Marilyn Manson

  • Das macht ihn halt als Live-Act so risky. Ich hab ihn 2004 bei der Grotesk Burlesk Tour gesehen, das war aber....naja die Umstände waren nicht entsprechend.

    Würde ihn gern mal wenigstens einmal aus der ersten Reihe erleben, aber wer kann mir halt schon sagen, ob er nicht wieder 20 Minuten besoffen jault, dann einfach geht?

    Einer verriet mir, dass es wohl "Mindestperformance-Klauseln" geben könnte. Dann weiß er, egal wie zu er ist, will er die Gage und keinen Ärger, muss er mindestens x Songs abliefern, dies tut er dann irgendwie und dann kann ihm der Rest wumpe sein. Auf sowas hab ich halt keinen Bock.

    Verstehe ich vollkommen. Ich würde es an deiner Stelle jedoch beim nächsten Mal versuchen. Denke er wird nach der Zeit auch ein wenig hungriger nach Gigs sein und heutzutage ist es echt nicht schwer bei ihm in die erste Reihe zu kommen. Ich hatte es bei seiner letzten Tour nichtmal vor und bin vorne rechts vorm Basser gelandet. ^^ Übrigens hatte es einen Vorteil, dass er an den Rollstuhl gefesselt auf die Bühne kam: Er konnte sich zu 100% auf den Gesang konzentrieren. So stark habe ich seine Stimmte seit 17 Jahren nicht mehr gehört.

  • Er konnte sich zu 100% auf den Gesang konzentrieren. So stark habe ich seine Stimmte seit 17 Jahren nicht mehr gehört.

    Stimmt....leider. Er versucht (vor allem sich selbst) halt zwanghaft zu beweisen, dass er noch immer der God of Fuck 2000 ist, daher dieses krampfhafte Gezucke und Gehampele um irgendwie exciting zu wirken.
    Dass es ihm im Sitzen deutlich besser gelingt, aber es ihn auch langweilt bzw er ständig versucht auszubrechen, merkt man hier.

  • Amüsant wie verschieden die Geschmäcker sind. Ich finde "We are Chaos" ist mit das stärkste Lied des Albums. Ich bekomme bei manchen Passagen echt Gänsehaut. "Red black and blue" passt als Opener ganz gut.

    oh, We are Chaos ist mit Nichten schlecht. Es war nur das erste softe Lied auf der CD und deswegen war ich überrascht ^^ die Nummer Eins der soften Songs dieses Albums wird für mich jedoch wahrscheinlich Half-way & one step forward werden. Auf meiner Playlist sind sie allerdings beide gelandet.


    Genau als das empfinde ich seine Musik immer mehr: Blues-Rock. Nächtelanger schwerdepressiver Suff in üblen Spelunken. Dazu ist das teilweise perfekter Soundtrack oder sogar seine Inspiration. Man merkt, dass das Leben ihm mehr zugesetzt hat, als ihm lieb ist. Immer wieder bin ich überrascht, wie er genau das musikalisch umsetzen kann, was er auch ausdrücken will. Er schockt keinen mehr, aber als Künstler ist er immer noch sehr relevant und lohnenswert.

    Du bringst es auf den Punkt. Musikalisch ist der gute Brian tatsächlich reifer geworden und hat sich m.E. echt zum positiven gewandelt, ich mag diesen neuen Musikstil, den er seit ein paar Jahren praktiziert.

    Jetzt sieh dir an wie sie um ihr Leben betteln

    Käpt'n Metal hatten sie nicht auf'm Zettel

    8)8)8)
  • Du bringst es auf den Punkt. Musikalisch ist der gute Brian tatsächlich reifer geworden und hat sich m.E. echt zum positiven gewandelt, ich mag diesen neuen Musikstil, den er seit ein paar Jahren praktiziert.

    Es war ja noch nie eine Band, es war stets, seinem Mentor treubleibend, ein Ein-Mann-Projekt mit Einflüssen anderer. Jedoch waren die alten Alben in der klassischen Kombo (Twiggy, John 5, Ginger Fish und ein namentlich nicht mehr zu erwähnender Keyboarder) eher reine Egozockerei. Mittlerweile lässt er wohl einfach auch mehr Fremdeinflüsse zu, was ihm auch gutgetan hat. Am Ende ist und wird es immer SEIN Werk sein und ich denke, REINREDEN wird er sich nicht lassen. Aber dass er generell anderen mehr Raum lässt, merkt man und das macht (wohl auch ihm) dann Spaß.

  • Spät dran, ich weiß. Habe eure Diskussion nicht verfolgt und heute nur zufällig entdeckt, dass er ein neues Album hat.

    Habe mal recht unspezifisch es nebenbei angehabt, nachdem mich "Broken Needle" ab dem ersten Hören überzeugt hat. Scheint wirklich ein gutes Album geworden zu sein. Leider muss ich gestehen, dass ich Manson gern höre, aber zu viele Lieder hintereinander von ihm bei mir dann einfach verschwimmen. Am Ende bleiben bei mir oft nur einzelne Titel in der Playlist hängen, die dann aber eben besonders sind.

    Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein


  • Da muss ich Diaboula zustimmen, das Album ist solide, aber auch hier plätschern einige Songs so vor sich hin. Es ist ruhiger, verträumter, leider ein bisschen zu ruhig für mich. Da fehlt mir für diese Ruhe eher die Tiefe. Vielleicht muss ich es öfter durchhören, aber der erste Eindruck flasht mich jetzt nicht unbedingt. Macht aber nichts, ich bleibe dann eher bei seinem älteren Material.


    " Paint you with my love" ist mein Favorit, bisschen" psychedelic" angehaucht , find ich super!

  • JA WAS HABEN WIR DENN HIER


    das wollt ich schon immer mal als studiofassung hören, hätte nicht gedacht, dass das ein vorproduziertes tour-intro war! geiles schmankerl.


  • Hab ein paar nice Videos.


    Ein paar Making Ofs von Mechanical Animals mit dem Producer Michael Beinhorn





    Und ein recht tragisches Interview von letztem Jahr noch, mein Gott ist der arme Kerl emotional zerledert! Hat der sich was am Gesicht machen lassen?

  • Na, jetzt hat er sein #metoo... also den wegen Missbrauchs vor Gericht zu stellen wäre irgendwie fast ironisch und lachhaft. Er hat ja nur seine ganze Karriere praktisch darauf aufgebaut, eine hedonistische missbrauchende Rockstar-Kunstfigur zu sein. Mit der er dann irgendwann so verschmolzen ist, dass die sein Leben übernommen hat.

    Und dann ist auch recht eindeutig ein Muster bei der Damenwahl zu erkennen: Immer Kindfrauen, die alle ein wenig das klassische Hollywood-Klischee erfüllt haben und noch sehr naiv waren.
    Dazu immer wieder klare offenherzige Ansagen, dass ers mit Beziehungen nicht so kann. Dann immer mehr Lieder oder sogar Alben, die sich dem Thema widmen.


    Marilyn Manson ist ein Abuser und Manipulator? Als nächstes ist der Papst dann Katholik.

  • Na, jetzt hat er sein #metoo... also den wegen Missbrauchs vor Gericht zu stellen wäre irgendwie fast ironisch und lachhaft. Er hat ja nur seine ganze Karriere praktisch darauf aufgebaut, eine hedonistische missbrauchende Rockstar-Kunstfigur zu sein. Mit der er dann irgendwann so verschmolzen ist, dass die sein Leben übernommen hat.

    Und dann ist auch recht eindeutig ein Muster bei der Damenwahl zu erkennen: Immer Kindfrauen, die alle ein wenig das klassische Hollywood-Klischee erfüllt haben und noch sehr naiv waren.
    Dazu immer wieder klare offenherzige Ansagen, dass ers mit Beziehungen nicht so kann. Dann immer mehr Lieder oder sogar Alben, die sich dem Thema widmen.


    Marilyn Manson ist ein Abuser und Manipulator? Als nächstes ist der Papst dann Katholik.

    Uff. Also ich weiß schon seit einiger Zeit von der Woods-Geschichte. Sie hat bis dato nur seinen Namen nie genannt. Der Zeitraum in dem ihr die Sachen passiert sind war aber deckungsgleich mit ihrer Beziehung. Ich bin ein großer Fan seiner Musik (keine Ahnung wie oft live gesehen, persönlich getroffen usw.), aber wenn sich die Vorwürfe auch noch juristisch bestätigen sollten, dann hoffe ich, dass er sich in irgendeiner Art und Weise verantworten muss. Wie du sagst kommt es eigentlich für niemanden nur im Ansatz überraschend. Es ist eher beschämend, dass die Öffentlichkeit damit so umgegangen ist wie mit Kinski und dem Missbrauch seiner Tochter. Er hat es ja im Endeffekt selbst erzählt und die Reaktion war "Ach, ist der Kinski." Wtf?

    Wobei ich das Gefühl habe, dass sich diese Sache in einem recht konkreten Zeitraum abgespielt hat. Nicht als Entschuldigung (dafür kann es keine geben. Ich habe auch die Aussagen der anderen Frauen gelesen, die sich nun über Woods an die Öffentlichkeit gewagt haben), aber als Erklärung. Nach der Trennung von Dita ist er ja de facto durchgedreht. Hat sich einen Teenager geholt, ist im Drogensumpf untergegangen und seine Shows wurden genau zu dem Zeitpunkt eine Katastrophe, die man nun immer mal wieder sieht. Es hat sich scheinbar erst weit in den 2010er Jahren gefangen.

    Trotzdem unentschuldbar. Da sollte der Status als Rockstar keinen Schutz bieten. Was vor dem jetzigen Hintergrund natürlich noch bizarrer ist, ist der Rauswurf von Twiggy nach den Vergewaltigungsvorwürfen (die er eingestanden hat). Das war noch in der Phase, die ich gerade beschrieben habe. Double standards in der Band würde ich sagen.

    Wie schon gesagt: es wäre her überraschend gewesen, wenn es nicht Manson gewesen wäre auf den sie zuvor angespielt hatte.

  • Du hast jetzt nix großartig beschrieben, was eben nicht schon offen bekannt gewesen wäre. Was Twiggy angeht, möchte ich mal anmerken: Es gilt wohl eher in solchen Kreisen "Lass dich halt ned erwischen, sonst kenn ich dich nicht mehr.".


    Update:
    Cancel Culture funktioniert, er steht nun ohne Label da und wird auch niemals mehr irgendwo unterkommen , selbst wenn es nur Gerüchte und Falschaussagen bleiben täten. Was garantiert bei dem nicht der Fall sein dürfte. Für ihn dürfte das tragisch sein, denn er hat sicher nicht die Infrastruktur um sich selbst zu verlegen und zu vertreiben (oh, ein schöner Doppelsinn!), da seine allzu regelmäßigen Albumreleases sicher nicht nur mit seiner massiven Schaffenskraft zu tun haben werden.

    Naja, jetzt macht sich seine Busenkumpanei mit Johnny D. voll bezahlt, nun können sie zu zweit endgültig die gescheiterten Existenzen zu Grabe saufen und in Eigenregie noch ein Paar Duette eingröhlen.

  • Erst mal sind‘s, wie so häufig, nur Vorwürfe. Sollten sich diese als wahr erweisen gilt es selbstverständlich diese zu verurteilen.

    Dass dies nun aber wieder zu Lasten kreativen Gutes fällt nervt mich tierisch. Es sollte jedem selbst überlassen werden ob er weiterhin die Musik von ihm konsumieren möchte oder nicht. Sein Produkt wird dadurch nicht per se schlecht.

  • Er wird es überleben. Er ward von dem, an den er nicht zu glauben pflegt, mit einem IQ von 150 ausgestattet, so gänzlich kann er sich den nicht weggekokst haben. Die Politiker-Strategie bietet sich auch hier an: 1 Jahr Funkstille und Füße still, außergerichtlich bezahlen was es gütlich zu regeln gibt, und bis dahin hat die Welt wieder andere Aufreger gefunden.

    Und ja - Manson hat mir sehr die jungen Jahre gestaltet, Musik bleibt Musik. Was ja auch für Pimmelzeige-Oppar gilt!

  • Hm, würde in dem Fall nicht von Cancel Culture sprechen. Das würde eher zu solchen Fällen wie JK Rowling passen. Sie hat was gesagt, womit ich zum Beispiel nicht übereinstimme, aber sie hat niemanden physisch/psychisch angegriffen, sondern vertritt halt ihre Meinung,

    bei der man zwar dagegen sein kann, aber es bietet bei weitem keinen Anlass sie vor die Tür zu setzen. Da war der Ruf (einer absoluten Minderheit) ihre Bücher aus den Regalen zu entfernen etwas aus dem Bereich Cancel Culture.


    Bei sowas wie sexueller/psychischer Missbrauch ist es einfach die Konsequenz für eine potentielle Straftat. Welches Label möchte sowas bei einem offenen Fall unter Vertrag haben? Man bedenke: Natürlich steht erstmal Aussage gegen Aussage, aber du als Fan wirst sicher wissen, dass er nicht nur in seiner Musik offen mit dem missbräuchlichen Verhalten gegenüber anderen (dazu gehört auch das Sammeln von Infos, um jemanden zu erpressen) umgegangen ist. Siehe seine Autobiographie, das Spin(?)-Interview indem er wortwörtlich erzählt wie er Wood terrorisiert hat und sich vorstellt ihren Kopf einzuschlagen usw.

    Dazu kommen inzwischen noch mehr Frauen, die an die Öffentlichkeit treten und ein ehemaliger persönlicher Assistent, der damit eigentlich nur was zu verlieren aber nichts zu gewinnen hat.

    Würde in dem Kontext den Begriff Cancel Culture nicht für alles verwenden, was einen Künstler betrifft, dessen Arbeit von der Reaktion der Öffentlichkeit betroffen ist. Ich meine, dass man einfach eine Grenze ziehen muss, da es sonst ein reiner Kampfbegriff ist. Der Logik nach wäre auch der Sänger von Lostprophets ein "Opfer" der Cancel Culture und das möchte glaub ich niemand ernstlich behaupten.


    So wie ich es gelesen habe, wird in Kalifornien eine Untersuchung durch das FBI angestrengt. Das müsste ja dann alle Seiten zufrieden stellen, oder? Es wird im besten Fall also juristisch festgestellt, ob er sich was zu Schulden hat kommen lassen. Bis dahin glaube ich den Frauen. Es ist gemeinhin bekannt, dass die Geschichte mit den falschen Vergewaltigungsanschuldigungen ein Mythos ist. Es passiert, aber es ist nicht die Regel. Eher bleiben die Opfer ihr Leben lang sogar still. Kenne leider tatsächlich auch welche und es schmerzt zu sehen, wie man versucht es zu verdrängen und ein Gang zur Polizei für sie quasi eine Retraumatisierung darstellt...

    Ums finanzielle wird es hier nicht gehen. Wer weiß in welchen Projekten Wood involviert ist, kann davon ausgehen, dass sie aktuell ein Vielfaches von Manson verdient.


    Was die Musik selber anbelangt, verbietet es einem ja auch niemand sie zu hören, sie wird auch nicht aus den Regalen verschwinden. Soweit mir bekannt ist, kann man ja auch noch R. Kelly hören und er wurde rechtskräftig verurteilt. Die Erinnerungen bleiben bestehen. Mein erstes Konzert, meine erste CD usw.: Alles Manson. Das Gefühl dabei wird nicht verschwinden. Für mich stellt sich eher die Frage des zukünftigen Umgangs. Wenn es zu einer rechtskräftigen Verurteilung kommt, werde ich zumindest keine Platten mehr von ihm kaufen, um ihn finanziell nicht zu unterstützen. Rippen vllt. und ich habe ja alle alten Sachen hier.

  • Hm, würde in dem Fall nicht von Cancel Culture sprechen.

    Doch, weil das Label ihn sofort gekickt hat und nun, wenn auch weitaus zurechter als bei Opfern der LBGTQ-SA, seine Produkte aus den "Läden" verschwinden werden.

    Der Logik nach wäre auch der Sänger von Lostprophets ein "Opfer" der Cancel Culture und das möchte glaub ich niemand ernstlich behaupten.

    Es gibt nun wirklich keinen Grund mehr, einen hochgeisteskranken bekennenden Schwerstpädophilen, der stolz noch damit prahlt, 3jährige zum Ficken zu haben, mit irgendwem als Vergleich heranzuziehen.


    Was das Thema Vergewaltigung angeht, lasse ich einfach mal den Herrn M. selbst sprechen:

    So you wear your damage on your sleeve
    But don't worry
    It's all just tongue and cheek, yeah
    Not a victim of fashion
    More fascist than vogue
    'Cause victim is chic
    You're as famous as your pain
    Victim is chic, yeah




  • Also wäre der Logik nach ja alles Cancel Culture, was dafür sorgt, dass ein Künstler der ein Verbrechen begangen nicht mehr gespielt oder anderweitig promotet wird, oder? Ich ziehe da für mich einfach die Grenze bei Dingen, die wortwörtlich (also nicht als Teil der Stage Persona) die Menschenwürde mit Füßen treten und oder wenn Menschen Verbrechen begehen, bei denen andere zu schaden kommen.

    Bei allem anderen (zumindest bei vielem) kann man noch diskutieren. Für mich ist das zumindest die rote Linie.


    Und den Lostprophets-Typen habe ich als personifizierte Frage herangezogen: Wo ist die Grenze zwischen gerechtfertigter Beschneidung öffentlicher Aufmerksamkeit/Ausgrenzung und Cancel Culture? Zählt da eine Vergewaltigung zum Beispiel nicht dazu, aber der Missbrauch von Kindern schon? Ich setze es bei mir eben scheinbar früher an. Der Begriff fällt mir einfach etwas zu schnell in dem Kontext.


    Und wie gesagt: Als jemand der Opfer von Vergewaltigung und Missbrauch kennt, erscheint mir sowohl die Reaktion von Wood (man hat ja schon vor drei Jahren eigentlich gewusst was er da konkret gemacht hat), als auch die der anderen Frauen vollkommen natürlich im Umgang mit dem Thema, wenn man sich überhaupt traut sich dazu zu äußern. Kann mich auch an die Diskussion zu "Perfume" erinnern...er hat ein Interview abgebrochen, als es um Wood und auch den Zusammenhang zu dem Song ging.

    Ich lass mich auch gerne von seiner Unschuld überzeugen, aber wir wissen denke ich alle, dass die Wahrscheinlichkeit dafür sehr gering ist.


    Trotzdem glaube ich so oder so, wie du gesagt hast, dass er "too big to fail" ist. Selbst wenn er jetzt untergeht, hat er einen so gewaltigen Stempel auf Kultur und Musikindustrie hinterlassen, dass er mit ziemlicher Sicherheit nach einiger Zeit sich erneut an die Öffentlichkeit traut und die Fanatiker, von denen er mehr als Rammstein hat, interessiert eh nicht was er so anstellt.

  • Dita von Teese sagt, sie habe so etwas nicht erlebt. Und wieder ist es doch so, da hat er eine Frau, die zu ihm passt und dann fängt er trotzdem was mit einem jungen Ding an. Edit: Sie selbst nennt als Trennungsgrund Untreue, also auch wenn es von ihr ausging, hatte sie wohl Anlass. Erinnert 1 zu 1 an Johnny Depp. Hat mit einer Frau zwei Kinder, aber heiratet sie nie. Dann kommt Amber Heard und schon steht er vor dem Traualtar. Und es war nicht nur ein Fehler, sondern der Fehler schlechthin. Was das Gespür für Frauen angeht, verlieren Männer entweder im Lauf des Lebens den Kompass oder richten ihn viel zu oft falsch aus.


    Dass man heute nicht mehr wartet, ob irgendetwas bewiesen werden kann und stattdessen gleich mal Verträge kündigt, finde ich enttäuschend. Angeblich gibt es ja so eine Unschuldsvermutung.

    "Psychische Gewalt" ist übrigens auch ein Vorwurf, den ich heikel finde. Sicherlich gibt es psychische Gewalt, aber Beziehungen sind immer eine Form davon. Niemand kann einen so gut verletzen wie der eigene Partner. Ich würde das nicht anmerken, wenn man heute wirklich "psychische Gewalr" nur anprangern würde, wenn es sie gab. Aber mittlerweile gibt es ja eine Tendenz dazu, dass hier das eigene Gefühl entscheidet, ob man Gewalt erlebt hat, obwohl man vllt nur gekränkt wurde.


    Ich sage damit nicht, dass MM nicht auch Macken hat, aber gerade Hollywoodfrauen kann man eben nicht mehr allzu viel glauben, nachdem sie die Sexismusdebatte zu einer Hexenjagd ausgebaut haben.

    Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein


    Einmal editiert, zuletzt von Diaboula ()