• Die Phrase "...Ich schlaf mit einem Messer ein Wo bist du" riecht nach Selbstmord und es ist irgendwie nicht gut... :kopfkratz: Solche Romantik verstehe ich nicht...
    In grossen und ganzen mir gefällt das Lied...

  • Ich möchte auch meine Interpretation einbringen. Mal sehn was ihr davon haltet.


    „nun nimmt er in siener Verzweiflung ein Messer um Sie zu Jagen und sie Nie wieder gehen zu lassen und an sich zu Binden“


    Das kann ich nicht teilen. Meiner Meinung nach ist Sie auf alle Fälle tot. Ich glaub nicht das er Sie umgebracht hat. Ich sehe es genau so (Lied Anfang) das er versucht sich wieder zu ordnen, stark zu sein, es zu verarbeiten und sich von ihr loszureisen. Das schafft er jedoch nicht. Mit jeder Zeile verweichlicht er und trauert um so mehr nach.


    Ref: Nichts kann ihn mehr begeistern. Die schönen Mädchen sind für ihn nicht schön, weil er sie immer noch an seiner verlebten Frau mist. Es gibt keine Wärme nichts schönes mehr in seinem Leben. Es ist wie als bleibt die Uhr stehen und nichts regt sich mehr. Er denkt nur noch an seine Frau und was sie beide alles gemacht haben. Nichts anderes mehr.


    Ach das mit dem Suchen stimme ich zu. Er ruft nach ihr doch bekommt keine antwort. Er dreht langsam durch und verzweifelt. (sucht sie unter jedem Stein).


    Er beschließt schließlich sich umzubringen um wieder bei ihr zu sein. Man sagt ja immer wenn man stirbt geht man ins Licht. Er geht den letzten entgültigen Weg um bei ihr zu sein. Er sucht sie Sinngemäß im Himmel “Ich suche dich hinter dem Licht“.


    Jetzt zu der Textlichen Bestätigung meiner Meinung nach, dass er sich umbringt.


    „Ich schlaf mit einem Messer ein“


    Er bringt sich mit einem Messer um und schläft langsam ein. (also stirbt langsam)
    Es könnt auch heißen: ich schlaf in der Bandewanne mit einem Toaster ein.


    Also weiß nicht ich sehe das Lied so weiß nicht was ihr davon haltet?

  • Nein!!! Niemand darf vom Messer sterben! Dieser Held des Lieds soll hoffen,warten und suchen,bis er selbst stirbt! Kein Selbstmord!!! Es gibt für jedem Unglücklichen ein großes Glück irgendwann! Das habe ich gesagt und es wird so! :D

  • Eigentlich singt Till: "Ich schlaf mit einem Messer...........- ein."
    Könnte man so interpretieren, dass seine Todessehnsucht derart stark ist, dass sie fast schon einem (sexuellen) Verlangen gleicht.

  • Zitat

    Original von Der König aller Winde
    Eigentlich singt Till: "Ich schlaf mit einem Messer...........- ein."
    Könnte man so interpretieren, dass seine Todessehnsucht derart stark ist, dass sie fast schon einem (sexuellen) Verlangen gleicht.



    Du meinst also ... Till hat sex mit 'nem messer? .... hmmmm .... sowas ... Till ist komisch ... :] :]

  • Zitat

    Original von Richard_the_King
    Ach, daher also der Spruch - auf Messers Scheide.


    MFG : leuchtknopf



    ... ich wußte es :] :]


    wir beide bringen licht ins dunkel ... mit unserem messerscharfen verstand ... :anbet:

  • Zitat

    Original von Richard_the_King
    Ach, daher also der Spruch - auf Messers Scheide.


    MFG : leuchtknopf


    heißt das nicht "Schneide" ?? :(


    aber scheide passt da wohl besser :]

  • Nachdem ich hier einiges gelesen habe, hab ich mich gleich mal angemeldet, um meine Interpretation los werden:


    Die schönen Mädchen sind nicht schön
    Die warmen Hände sind so kalt
    - Der Mann erkennt jetzt erst, dass ihr Herz schon lange nicht mehr für ihn schlägt und/oder es bereits einem anderen gehört.


    Alle Uhren bleiben stehen
    Lachen ist nicht mehr gesund ...
    - der Verlassene erstarrt emotional


    Suche dich hinter dem Licht
    - hinter dem Licht ist es bei mir finster! Das Alleinsein in der Nacht ist also ganz besonders schlimm. Tagsüber ist man ja eher abgelenkt.


    Ich such dich unter jedem Stein
    - Er sucht überall, also auch an den unmöglichsten Stellen


    Ich schlaf mit einem Messer ein
    - metaphorisch als Schutz gegen weitere Verletzungen solcher Art.


    Sicher ist meine Interpretation etwas unspektakulär, aber der Text soll kurz nach der Trennung entstanden sein (lt. Olli in einem Interview)
    und da will man, denke ich, sich und die Geliebte sicher nicht gleich um die Ecke bringen. Höchstens einen Nebenbuhler, aber von dem steht da nix.

  • Zitat

    Original von metrik


    Sicher ist meine Interpretation etwas unspektakulär, aber der Text soll kurz nach der Trennung entstanden sein (lt. Olli in einem Interview)
    und da will man, denke ich, sich und die Geliebte sicher nicht gleich um die Ecke bringen. Höchstens einen Nebenbuhler, aber von dem steht da nix.


    wäre auch denkbar ungünstig gewesen ... :tongue:


    Rammstein ohne Richard? ... auch wenn der nicht mein fall ist ... zur band paßt er, wie der ar... auf den nachttopf :] :]

  • Also ich habe mir das Lied heute noch ein paar mal angehört und bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass es sich entweder eine Fortsetzung oder Verwandschaft zu "Heirate mich" handelt. Ich denke, dass die Frau wirklich tot ist und er sie unter jedem (Grab)Stein sucht. Auch das mit dem "Ich suche dich, hinter dem Licht" spricht sehr deutlich für den Tod der Person. Und am Ende wählt unser Held den Freitod. ;(


    >Seht das Rad - Es ist zerbrochen vor der Zeit!<


  • metrik
    "... die schönen Mächen sind nicht schön, die warmen hände sind so kalt..." heißt für mich soviel wie, dass seine Trauer jede Schönheit und Wärme in seiner Umgebung überschattet und er sie nicht mehr als solche wahrnehmen kann.

    Niemals werde ich mich richtig kennen lernen...

  • :augenreib: Getup45... that`s week dude xD....
    zum Glück hatse jetzt een andres.(damits keene doppelten avas hier gibt)... eines meiner Lieblings Völkerball pics :]...


    B2T:
    :anbet: schöner Song... wie der wohl Live klingen wird... :D
    :]

  • Ich empfinde den Song als sehr emotional und aufrichtig. Bei "Wo bist du?" glaube ich nicht, dass der Texte einfach nur so dahingeschrieben wurde, damit Material für das Album da ist. Da steckt sehr viel Persönlichkeit drin. Bei solchen Songs kann ich auch mehr mitfühlen und leiden.


    Ein Schreiber hat sein Ziel erreicht, wenn er seine Leser so sehr berührt, dass sie mitlachen, weinen oder von andere Gefühle beim Lesen/Hören überwältigt werden.