hat man ja auf der vorletzten Openair Tour gesehen als MHB von Flake auf dem Flügel gespielt worden ist. Gemäss "Tastenficker" hat er ja auch Stunden im Klavierspiel genommen, was ihm sicherlich hilft. Was Flake bei RAMMSTEIN macht ist aber nicht zu unterschätzen. Ein Keyboard - egal wie simpel es schlussendlich klingen mag - hat seine Finessen. Dazu gehört nicht nur stupides Tastendrücken, sondern auch die fähigkeit via Velocity, modifier und verschiedenen Software-Pads noch am Sound zu arbeiten. Von dem was man sieht und hört halte ihn für einen guten bis sehr guten Keyboarder und einen sicher guten Klavierspieler.


    Olli: Finde ich am schwersten zu beurteilen. Seemann ist grad das einzige Lied welches mir in den Sinn kommt wenn es darum geht seine Fähigkeit einzuschätzen. Es ist sicher nicht enorm komplex aber bedarf doch einiges an Übung. Bei anderen Songs kommt er halt - dem Musikstyl geschuldet - nicht sehr zur Geltung. Was man aber sieht ist, dass er zumindest mit den Fingern spielt und nicht mit einem Plek - können auch nicht alle, ist aber schlussendlich eine Frage der persönlichen Präferenz.


    Schneider: Sein Spiel ist in den letzten Jahren - zumindest auf den Alben - erheblich komplexer geworden, was aber auch am Songwriting liegen wird. Wenn man hört was er Live macht und wie er seine Drumparts ausarbeitet würde ich auch ihn als guten Drummer bezeichnen. Hier den Vergleich zu anderen Metaldrummern zu ziehen ist fragwürdig, da diese ganz andere Spielarten an den Tag legen. Extreme Blastbeats z.B. erforden enorme Präzision und Schnelligkeit. Ob er das hat dürfte für uns wohl nicht rauszufinden sein.


    Till: seinen Gesang hat er von Album zu Album erheblich verbessert. Ein vergleich von Herzeleid zu LIFAD zeigen Welten auf. Allerdings ist er nach wie vor kein überragender Sänger. Teilweise sind Liveperformances grottig oder kehlig. Hat aber auch damit zu tun dass er nicht nur dasteht wie ein eingeschlagener Pflock sondern sich beweget und die Leute animiert. Im Studio leistet er sicher gute Arbeit, aber auch hier bin ich der Meinung wurden auch schon mit Pitchshiftern nachgeholfen. Dies ist keinesfalls verkehrt - das machen alle - aber Parts wie "Ich tu dir weh" kriegt er wahrscheinlich nur mit vielen Versuchen und etwas Plugin-Hilfe hin.


    Frage 2:
    Ich würde mal behautpen dass grundsätzlich alle RAMMSTEINER eine gute bis sehr gute Grundlage von Musiktheorie, Arrangements und Produktion haben. Hört man sich den Eisenmann an (abgesehen von der Tonqualität dieser Proberaum-Aufnahme) oder auch "Was ich liebe" hört man gut, dass die Songs auch ohne Jacob Hellner bereits auf einem guten bis sehr guten Weg sind.

    Also in dem was RTH sagt kann ich zustimmen, jede Gitarre ist unterschiedlich.


    Was Gitarren im Bereich bis 400€ angeht bin ich KEIN Fan von ESP/LTD, ich bin der festen überzeugung das man bei Schecter und vorallem bei Ibanez richtig geile Monster gibt, die besser verarbeitet sind als die ESP/LTD Gitarren in diesem Preisbereich.


    das seh ich auch so. ESP/LTD sind grandiose Gitarren, aber eben - in dem Preisbereich ist man bei Ibanez besser aufgehoben.


    Zitat

    Das man umbedingt für Rammstein- , Emigrate- , Deathstars- , Metallicasound usw. EMG Tonabnehmer braucht ist quatsch.


    Selbstverständlich kann man jedes Riff jeder Band auch mit anderen Pickups spielen. Dass EMG Tonabnehmer (81) aber für den Sound der genannten Bands unentbehrlich sind ist auf jedenfall eine Tatsache - warum sonst spielen die Bands nur Klampfen mit EMG Picks?


    Aktuell bin ich mit der hier unterwegs: http://www.musik-produktiv.de/…-deluxe-ec-1000t-ctm.html
    Eine grossartige Gitarre! 100% Kaufempfehlung. Wenn du also was neues suchst würd ich eher die nehmen als die Ibanze. Die Ibanez hab ich nur wegen Preis/Leistung im bereich 500€ empfohlen. Eimal LTD - immer LTD (oder dann ESP wenn man es sich leisten kann) ;)

    Zitat

    Es wird aber eine Linkshänder Gitarre gesucht...


    Hoppla hab ich überlesen - mein Fehler.


    Zitat


    Was bringt dir eine Gitarre die in der Ausstattung gut ist aber du mit dem Hals als Beispiel nicht klarkommst.


    wie oben extra hingeschrieben ist das meine persönliche empfehlung gemäss meiner erfahrung. selbstverständlich muss einem eine gitarre gut liegen und man sollte damit klarkommen.
    ich hielt es jedoch für unnötig zu erwähnen, dass man vor dem kauf eines instruments dieses selbst in der hand gehabt haben sollte. das ist für mich eine voraussetzung.
    wenn ich/man gefragt werde/wird welche klampfen sich in dem preissegment eigenen um rammstein-/ deahtstars-sound zu spielen, würde ich aber jederzeit wieder genau so antworten. EMG pickups, dicke saiten, lespaul body => http://www.musik-produktiv.de/…rtist-art500e-bk-ltd.html (abgsehen von left-hand. das hab ich dummerweise - wie geschrieben - überlesen)

    Hm...ich suche so eine bis 500 Euro, kann mir da jmd. eine ESP oder Gibson Gitarre für geile Riffs entfehlen (Deathstars, Rammstein, Pain... Riffs)?
    Weil Rammelstein meinte, ich solle noch mehr Geld sparen, hättest du oder irgendwer mir 'nen Vorschlag?
    (Das Modell sollte es auch für Linkshänder geben...)



    LTD Modelle, habe ich vom einem Bekannten gehört , sollen sehr gut sein, dies bestätigt ja auch RTH. ;)


    Zwar komplett an deinem Wunsch vorbei, aber meiner Meinung nach solltest du es in dem Preissegment eher mit einer Ibanez Gitarre versuchen. ESP-LTD sowie auch Gibson-Epiphone kriegst du meines erachtens erst ab 600 - 700 € anständige wuchtige Gitarren (dafür ab da wirklich TOP) für deinen Wunschsound.


    Als sehr gute Alternative würde ich folgendes Ibanez Modell empfehlen.


    http://www.musik-produktiv.de/…rtist-art500e-bk-ltd.html


    1. Du hast ein LesPaul Body (falls dir das optisch auch gefällt) und damit den geilen LesPaul Sound
    2. Du hast EMG 60 (Neck) und 81 (Bridge) Pickups drauf.
    3. Tune-o-matic Bridge -> nie verkehrt. Die verstimmen sich äusserst selten und rattern nicht wenn man die Gitarre auf Drop-D oder Drop-C stimmt (sofern man dicke Saiten, z.B. 12er nimmt)


    Es ist zu erwähnen dass das nur meine persönliche Empfehlung und Meinung gemäss meinen Erfahrungen ist!

    Hi,


    grundsätzlich ist zu sagen dass man mit ESP Gitarren (sei es LTD oder ESP) nicht viel falsch machen kann. Qualität und Verarbeitung sind meist Top. Wenn du damit aber fette Riffs ala RAMMSTEIN, Deathstars oder PAIN spielen willst, dann solltest du dich eher nach einer anderen LTD Gitarre umschauen. Die Form des Bodys ist Resonanzmässig weit hinter einer LesPaul, was für einen drückenden Sound unentbehrlich ist. Ebenfalls hast du da offensichtlich keine aktiven Pickups drauf, was ebenfalls ein markenzeichen vom RAMMSTEIN - bzw. allgemein Industrial Sound ist.


    Wenn du die richtigen Verstärker hast um RAMMSTEIN zu spielen (Tech21 SansAmp oder Mesa Boogie Triple Rectifier ODER Guitar Rig mit dem RAMMFIRE Pack), würde ich dir als günstigstes Modell diese hier empfehlen: http://www.musik-produktiv.ch/…sp-deluxe-ec-1000-bk.aspx
    Bei der Gitarre ist aber anzumerken, dass sie "nur" Formmäsig eine LesPaul ist. Der Body ist weitaus dünner als bei einer richtigen LesPaul was die Gitarre grundsätzlich leichter dafür im Sound aber auch etwas kälter und dünner macht.


    Im Allgemeinen rate ich immer dazu bei Metalsounds auf aktive EMG Pickups (EMG 81) zu setzen (egal ob jetzt bei einer Strat oder einer LesPaul) weil die Anschläge im Metal im Sound meist sehr schnell sind und mit passiven Pickups / NICHT-EMG Pickups schnell sehr matschig klingen (KÖNNEN!) und man auch mit zwei oder drei Verstärken nicht den gewünschten fetten aber klaren Sound erzielen kann.


    Wenn du aber einfach anfangen möchtest Gitarre/Metal zu spielen und etwas klimpern möchtest, dann kannst du mit der von dir ausgesuchten Gitarre nicht viel falsch machen. Erwarte aber nicht eine defitge Gitarrenwand.


    Und - um den Post noch etwas länger zu machen - musst du dir aber auch darüber im klaren sein, dass der RAMMSTEIN-Sound eine kombination von vielen verschiedenen Dingen ist und nicht nur von der Gitarre abhängt. Dazu gehören Bassound, Mix, Mastering, die spielerische Genauigkeit von RAMMSTEIN und das zauberhändchen von Mr. Jacob Hellner :)

    ^ hat er doch erklärt:
    seine Gitarre ist auf Drop D. Das Riff wird auf Drop C gespielt. Er musste runterstimmen, aber da die Saiten zu dünn waren (0.09er oder 0.10er)
    fängt es an zu "labbern" und es klingt dumpfer als es ist.


    Nicht ganz. Ich hab auf Drop C gespielt weil meine Klampfe normalerweise auf D gestimmt ist. Du hast aber richtig bemerkt, dass ich eben diese Ausgangslange im obigen Post unter WICHTIG! extra hingeschrieben hab)


    Normale Gitarrenstimmung = E A D G B E


    Ich tu dir weh ist in Drop D. Das bedeuted dass man die E-Saite einen Ton runter stimmt. Und NUR die E-Saite. Drop D = D A D G B E


    Ich habe meine Klampfe aber auf immer D gestimmt. = D G C F A D und bin somit von Anfang an schon mit einer für ITDW zu tief gestimmten Klampfe unterwegs.


    Weil ich nicht jede Saite umstimmen wollte um nur schnell ein Sample auf Drop D aufnzunehmen, hab ich die nur D-Saite einen Ton runtergestimmt auf C. Das ergibt ein Drop C Tuning = C G C F A D.


    Macht das Sinn? Ja, weil ich kann somit die PowerChords genau gleich spielen wie auf Drop D - also die ersten drei Saiten auf dem gleichen Bund abdecken - was für die meisten RAMMSTEIN Songs fast unerlässlich ist um den Klampfendruck zu gewährleisten und Powerchords schnell spielen zu können. Darum klingt das Sample zu tief! Mit den Saiten hat das wenig zu tun, da ich standardmässig einen 12er Satz spiele, weil eben meine Klampfen alle auf D gestimmt sind. 9ner, 10ner oder auch noch 11er Saiten würden das wegen der Saitenspannung net mitmachen. Daher hab ich immer 12er!

    @ C@$ToR


    ob es nun eine RZK1 / 2 oder Hammet ist tut mal nicht viel zur sache .. alle drei kann ich mir im handel kaufen. deshalb klinge ich aber noch lange nicht wie rammstein
    ich kann mir auch einen porsche 911 kaufen, was aber noch lange nicht bedeutet dass ich so schnell bin wie ein rennfahrer.
    verstehst du was ich meine :D ?


    Da kann ich dir zustimmen. Nur weil ich die Klampfen habe, heisst das noch lange nicht dass ich auch so spielen kann. Was beim RAMMSTEIN-Sound sowieso das A und O ist, ist das Rhythmusgefühl und die Sauberkeit beim Spielen. Was man auch bei meinen Aufnahmen deutlich hört ist dass die zwei gedoppelten Klampfen nicht zu 100% präzise gespielt sind und WUSCH ist der typische "RAMMSTEIN Druck" weg. Wo ich aber nicht zustimmen kann, dass der unterschied zwischen einer ESP901 und einer ESP RZK nicht gross ist. Die RZK ist dank der Verarbeitung wesentlich wuchtiger. Ebenfalls ist es einen Riesen unterschied ob man eine MusicMan Spielt oder eine Gibson LesPaul, bzw eine ESP CT1000T.


    Aber um es noch kurz anzumerken: du hast ebenfalls oben geschrieben dass man gewisses Equipment benötigt um nach RAMMSTEIN zu klingen, wenn du dir deinen obigen Post sorgfältig durchliest ^^.


    So wie ich den Thread hier verstanden habe geht es aber nur darum, OB und WIE man persönlich den RAMMSTEIN-Sound versucht hinzukriegen! Meine Aussage basiert alleine auf meiner eigenen Erfahrung weil ich aus Spass an der Freude ab und an RAMMSTEIN Spiele.


    Richard hat seit längerer Zeit eine eigene Gitarre vom ESP. Das Kirk-Modell spielt er nicht mehr. Paul spielt ebenfalls keine MusicMan Gitarren mehr. Er ist inzwischen auf Gibson und spielt Les Paul - Modelle. Von ESP hat er sich ebenfalls ein Modell auf Basis der Eclipse Serie machen lassen.


    Bei deiner Aufzählung sind noch die Stimmgeräte und Midi-Controller mit bei - die gehören da nicht wirklich hin ;) Im Allgemeinen ist deine gepostet Equipment-Liste etwas veraltet. Kauf dir doch die neue Gitarren & Bass Zeitschrift - da ist von beiden das aktuelle Equipment aufgelistet. :)


    Wie du vielleicht weisst wurde der RAMMFIRE von Native Instruments so entwickelt dass er Richards Aufnahmesituation in seinem Homestudio ziemlich 1:1 emuliert. Richard war an der Entwicklung massgeblich beteiligt. Ich würde schon sagen, dass man mit dem RAMMFIRE und der LTD RZK Gitarre den RAMMSTEIN-Sound so ziemlich gut hinbekommt. Den SansAmp dann noch auf die LTD EC1000T einzustellen ist nicht wirklich eine Kunst. Was man natürlich nie vergessen darf - bei Aufnahmen - egal welcher Art - wird der Bass-Sound oft vom Hörer zum Klampfen-Sound interpretiert. Ollis Set ist nicht ganz ausser Acht zu lassen. Gerade im Endmix werden die Gitarren und der Bass etwas nähret zusammengebracht.


    Was ich nicht ganz verstanden habe ist die Problematik mit dem Spuren doppeln? Einfach so oft neu Aufnehmen wie nötig - voilà. Dann die PAN Einstellungen nicht vergessen und gut ist.


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    UPDATE: Hab mal ganz kurz ein kleines Sample gemacht. Hab mal ein kurzes Riff von ICH TU DIR WEH aufgenommen (läuft etwas länger damit man den Sound etwas genauer analysieren kann). Hier sind insgesamt vier Gitarrenspuren im Einsatz. Jeweils hart links und rechts auf zwei Amps. Es ist anzumerken dass es wirklich nur "schnell schnell" gemischt ist. Also net zuviel erwarten. Das gesamte Sample ist innerhalb einer halben Stunde entstanden. Wichtig: ich hab meine Klampfen immer auf D gestimmt. Damit ich net alles umstimmen muss, hab ich halt kurz auf Drop C aufgenommen statt auf Drop D. Ist somit automatisch etwas dumpfer.


    https://rapidshare.com/files/1684916933/Ich_tu_dir_weh.mp3


    Bin auf eure Meinungen gespannt.

    Ich nutze Logic 9 Pro als DAW und GuitarRig 5 Kontrol Pro für die Klampfen inklusive dem gesamtem Rammfire Package von Native Instruments. Im Zusammenspiel mit meiner LTD RZK1 BLK die über den Rammfire läuft und meiner LTD EC1000T / CTM welche ich über ein eigenes SansAmp-Preset laufen lasse kriegt man - sofern man auch die RAMMSTEIN-Kompositions-Tricks berücksichtigt, den Sound 1:1 kopiert. Was mir beim Rammstein-Sound noch aufgefallen ist, dass man bei beiden Klampfen (RZK1 und EC1000T) unbedingt darauf achten sollte, dass die Mainriffs NUR über das Bridge Pickup (EMG81) eingespielt werden sollten und nicht wie oft angenommen über Bridge und Neck - da wird der Sound viel zu schwammig. Für Solo-Parts sollte dann aber tunlichst das Neck-Pickup genuzt werden. Bei der RZK1 ist das ebenfalls ein 81ger und bei der EC1000T wäre dass dann das 60ger. Ebenfalls sollten akustische Parts über das Neck-Pickup eingespielt werden.


    Mit diesem Sound muss man einzig beim EQ und beim Kompressor einige Abstriche machen. Da hat der Jakob Hellner halt doch noch die guten analogen Geräte bei sich im Studio stehen, die den Klampfen den letzten Schliff verpassen.


    Bezüglich "am echten Amp rumschrauben" hab ich persönlich mit Guitar Rig die Erfahrung gemacht, dass man genau so an den Amps rumschrauben muss bis man sein gewünschtes Sounderlebniss erzielt. Denn ausser einigen Native hauseigenen Presets sind die Amps und Cabinets ohne Voreinstellung drinnen. Die Emulation ist inzwischen dermassen gut gelungen, das selbst erfahrenste Soundtechniker den Unterschied zwischen einem realen Amp und einem Guitar Rig Amp nicht mehr erkennen können.