Schwere Anschuldigungen gegen Till Lindemann & Rammstein

  • Es ist von jeder körperlichen Folter oder Qual abzusehen, da läuft dem alten Schwein doch wieder nur der Jeifa ausn Mauel.

    Ich schlage mich freiwillig als psychiatrischer Bewährungshelfer oder Gesetzlicher Betreuer vor.

    Nach keinen 3 Monaten bin ich kokainabhängig und habe Schulden in zig Puffs, und mein Klient ist mein Dealer. So (Oppar) auch (wieder) kommen kann.

    Inspiriert mich, zugegebenermaßen etwas unerwartet zu:


    Die Schreie junger Frauenschar,

    weh'n ihm durch sein weißes Haar.

    Gleich läuft er rüber zur Claudette

    und wünscht sich dass er sie im Bette hätte.

    Eine Frau die wie ihm scheint,

    sich willig gleich mit ihm vereint.

    In ihrer Kehle steckt sein Schlauch.

    Krassen Oralsex kann er auch!


    OPPAR ...

  • Zum SPIEGEL kann ich Dir z. B. sagen, dass ich den Fall rund um Luke Mockridge erschreckend fand. Wenn die Presse sich als vierte Gewalt bezeichnet, die die Justiz auf bestimmte Vorgänge aufmerksam machen möchte, so ist es nicht ihre Aufgabe, rechtmäßig geschlossene Akten wieder zu öffnen.


    M. W. hat die StA Köln über ein Jahr ermittelt (bitte ggf. um Korrektur, wenn der Zeitrahmen fehlerhaft ist) und festgestellt, dass sich der Vorwurf der (versuchten) Vergewaltigung nicht erhärten ließ.


    Um zu belegen, dass er wahrscheinlich ein Vergewaltiger ist, wurde sein sonstiges, auch öffentliches, Verhalten gegenüber Frauen aufgeführt, das häufig grenzüberschreitend war, soweit es öffentlich stattfand und von anderen beobachtet wurde. Das war in höchstem Maße rechtswidrig und dem SPIEGEL wurde (der Streit ist m. W. noch nicht beendet) untersagt, fast den gesamten Artikel zu publizieren.


    Luke Mockridge landete in der Psychiatrie, verlor seine Fernsehshow und stand öffentlich als Vergewaltiger da. Unsäglich!


    In Bezug auf die ZEIT war die Causa um den Galeristen Johann König, der anonym der sexuellen Belästigung von mehreren Frauen beschuldigt wurde, ein Vorgang, der sich so nicht wiederholen sollte. König verlor viele Künstler, Künstlerinnen wurden von einem anonymen feministischen Kollektiv medial unter Druck gesetzt, die Galerie zu verlassen. Die ZEIT verschwieg einen Interessenskonflikt einer ihrer Autorinnen. Auch hier streitet man sich m. W. weiter.


    Aktuell bewegt mich der "Kostümjude" Fabian Wolff, der u. a. viele Artikel in der ZEIT geschrieben hat, der, wie er gerade zugegeben hat, überhaupt kein Jude ist. Jahrelang hetzte er gegen den Staat Israel und bediente so das Bild, das die Linke, die in Teilen antisemitisch ist, so gerne mag. Die ZEIT hat zwar seine lange Stellungnahme gedruckt, sich bis zumindest letzte Woche aber noch nicht selbstkritisch geäußert, wie es möglich war, dass dieser Autor seine Lügengeschichten jahrelang verbreiten konnte. Ich hoffe inständig, dass Giovanni di Lorenzo sich positioniert.


    Das sind ein paar Beispiele, die ich Dir nennen kann, über die ich mich sehr aufgeregt habe.


    Addieren wir das mit der medialen Hetze gegen z. B. "Florida Rolf" (die Älteren erinnern sich); seinetwegen wurde sogar ein Gesetz geändert und er musste von Florida nach Deutschland zuehen, da ihm die Sozialhilfe im Ausland gekürzt/gestrichen wurde.


    Mir fällt auch noch die mediale Hetze der bunten Blätter in Bezug auf Helene Fischer ein. Es wurde sogar ein Einbruch bei ihr fingiert, um über diesen berichten zu können.


    Vielleicht sagt Dir das Buch von Heinrich Böll "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" etwas. Ich finde es brillant. Es zeigt, was aus einer medialen Kampagne ein Drama werden kann.


    Menschen de facto zum Abschuss freizugeben, finde ich entsetzlich. Die Geschichte zeigt, wohin das führen kann.

    Nun kommt noch dazu, dass sich durch die sozialen Medien eine völlig neue Dynamik ergibt. Twitter, Instagram, Tiktok sind extreme Verstärker.


    Die Situation für TL eskalierte m. E. insbesondere durch Twitter. Es war Shelby Lynn, die den Stein ins Rollen brachte. Der SPIEGEL griff die Vorwürfe der Row zero und der K.o.-Tropfen auf. Dem SPIEGEL ist vorzuwerfen, dass er auf die K.o.-Tropfen eingestiegen ist, ohne Beweise für diese Theorie zu haben. Über die Row zero darf er bis jetzt berichten.

    Ohne die K.o.-Tropfen wäre die Story vermutlich deutlich kleiner gewesen.

    Für die Suck-Box ist TL meines Erachtens selbst verantwortlich. Wer sich während seiner Konzerte unter der Bühne oral befriedigen lässt, der muss damit rechnen, dass dies öffentlich wird und Menschen sich darüber unterhalten.


    Nichts rechtfertigt Beleidigungen, Anschläge auf Firmensitze oder versuchte Sabotage auf Konzerten. Ich distanziere mich deutlich von Gewalt gegen Sachen und Menschen.


    Wahrscheinlich wissen wir nur die Hälfte. Er erhält vermutlich auch Hass-E-Mails, und jemand wirft Hundekot in seinen Briefkasten, und seine Familie wird in Mitleidenschaft gezogen. Glaubst Du, dass ich dies in irgendeiner Weise gutheiße?


    Diese Eskalation ist m. E. vornehmlich durch die sozialen Medien entstanden, die ein Brandbeschleuniger sind.


    Ich kann dies alles kritisieren und trotzdem feststellen, dass es beim SPIEGEL, bei der ZEIT, bei der SZ und bei der taz tolle Journalisten gibt, die engagiert ihren Job machen und mir die Welt näher bringen.


    Kritik zu üben, heißt für mich immer ein "sowohl als auch". Die Welt ist nicht nur schwarz und weiß. Meistens ist sie "grau". Die Causa um TL zeigt dies m. E. deutlich. Wo beginnt Strafbarkeit? Ist alles, das legal ist, auch legitim? Dieser Fall ist ein Drama in 5 Akten, bzw. eine griechische Tragödie, weil viele "große Fragen" verhandelt werden.


    Das war es erst einmal. Ich muss ins Bett. Gute Nacht!

  • Wenn es dich interessiert, lies hier


    https://openjur.de/u/2390674.html


    mal die Ziffern 21-23...

    cooles Forum. Hier lernt man was dazu!

    Ja, interessiert mich wirklich sehr, habe nicht nur 21-23 gelesen, sondern alles.

    Medienrecht hat wie alle anderen Sparten auch echt Eigenheiten. Deswegen immer Anwälte vom Fach nehmen!

    So merkwürdig das mit den verschiedenen Gerichtsständen ist, aber formal sind ja nicht 2 verschiedene Beschlüsse ergangen, sondern der vom LG Köln war ein Hinweisbeschluss. Sowas haben wir bei uns auch häufiger mal.

    Das LG Köln hat dann evtl. erahnen lassen, wie es ggfs. beschließen würde, wenn 1.), 2.), 3.)... und damit ggfs. Die Würfel nochmal in den Becher getan.

    1 Tag, bevor ca. die Frist zur Einreichung beim LG HH ablief... kuriose Geschichte, aber smarte Anwälte.

    "Seid doch gut... wenn ihr könnt" (Don Fili)

  • Ich kann dies alles kritisieren und trotzdem feststellen, dass es beim SPIEGEL, bei der ZEIT, bei der SZ und bei der taz tolle Journalisten gibt, die engagiert ihren Job machen und mir die Welt näher bringen.

    Kritik zu üben, heißt für mich immer ein "sowohl als auch". Die Welt ist nicht nur schwarz und weiß. Meistens ist sie "grau". Die Causa um TL zeigt dies m. E. deutlich. Wo beginnt Strafbarkeit? Ist alles, das legal ist, auch legitim? Dieser Fall ist ein Drama in 5 Akten, bzw. eine griechische Tragödie, weil viele "große Fragen" verhandelt werden.


    Das war es erst einmal. Ich muss ins Bett. Gute Nacht!

    Vielen Dank für deinen ausgewogenen Beitrag.

    Ich wünschte, ich könnte so gelassen sein. Leider erlebe ich die Situation deutlich dramatischer. Es geht zwar etwas über Rammstein im engeren Sinne hinaus, aber: Politisch erleben wir seit Jahren eine fortschreitende Radikalisierung der Ränder, seit Corona hat das nach nochmal erheblich zugenommen. Aus meiner Sicht (Sozialwissenschaftler hier) ist die Krux eine immer schrillere und unversöhnlichere Identitätspolitik von links und rechts. In den USA - wie immer den europäischen Verhältnissen ein paar Jahre voraus - wird inzwischen recht offen ein Bürgerkrieg befürchtet. Um nicht zu politisch zu werden (es gibt dazu ja unterschiedliche Meinungen wohl auch hier im Forum): In diesem Kontext habe ich den Eindruck, hat der Skandal um Rammstein einen erheblichen Dammbruch bewirkt - auf Twitter schrieb jemand treffend, er habe das Gefühl, einige missbrauchen ihre mediale Plattform um "Wollt ihr den totalen Kulturkrieg??" ins Volk zu brüllen. Von der Kritik an der Person Lindemann nahtlos auf die Kunst der Band Rammstein und von dort nahtlos auf die Fans zu schließen ist unterirdisch und brandgefährlich. Und es passiert eben nicht nur in den sozialen Medien sondern wird angefeuert von diversen Leitartikeln. Ich denke da vor allem an den Stern ("auf Rammstein-Konzerte gehen ist wie AfD wählen"), die TAZ ("Die Verwahrlosten") und natürlich Vero Kracher im ND, die dazu aufruft, Menschen im Rammsteinmerch zu bepöbeln. (Wegen TAZ und ND habe ich Beschwerde beim Presserat eingelegt wegen Verstoß gegen Ziffer 9 Pressekodex, "Es widerspricht journalistischer Ethik, mit unangemessenen Darstellungen in Wort und Bild Menschen in ihrer Ehre zu verletzen." Ob's was bringt, darf man bezweifeln.) - Im Vergleich dazu ist der Spiegel mit seinem "Viel zu jung"-Artikel geradezu ausgewogen, um das auch mal zu sagen.


    Jedenfalls, ich habe so etwas noch nicht erlebt, das ist ein Dammbruch. Tendenziöse Berichte, schlechte Recherche hat es immer gegeben. Kampagnen auch. Aber offene Hetze gegen einen signifikanten Teil der Bevölkerung? In großen Medien? Das ist neu. Da gehen allein in Berlin innerhalb von drei Tagen knapp 200.000 Menschen zu Konzerten und deutsche Tages- und Wochenzeitungen schreiben pauschal über diese Menschen, die seien "emotional verwahrlost" und sollten angepöbelt werden? Wo lebe ich denn??

    Wie gesagt, ich will nicht allzu politisch werden, in einem Fanforum wird das vermutlich nicht gern gesehen. Aber um doch ein wenig aus dem Fach zu plaudern: Vor einiger Zeit schrieb Nancy Fraser (linke old-school Feministin, Politikwissenschaftlerin), der Wahlsieg Trumps in den USA hänge eng damit zusammen, dass ökonomisch begrängte Gruppen (die alte Arbeiterschaft) anstatt Solidarität zu erfahren, nun auch noch kulturell gedemütigt werden: "Was die Deindustrialisierung diesen Teilen der Bevölkerung angetan hat, wird durch die Kränkungen verschlimmert, die ihnen der progressive Moralismus zufügt, wenn er sie routinemäßig als kulturell rückständig abstempelt." Dies ist exakt, was hierzulande auch passiert: Wir haben - nach Corona, durch die Energiepreise, den Krieg in der Ukraine, eine heiß umkämpfte und für die Verbraucher teure Klimapolitik eine schon ökonomisch sehr verunsicherte Bevölkerung, und in diese Atmosphäre hinein kommt dann das große Halali der Kulturkrieger: "toxische Männlichkeit", "wie könnt ihr nur?"

    Es ist der Umgang miteinander, der in dieser Gesellschaft unglaublich toxisch gworden ist. Und die Medien legen es im Allgemeinen (Ausnahmen gibts immer) eben nicht darauf an, hier befriedend zu wirken, sondern heizen die Spaltung immens an. Natürlich ist das eine Vitamintherapie für rechts: Ich komme aus einer traditionell sehr linken Stadt: Mit Rammstein-Klamotten aus dem Haus zu gehen, macht mir Angst. Was mein Kind in der Schule von den Lehrern zu hören bekäme, wenn er sich als Rammstein-Fan outet, will ich lieber nicht wissen. In meinen linken Club, in den ich seit 35 Jahren gehe, komme ich mit Merch nicht mehr rein - zum Feiern fahr ich dann demnächst dann ins "rechte" Eichsfeld. Und dann wundern die Leute sich, dass die AfD bei 22% steht.

    Ist leider absehbar, dass auch die Fanbase von R+ ein Stück nach rechts rücken wird - schon weil die jüngeren und linkeren (Ex-)Fans noch viel mehr drin stecken in den woken-Bubbles und es viel schwerer haben, gegen den Strom zu schwimmen, als alte Knacker wie ich (und wohl der eine oder andere hier im Forum ;)) - Der linkeste Teil des Fanspektrums wird sich am ehesten abwenden, und auch der Rest kommt nicht um die Beobachtung herum, dass weite Teile der sogenannten Linken ihnen quasi den Krieg erklärt erklärt hat. Und die eigene Meinung medial plötzlich eher von Leuten wie Vera Lengsfeld oder Tichy abgebildet wird. Das wird Folgen haben, so beschissen man das auch finden mag.

    Sorry, ging letztlich um mehr als Medien, aber ich sehe die Dinge letztlich sehr düster und wollte das einfach mal loswerden. X(


  • Jedenfalls, ich habe so etwas noch nicht erlebt, das ist ein Dammbruch. Tendenziöse Berichte, schlechte Recherche hat es immer gegeben. Kampagnen auch. Aber offene Hetze gegen einen signifikanten Teil der Bevölkerung? In großen Medien? Das ist neu. Da gehen allein Berlin knapp in drei Tagen 200.000 Menschen in Berlin zu einem Konzert und deutsche Tages- und Wochenzeitungen schreiben pauschal über diese Menschen, die seien "emotional verwahrlost" und sollten angepöbelt werden? Wo lebe ich denn??


    Leider ist das nicht neu. Tendenziöse Berichte, schlechte Recherche der großen Medien, Hetze gegen einen signifikanten teil der Bevölkerung (Ungeimpfte) hat es alles schon bei Corona gegeben. Ich glaube es fällt einem erst auf, wenn es einen selbst betrifft: So lange man mit dem Strom schwimmt, betrifft es einen ja nicht. In dem Fall also, wenn man kein Rammstein-Fan ist . Dann befasst man sich nicht groß damit und dann fällt das gar nicht so auf.


    also den Dammbruch gabs schon deutlich früher, bzw. ich würde sogar sagen es wurde diesbezüglich schleichend in den letzten Jahren/Jahrzehnten immer schlimmer, also weniger ein plötzlicher Dammbruch...mehr ein kontinuierlicher Prozess der Verschlechterung

  • Das stimmt so nicht!


    Just kidding 🙂

    Das ist mal ein Beitrag von dir, dem auch ich 100% zustimme. Muss ja auch mal gesagt werden 😉

    Der obligatorische Schw***vergleich

    1996 Hildesheim Ilmenau Freiberg 1997 Erfurt 1998 Hildesheim 2005 Erfurt 2009 Leipzig

    2010 Erfurt 2016 Breslau 2019 Berlin Prag 2022 Leipzig Turin 2023 München 2024 Dresden

    Lindemann: 2020 Leipzig 2023 Leipzig

    Einmal editiert, zuletzt von Erfurter ()

  • Alle Kritik die du anführst, v.a. der ich würde mal den Begriff der "neuen Linken" in den Raum werfen, stimme ich sehr zu. Ja ich weiß diesen Begriff gibt es nicht, aber ich weigere mich , mich nicht als Links anzusehen. Was allerdings jüngere Generationen machen, geht mir auch zu weit. Medienhäuser haben daran sehr viel Mitverantwortung. Gerade die progressive Berichterstattung ist aber auch ein Phänomen eines sterbenden Mediums - der gedruckten Zeitung. Hab gestern im öffentlich-rechtlichen einen Bericht gesehen über Social Media. Es ging um Veränderungen damals - heute. Sie sagten sinngemäß:"Die Möglichkeit der eigenen Meinungsäußerung war nie so groß wie heute. Damit einher geht auch die Verantwortung für jeden Einzelnen ". Ich glaube, gerade weil Deutschland verpennt hat in den letzten Jahrzehnten Medienpädagogik in den Unterricht zu implementieren, dass das Verhalten auf Social Media, die Dynamiken etc. gerade von dieser Inkompetenz des Umgangs herrührt. Einige haben das erkannt und nutzen das aus. BOTs, KI und digitale Mobs kommen nicht von ungefähr. Nur dann wirds gefährlich, v.a. wenn sich letztere in den offline Raum bewegen. Das ist auch passiert.

  • Die BILD vermeldet hinter der Paywall, dass die Band seit März die Idee einer Welttournee verfolge. Zwar habe die Berichterstattung zu TL belastend gewirkt, aber der Zuspruch der Fans, die vollen Stadien, Alben in den Charts habe die Band bestätigt, weitermachen zu wollen und die Ankündigung wohl bevor stünde.


    Zudem wäre aus Justizkreisen zu vernehmen, dass die Ermittlungen in Berlin in Kürze eingestellt würden.

  • https://www.freitag.de/autoren…on-faellen-und-fallhoehen


    Und ja, auch mein Herz schlägt links.

    Was ich an der "neuen Linke" bekritle:


    Wer sich nicht gebetsmühlenartig jederzeit und widerspruchlos zu allem bekennt was in den Medien als "moralisch gut" vorgebetet wird, kommt tendenziell als Naz* ins rechte Eck.



    Generation Z sei die neue moralische Härte -

    Das entspricht dem großen Generationenpendel welches zwischen den Polen hin und herschwingt. Die Boomers haben überholte Moralinstanzen abgerissen. Die Kirchen sind beispielsweise leer.

    Die Generation Z baut Moralinstanzen auf, weil sie das Versagen in der Welt- und Umweltpolitik sehr stark wahrnimmt.

    Deswegen und überall: Aktivisten. Wir richten das, weil ihr nicht könnt. Und logischerweise Social Media als Dreh- und Angelpunkt des Geschehens.


    Aber es kommt, wie es kommen muss:

    Der Aktivismus schießt über das Ziel hinaus und die Revolution frisst ihre Kinder. So ein

    Aktivismus ist kaum ein ruhiges und abgewogenes Vorgehen, von der Gefahr der Einflussnahme mittels künstlicher Intelligenz mal ganz zu schweigen -


    und da werden wohl noch viele Induvidien unschuldig verbrannt werden.

    Schade.

  • Der Beitrag von der Freitag ist auf ganzer Linie absurd und erschreckend. Hat in der Tat auch Momente die Parallelen aufweisen, die auch in der Französischen Revolution zu sehen waren. Sehr pathetisch geschrieben.

  • Die BILD vermeldet hinter der Paywall, dass die Band seit März die Idee einer Welttournee verfolge. Zwar habe die Berichterstattung zu TL belastend gewirkt, aber der Zuspruch der Fans, die vollen Stadien, Alben in den Charts habe die Band bestätigt, weitermachen zu wollen und die Ankündigung wohl bevor stünde.


    Zudem wäre aus Justizkreisen zu vernehmen, dass die Ermittlungen in Berlin in Kürze eingestellt würden.

    Danke für die Info! Sehr interessant! Vor allem das Update zu den Ermittlungen der Berliner Staatsanwaltschaft!

  • Für mich hat links immer bedeutet ( und bedeutet es heute noch) eine soziale und gesellschaftliche Gerechtigkeit, keine Diskriminierung oder Ausgrenzung. Menschlichkeit, Fairness, Selbstbestimmung, Chancengleichheit, Frieden und Toleranz. Das sehe ich leider in der jetzigen Debatte überhaupt nicht, das Gegenteil ist der Fall. Diskriminierung, Ausgrenzung und Hass stehen hier an oberster Stelle und das hat dann auch nichts mehr damit zu tun, dass man etwas davon moralisch verwerflich findet. Mit MENSCHLICHKEIT hat dieser blanke Hass, erst recht nichts mehr zu tun.

    " Wer Gutes tut, dem wird vergeben, so seid recht gut auf allen Wegen"

    5 Mal editiert, zuletzt von Schneewittchen86 ()

  • Hatte mal im Bekanntenkreis den Fall dass eine behinderte Person kritisiert hat, dass eine Linke Band "behindert" als Schimpfwort nutzte - gab einen Shitstorm für ihn - nicht die Band. Ein anderer Beksnnter kritisierte die nicht barrierefreie Lokations und bekam - einen Shitstorm. Soviel zu tollen " neuen Linken". Ich habe fast nie erlebt, dass in den Awarenesskonzepten bei Linken Veranstaltungen behinderte Menschen einbezogen wurden. Kann an lokalen Problemen liegen - aber es ist mEn ein Strukturen Problem. Klar haben wir das generell in D aber die" neue Linke " tut so als ob sie alles richtig macht. Tun sie aber nicht. Diskussionen über Strohhalme als Medizinische Hilfsmittel - furchtbare ableistische Kommentare erhalten. (Manche Menschen können nur über Plastik Strohhalm trinken weil alle anderen Materialien nicht funktionieren. Entweder weil die Saugkraft nicht reicht oder Allergien bestehen). Aber das ist leider off topic. Zeigt aber wie "toll" sich die neue Linke darstellt aber gar nicht kollektiv ist.

  • Danke schön für diesen Beitrag, vor allem da du aus Sicht eines Sozialwissenschaftlers schreibst. Ich finde, es ist seit der Corona-Pandemie so richtig schlimm geworden.


    Zitat

    "Der linkeste Teil des Fanspektrums wird sich am ehesten abwenden, und auch der Rest kommt nicht um die Beobachtung herum, dass weite Teile der sogenannten Linken ihnen quasi den Krieg erklärt erklärt hat. Und die eigene Meinung medial plötzlich eher von Leuten wie Vera Lengsfeld oder Tichy abgebildet wird. Das wird Folgen haben, so beschissen man das auch finden mag."

    Ich halte mich selber auch für "eher links" (wobei ich mich nie ganz mit den linken Parteien identifizieren konnte) und mir widerfuhr genau das während der Corona-Pandemie. Und plötzlich war ich "rechts".


    Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sage, aber ich bin tatsächlich froh, so alt zu sein wie ich bin.


    Etwas anderes:


    Ich habe mir zweimal den Film "Tár" angesehen. Geht zwar um eine Dirigentin, die hier vernichtet wird (und wie TL hat sie mit ihrem Verhalten nicht unerheblich dazu beigetragen), aber er hat mich unglaublich an die jetzige Situation erinnert. Man muss natürlich eine gewisse Affinität bzw. Offenheit klassischer Musik gegenüber mitbringen - und Sitzfleisch, ganz viel Sitzfleisch. Ich glaube allerdings, dass Rammstein-Fans eine große Portion Gustav Mahler sehr gut ertragen können :D:love:.

    Im Film wird eine "Krista" über Nacht plötzlich zur heiligen Gallionsfigur der Anti-Tár-Bewegung. Ganz großartig dargestellt, wobei mir auch nach zweimaligem Ansehen noch nicht ganz klar ist, was der Film eigentlich wollte.

  • Hatte mal im Bekanntenkreis den Fall dass eine behinderte Person kritisiert hat, dass eine Linke Band "behindert" als Schimpfwort nutzte - gab einen Shitstorm für ihn - nicht die Band. Ein anderer Beksnnter kritisierte die nicht barrierefreie Lokations und bekam - einen Shitstorm. Soviel zu tollen " neuen Linken". Ich habe fast nie erlebt, dass in den Awarenesskonzepten bei Linken Veranstaltungen behinderte Menschen einbezogen wurden. Kann an lokalen Problemen liegen - aber es ist mEn ein Strukturen Problem. Klar haben wir das generell in D aber die" neue Linke " tut so als ob sie alles richtig macht. Tun sie aber nicht. Diskussionen über Strohhalme als Medizinische Hilfsmittel - furchtbare ableistische Kommentare erhalten. (Manche Menschen können nur über Plastik Strohhalm trinken weil alle anderen Materialien nicht funktionieren. Entweder weil die Saugkraft nicht reicht oder Allergien bestehen). Aber das ist leider off topic. Zeigt aber wie "toll" sich die neue Linke darstellt aber gar nicht kollektiv ist.

    Ich kann seit der Abschaffung der Plastik-Strohhalme gar nicht mehr aus Strohhalmen trinken. Die Papier-Dinger im Kino sind eine Katastrophe. Ist jetzt für mich nicht weiter schlimm, dann trinke ich halt aus dem Becher... aber wer das nicht kann... :(. Aber das ist leider so exemplarisch für die neue Linke: es geht nur darum, sich selber "gut" und toll zu fühlen.

    Für mich hat links immer bedeutet ( und bedeutet es heute noch) eine soziale und gesellschaftliche Gerechtigkeit, keine Diskriminierung oder Ausgrenzung. Menschlichkeit, Fairness, Selbstbestimmung, Chancengleichheit, Frieden und Toleranz. Das sehe ich leider in der jetzigen Debatte überhaupt nicht, leider eher das Gegenteil. Diskriminierung, Ausgrenzung und Hass stehen hier an oberster Stelle und das hat dann auch nichts mehr damit zu tun, dass man etwas davon moralisch verwerflich findet. Mit MENSCHLICHKEIT hat dieser blanke Hass, erst recht nichts mehr zu tun.


    Wer sich links bezeichn

    Tja, auch dir muss ich leider von ganzem Herzen zustimmen.

  • Danke für die Info! Sehr interessant! Vor allem das Update zu den Ermittlungen der Berliner Staatsanwaltschaft!

    Ich habe auf Twitter einen Screen des Artikels gesehen - da steht vor allem was zur kommenden Welttournee, aber zur Staatsanwaltschaft nix? Gibt's da noch nen längeren Artikel?

  • Ich finde, es ist seit der Corona-Pandemie so richtig schlimm geworden.

    Da haben so einige ihre Maske fallen lassen. Hat also auch was Gutes :)


    Ich halte mich selber auch für "eher links" (wobei ich mich nie ganz mit den linken Parteien identifizieren konnte) und mir widerfuhr genau das während der Corona-Pandemie. Und plötzlich war ich "rechts".


    Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sage, aber ich bin tatsächlich froh, so alt zu sein wie ich bin.

    3x: Dito 8)

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    1996 Hildesheim Ilmenau Freiberg 1997 Erfurt 1998 Hildesheim 2005 Erfurt 2009 Leipzig

    2010 Erfurt 2016 Breslau 2019 Berlin Prag 2022 Leipzig Turin 2023 München 2024 Dresden

    Lindemann: 2020 Leipzig 2023 Leipzig

  • Die Lindemann-Tour im Herbst ist übrigens nahezu ausverkauft:

    https://till-lindemann.myticket.de/content


    Es gibt aktuell nur noch in 3 von 11 Spielstätten in Deutschland überhaupt Restkarten.

    Der obligatorische Schw***vergleich

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    Lindemann: 2020 Leipzig 2023 Leipzig

    2 Mal editiert, zuletzt von Erfurter ()

  • Ich habe auf Twitter einen Screen des Artikels gesehen - da steht vor allem was zur kommenden Welttournee, aber zur Staatsanwaltschaft nix? Gibt's da noch nen längeren Artikel?

    Steht ganz am Ende, vielleicht war dein Screenshot abgeschnitten.


    Der letzte Absatz:


    Zitat

    Aus Justizkreisen erfährt BILD, dass die Ermittlungen der drei anonymen Strafanzeigen gegen Til Lindemann zwar noch laufen. Es werde aber mit einer Einstellung der Verfahren gerechnet, da es keinerlei Hinweise auf ein strafrechtlich-relevantes Fehlverhalten gebe.